Flug 4U9525

Germanwings-Absturz: Allgäuer Bergführer wurde Zeuge

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Nur gute zehn  Kilometer von der Absturzstelle entfernt war die Gruppe Tourengeher unterwegs.

Paris -  Eine Gruppe von sechs Tourengehern und ihr Bergführer waren nahe der Absturzstelle auf einer Skitour unterwegs. Dass sie Ohrenzeugen des tragischen Absturzes von Flug 4U9525 wurden, erfahren sie erst hinterher.

Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, war der Stefan Neuhauser (50) aus Kempten im Allgäu am Dienstagvormittag als Bergführer mit sechs Personen auf einer Skitour in Vallon du Crachet unterwegs.  

Das Wetter ist klar und sonnig, die Gruppe ist auf etwa 2500 Metern Höhe unterwegs, als sie plötzlich ein seltsames Geräusch hören. "Sehr laut, sehr ungewöhnlich", beschreibt es Neuhauser im Gespräch mit der Augsburger Allgemeinen. Minutenlang sei der Lärm zu hören gewesen, als ob ein Flugzeug durchstartet oder wie im Landeanflug.

Der erfahrene Bergführer ist in dieser Gegend öfters unterwegs, Flugzeuge höre man dort oft, erklärt er. Allerdings nicht so nah und so laut. Doch am Himmel sei nichts zu sehen gewesen. Dann - ganz plötzlich - sei der Lärm weg gewesen, so Neuhauser. Doch eine Explosion oder ähnliches habe es nicht gegeben.    

Die Gruppe kehrt in einer Berghütte ein. Dort erfahren sie, was passiert ist. Alle sind schwer bestürzt über den tragischen Hintergrund der seltsamen Geräusche, und dass sie keine zehn Kilometer davon entfernt waren. 

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