Flugreisen

Erste große Airlines heben Corona-Maskenpflicht auf

Ein Flugzeug der Fluggesellschaft Norwegian steht am Flughafen
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Airlines wie Norwegian und SAS planen wieder Reisen ohne Maske.

Der Corona-Mundschutz gehört inzwischen fest zum Alltag. Da bilden Flugreisen keine Ausnahme. Bis jetzt: Airlines wie SAS und Norwegian planen wieder Reisen ohne Maske.

Oslo/Kopenhagen/Stockholm – Die Corona*-Pandemie ist zwar noch nicht überwunden; in Deutschland und vielen anderen Ländern steigen die Fallzahlen sogar teils drastisch, und dennoch: Einige skandinavische Airlines verzichten nun auf die Maskenpflicht an Bord ihrer Flüge. Immerhin können also Passagiere im Herbsturlaub an Bord der Maschinen von SAS, Norwegian, Widerøe und Flyr wieder aufatmen – im Wortsinn.

Bei Flugreisen innerhalb Skandinaviens muss ab Montag (18.10.2021) kein Mund-Nasen-Schutz mehr getragen werden. Die Fluggesellschaften SAS, Norwegian, Widerøe und Flyr einigten sich darauf, von Reisenden zwischen Dänemark, Norwegen und Schweden den Infektionsschutz nicht mehr zu verlangen. Das gab unter anderem Norwegian auf seiner Homepage bekannt.

Airlines schaffen Maskenpflicht teilweise ab: Corona-Mundschutz nur bei Flügen außerhalb Skandinaviens

„Der norwegische Leitfaden zur Infektionskontrolle verlangt von Passagieren im Inland nicht mehr, Gesichtsmasken zu tragen, daher entfällt diese Anforderung an Bord von Widerøes Flügen“, sagte Sprecherin Silje Brandvoll laut Deutscher Presse Agentur dem norwegischen Rundfunk.

Bei Flügen in andere Länder müsse jedoch weiterhin ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Auf dem Flughafen Gardermoen, nahe der norwegischen Hauptstadt Oslo, wurde die Maskenpflicht bereits am Freitag (15.10.2021) aufgehoben.

SAS, Norwegian und Co. ohne Maskenpflicht: Lufthansa pocht auf Corona-Mundschutz

Außerhalb Skandinaviens wird die Maskenpflicht an Bord von Passagiermaschinen allerdings weiter strikt beachtet – und teils rigoros umgesetzt: Das bekam jüngst eine Familie aus den USA zu spüren. Die Gruppe wurde aus einer Lufthansa-Maschine geworfen* und konnte zunächst nicht vom Flughafen Frankfurt* zurück in die USA reisen.

Der Grund dafür: Der zweijährige Sohn der Familie weigerte sich offenbar, eine Maske aufzusetzen. Nach Angaben von Bild.de bat der Lufthansa-Pilot daraufhin die Familie, das Flugzeug zu verlassen.

Neuigkeiten also aus Skandinavien, pünktlich zu den Herbstferien in Deutschland. Allein: Auch wenn einige Airlines bei der Maskenpflicht zurückrudern, gilt: Wer verreist, muss in der Corona-Pandemie weiterhin mit Einschränkungen rechnen. Gerade am Flughafen Frankfurt herrscht dieser Tage Hochbetrieb.* Die vielen Corona-Regeln führen zu teils langen Wartezeiten und machen das Reisen komplizierter.

Wie Reisende in Frankfurt* trotzdem entspannt in den Urlaub fliegen können – alle Infos zu den Corona-Regeln am Flughafen Frankfurt im Überblick.* (Julian Dorn mit dpa) fnp.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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