Wie konnte das passieren?

Explosion in Bunker in Hamburg: Fast 30 Verletzte

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Hamburg - Ein Feuer in einem früheren Bunkergebäude hält die Hamburger Feuerwehr in Atem: Während der Löscharbeiten gibt es eine Explosion, mehrere Einsatzkräfte werden verletzt. Die Ursache ist noch unklar.

Beim Brand und einer Explosion in einem ehemaligen Bunker in Hamburg sind am Dienstagmorgen mindestens 27 Menschen verletzt worden. Das Feuer war in den frühen Morgenstunden in einer Tischlerei in dem einstigen Hochbunker ausgebrochen, teilte ein Sprecher der Feuerwehr mit. Bei den Löscharbeiten kam es zu einer Explosion. „Es gab eine schlagartige Durchzündung mit einer erheblichen Druckwelle, die so stark war, dass Fahrräder durch die Luft gewirbelt wurden“, sagte der Sprecher am Brandort. In dem Gebäude, das in einem Wohngebiet im Stadtteil Rothenburgsort liegt, lagerten rund 100 Tonnen ätherische Öle.

Die Brandursache und die Höhe des Sachschadens waren zunächst unklar. Die Löscharbeiten sollten den Angaben zufolge noch mindestens bis zum Nachmittag dauern.

Insgesamt wurden 11 Menschen verletzt, darunter 8 Feuerwehrleute. Weitere 15 Menschen wurden mit leichten Rauchgasvergiftungen vor Ort behandelt, außerdem erlitt ein Feuerwehrmann einen Kreislaufkollaps. „Im Moment schicken wir niemanden mehr ins Gebäude, weil die Lage unklar ist. Wir planen jetzt, den Bunker mit Schaum zu fluten, um den Brand zu löschen“, sagte der Sprecher.

Als die Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, war bereits die komplette Straße in dichten Rauch gehüllt. Die Feuerwehr evakuierte die anliegenden Wohnhäuser, über 60 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Die Rettungskräfte prüften, ob es in den umliegenden Wohnhäusern noch weitere Verletzte gibt.

Ein Hochbunker liegt nicht unter der Erde, sondern erstreckt sich meist über mehrere Stockwerke in die Höhe. Heutzutage werden solche Gebäude teils als Wohnraum, Lagerraum oder Kulturstätte genutzt.

dpa

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