15-Jähriger in Quarantäne

Ebola-Verdacht in Salzburg?

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Auch in Salzburg sind die Kliniken, wie hier in München, auf Ebola-Verdachtsfälle vorbereitet.

Salzburg - Laut den Salzburger Nachrichten  hat die österreichische Polizei einen 15-jährigen Flüchtling aufgegriffen, der angibt, seine Familie sei an dem Virus gestorben.

Gibt es einen ersten Ebola-Verdacht in Österreich? Die Salzburger Nachrichten berichten am Montagabend von einem möglichen ersten Verdachtsfall in Österreich.

Dem Bericht zufolge, hat die österreichische Polizei bei einer Schengen-Fahndung an der Autobahnausfahrt "Walserberg" einen 15-Jährigen aufgegriffen. Der Junge war alleine unterwegs und gab an wegen der Ebola-Epidemie aus seiner Heimat Liberia geflohen zu sein, seine Familie sei an dem Virus gestorben.

Der Teenager wurde sofort ins Landeskrankenhaus gebracht und dort in der Abteilung für Infektiologie versorgt.  

Im Landeskrankenhaus wurde derweil ein bestehender Notfallplan für den Umgang mit Ebola-Verdachtsfällen in Gang gesetzt. Gesundheitsreferent Christian Stöckl sagte den Salzburger Nachrichten  jedoch, es sei noch zu früh, von einem Verdachtsfall zu sprechen. Der Patient müsse erst eingehend untersucht werden.

An den Salzburger Landeskliniken, wurde bereits in den letzten Monaten ein Ebola-Team eingerichtet. 

  

  

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