Mit zwei Monaten Verspätung

Drei Raumfahrer erreichen die ISS

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Die Sojus-Rakete bei ihrem Start in Baikonur in der kasachischen Steppe.

New York - Mit fast zwei Monaten Verspätung haben drei Astronauten am Donnerstagmorgen an Bord einer Sojus-Rakete die Internationale Raumstation (ISS) erreicht.

Die Raumfahrer aus Russland, den USA und Japan dockten um 04.46 Uhr (MESZ) an der ISS an, wie die US-Raumfahrtbehörde Nasa mitteilte. Die Reise des Trios zum Außenposten der Menschheit im All hatte sich nach dem Absturz eines unbemannten Raumfrachters um zwei Monate verzögert.

Die russische Sojus-Rakete war am Mittwochabend planmäßig um 23.02 Uhr MESZ vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in der kasachischen Steppe abgehoben. An Bord waren der russische Kosmonaut Oleg Kononenko, der US-Astronaut Kjell Lindgren und ihr Kollege Kimiya Yui aus Japan.

Der Abflug zur ISS war ursprünglich Ende Mai geplant, wurde aber wegen des Absturzes eines russischen "Progress"-Frachters im April verschoben. Dieser hatte nach dem Start die vorgesehene Umlaufbahn verfehlt und geriet außer Kontrolle. Einige Tage später verglühte der Frachter beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos setzte daraufhin sämtliche Weltraumflüge aus.

Kononenko, Lindgren und Yui treffen in der ISS auf die russischen Kosmonauten Gennadi Padalka und Michail Kornijenko sowie den US-Astronauten Scott Kelly, die ihre Mission in der Raumstation Ende März begonnen hatten.

AFP

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