DLRG rettete 2014 mehr Menschen vor dem Ertrinken

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Eine Rettungsschwimmerin beobachtet den Badestrand. Foto: Markus Scholz/Archiv

Berlin (dpa) - Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) hat 2014 mehr Menschen vor dem Ertrinken gerettet als im Vorjahr. Wie die DLRG am Mittwoch in Berlin mitteilte, bewahrte sie bundesweit 773 Menschen vor dem Tod im Wasser - ein Anstieg von 11 Prozent im Vergleich zu 2013.

Bei 109 Einsätzen riskierten die Helfer demnach sogar selbst ihr Leben. Als Ursache für den Anstieg nannte DLRG-Präsident Hans-Hubert Hatje auch, dass immer weniger Jugendliche richtig schwimmen lernten. Hintergrund seien zahlreiche Schließungen von Schwimmbädern.

"Die Entwicklung ist alarmierend", warnte Hatje. "Annährend 25 Prozent aller Grundschulen können keinen Schwimmunterricht mehr anbieten, weil ihnen kein Bad zur Verfügung steht." Jeder zweite Schüler einer vierten Klasse ist demnach kein sicherer Schwimmer.

Bundesweit ertranken im vergangenen Jahr 392 Menschen - 54 weniger als im Vorjahr. Davon waren fast 80 Prozent männlich. Die meisten Menschen starben in Flüssen oder Seen.

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