In Tirol und Salzburg

Erneute Unglücke: Schon wieder zwei tote Deutsche in den österreichischen Bergen

Bergunfallstatistik
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Bei Unfällen sind am Montag zwei Menschen in den Bergen ums Leben gekommen (Symbolbild).

Am Montag ereigneten sich zwei tödliche Unfälle in den Bergen. In den Zillertaler Alpen stürzte ein 60-Jähriger beim Wandern in die Tiefe. In Salzburg kam ein 64-Jähriger beim Paragleiten ums Leben.

Tirol/Salzburg/München - Immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen in den Bergen. Am Montag sind bei zwei Bergunglücken in Österreich zwei Männer verstorben. Die Tragödien passierten in Salzburg und in der Zillertaler Alpen in Tirol, berichtete die österreichische Nachrichtenagentur APA unter Berufung auf die Polizei. Erst vor wenigen Tagen starb ein Wanderer in Mittenwald.

Österreich: Deutsche Gleitschirmflieger und Wanderer tödlich verunglückt

Beim Zwölferhorn in Salzburg kam laut Meldung ein 64-jähriger Mann aus Niedersachsen beim Paragleiten ums Leben. Die Polizei vermutet, dass sich kurz nach dem Start die Lenkleinen verfangen hätten. Offensichtlich konnte der Mann den Gleitschirm dann nicht mehr kontrollieren und stürzte aus fünfzig bis sechzig Metern in die Tiefe. Er erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen.

In den Zillertaler Alpen in Tirol starb ein Mann bei einem Wanderunfall. Der 60-Jährige ging laut Polizei mit drei anderen Deutschen auf dem Aschaffenburger Höhenweg, als er bemerkte, dass er sein Fernglas in einer Hütte vergessen hatte. Er kehrte um, es noch zu holen. Auf dem Weg stürzte er - aus noch unbekannten Grund - etwa 80 Meter ab. Seine Leiche wurde den Angaben zufolge von einem Polizeihubschrauber geborgen.

Alpen: Bergunfälle 2021 sanken um ein Viertel

Anfang September hat der Deutsche Alpenverein (DAV) in einer Pressekonferenz in München seine Bergunfallstatistik für die Jahre 2020 und 2021 vorgestellt. Demnach ist die Zahl der Un- und Notfälle unter den DAV-Mitgliedern im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel gesunken. Die meisten Unfälle passieren laut DAV-Statistik beim Wandern. „Von insgesamt 669 gemeldeten Un- und Notfällen mit 32 Toten ereigneten sich hier 310 Vorfälle, 17 davon endeten tödlich“ schreibt der Verein. Damit handele es sich bei knapp jeder zweiten Meldung um einen Wanderunfall. Wenig verwunderlich, da Wandern die am häufigsten ausgeübte Sportart ist, wie aus einer regelmäßigen Mitglieder-Befragung hervorgeht. Die häufigste Unfallursache beim Wandern ist ein Sturz.

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