„Suchtgefahr“

Coronavirus in München: Münchner Kult-Laden reagiert mit kurioser Geschäftsidee auf das Virus 

Das Coronavirus beherrscht seit Wochen die Schlagzeilen - auch in München. „Der Verrückte Eismacher“ hat jetzt mit viel Ironie reagiert - mit einer irren Idee.

  • Das Coronavirus* beherrscht seit Wochen die Schlagzeilen in Deutschland, Bayern und auch München.
  • „Der Verrückte Eismacher“ hat jetzt mit viel Ironie und Galgenhumor auf das neue Virus reagiert.
  • Er verkauft seine neue Sorte „Coronavirus“ - mit Gasmaske.

München - Seit Wochen beherrscht das Coronavirus die Schlagzeilen in München*, Bayern, Deutschland und der Welt. Die Gefahr macht auch vor Stars wie Schauspieler Samuel Koch keine Halt. In der bayerischen Landeshauptstadt hat jetzt der „Verrückte Eismacher“, der dafür bekannt ist ausgefallene Eis-Sorten in seinem Sortiment zu haben, das Coronavirus als Anlass genommen, eine neue Sorte herzustellen.

München: Coronavirus-Eis beim „verrückten Eismacher“ - mit Gasmaske zum Verkauf

„Der verrückte Eismacher“, der unter anderem durch „Leberkas-Eis“ oder „Bier-Eis“ bekannt wurde, hat jetzt das Coronavirus-Eis in sein Sortiment aufgenommen. Auf Facebook postet der Eis-Laden jetzt das neue Produkt: „Unser Corona-Eis erfreut sich dermaßen großer Beliebtheit, dass wir mit der Corona-Eis Produktion kaum hinterher kommen und inzwischen von einer Epidemie sprechen! Jeder will Corona Eis!“

Coronavirus in München: Corona-Eis sehr beliebt - „Sprechen von Epidemie“

Die irre Coronavirus-Eis-Idee wird die gesamte laufende Woche im Sortiment des Münchner Eismachers zum Verkauf stehen. Als wäre die Idee der neuen Sorte nicht schon verrückt genug, zeigt sich „Der Verrückte Eismacher“ auf Facebook mit einer Gasmaske, während er die neue Sorte präsentiert. Auch die Hashtags des Postings sind voller Ironie und Galgenhumor: #glücklichsterben und „Dankeschön, dass #geschäftsmäßigesterbehilfe legalisiert wurde“. 

Coronavirus-Eis in München: Eismacher verkauft neue Sorte mit Gasmaske

Die Kunden scheinen die neue Sorte mit Begeisterung aufzunehmen. „Ich durfte heute auch schon in den Genuss kommen“, sagt etwa ein User unter dem Posting. „Und die Armen in Quarantänezeit, dürfen kein Corona-Eis essen“. Wiederum ein anderer hat eine ähnliche Ansicht: „Auf dass das Corona unseren Rachen kühlt und versüßt!“ Das Eis scheint bei den Menschen offensichtlich sehr gut anzukommen.

Das Coronavirus beherrscht weiter die Schlagzeilen. Die Handwerksmesse in München wurde jetzt kurzfristig abgesagt* - für wichtige Industriezweige hat das Folgen.

Auch bei BMW in München gibt es den ersten Coronavirus-Fall. Das Coronavirus breitet sich auch in München aus. Mehrere Kitas und Schulen bleiben geschlossen. Auch ein tz-Redakteur ist betroffen.*

*tz.de/Merkur.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Werden im Ernstfall Zelte auf der Theresienwiese zur Untersuchung von Corona-Verdachtsfällen aufgebaut? Für Prof. Dr. Michael Hölscher LMU-Klinikum München wäre das zumindest denkbar.

Eine Kinderärztin aus München schlägt währenddessen Alarm - das Coronavirus könnte dazu führen, dass die Praxis bald schließen muss. Schuld sind allerdings nicht etwa eine hohe Anzahl an Infektionsfällen.

Wie gehe ich mit dem Coronavirus um? Bei welchen Symptomen muss ich handeln? Oberarzt Dr. Christoph Spinner vom Klinikum rechts der Isar beantwortet dringende Fragen.

Rubriklistenbild: © picture alliance / Karl-Josef Hi / Karl-Josef Hildenbrand

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