Der News-Ticker

Bei Inzidenz unter 10: Bundesland kippt schon ab Freitag Maskenpflicht beim Einkaufen

In Sachsen soll ab Freitag keine Pflicht mehr zum Tragen einer Maske beim Einkaufen gelten.
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In Sachsen soll ab Freitag keine Pflicht mehr zum Tragen einer Maske beim Einkaufen gelten. (Symbolbild)

Die Corona-Zahlen steigen den siebten Tag in Folge, das RKI meldet auch einen Zuwachs bei der Inzidenz. Ein Bundesland schafft die Maskenpflicht beim Einkaufen ab. Der News-Ticker.

  • Die Corona-Zahlen steigen in Deutschland den siebten Tag in Folge an: Die Inzidenz liegt bei 6,5 (siehe Ursprungsmeldung).
  • Sachsen schafft die Maskenpflicht beim Einkaufen ab (siehe Update vom 13. Juli, 14.50 Uhr).
  • Rund 43 Prozent der Einwohner in Deutschland wurden mittlerweile geimpft (siehe Update vom 13. Juli, 10.50 Uhr).
  • Dieser News-Ticker ist beendet. Die Fortsetzung ab dem 14. Juli finden Sie hier.

Update vom 13. Juli, 19.38 Uhr: Baden-Württemberg will dem sinkenden Tempo der Impfkampagne entgegenwirken. Daher sollen in dem Bundesland ab sofort auch spontane Impfungen ohne vorherigen Termin angeboten werden. Nach dpa-Informationen schrieb Uwe Lahl, Amtschef des Landesgesundheitsministeriums, einen Brief an die Leiter der Impfzentren. „Es ist wichtig, niederschwellige Angebote zu unterbreiten und jeglichen möglichen Hürden entgegenzuwirken“, bekräftigte Lahl darin. „Zu diesen Hürden kann für viele Menschen auch die Vereinbarung eines Impftermins im Impfzentrum gehören.“ Bereits gebuchte Termine sollen aber weiterhin bestehen bleiben. „Spontan Entschlossene müssten sich dabei selbstverständlich auf etwaige Wartezeiten einrichten.“ Bis 15. Juli sollen die Impfzentren sich äußern, ab wann sie die entsprechenden Maßnahmen umsetzen können.

Update vom 13. Juli. 17.00 Uhr: Die Landesregierung von Sachsen hat nun bestätigt, dass die Maskenpflicht beim Einkaufen ab einer Wocheninzidenz von weniger als zehn entfallen soll. Dies hatten zuvor mehrere Medien berichtet (siehe Update von 14.50 Uhr). Ab Freitag (16. Juli) solle diese Regelung greifen, erklärte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) am Dienstagnachmittag in Dresden. In Bus und Bahn sowie in medizinischen Einrichtungen wie Krankenhäusern oder Pflegeheimen müsse aber weiterhin ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

Corona in Deutschland: Rheinland-Pfalz legt Strategie für einen „sicheren Herbst“ vor

Update vom 13. Juli, 16 Uhr: Kurz vor dem Beginn der Sommerferien hat die rheinland-pfälzische Regierung eine landeseinheitliche Corona-Strategie für einen "sicheren Herbst" vorgelegt. "Die Landesregierung unternimmt alles, damit auf einen guten Sommer auch ein guter Herbst folgt", sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) am Dienstag. Es dürfe weder einen neuen Lockdown noch Schulschließungen geben.

Um nach dem Sommer sicher in voller Präsenz in den Unterricht starten zu können, sollen Schülerinnen und Schüler in den ersten beiden Wochen nach Unterrichtsbeginn zweimal wöchentlich auf das Coronavirus getestet werden. Die Landesregierung kündigte schon jetzt eine Maskenpflicht am Platz an. Für Luftfilteranlagen würden außerdem weitere Förderprogramme aufgelegt. Hinsichtlich der Corona-Impfungen setzt das Land auf eine breite Informationsoffensive. Die Impfkapazitäten würden gleichzeitig "massiv" ausgeweitet.

Bei Inzidenz unter 10: Bundesland kippt schon ab Freitag Maskenpflicht beim Einkaufen

Update vom 13. Juli, 14.50 Uhr: Wie der MDR und weitere Medien übereinstimmend berichten, soll in Sachsen die Maskenpflicht beim Einkaufen in Supermärkten und Läden bei einer Wocheninzidenz von unter zehn fallen. Im öffentlichen Nahverkehr, beim Friseurbesuch sowie in den Gesundheitsdiensten soll der Mund-Nasenschutz weiterhin getragen werden. Die neue Regelung soll bereits ab Freitag (16.7.) gelten, wie Gesundheitsministerin Petra Köpping den Berichten zufolge am Dienstag ankündigte. Aktuell liegen alle Landkreise und Städte in Sachsen unter dem angegebenen Schwellenwert von zehn wöchentlichen Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern.

Coronavirus in Deutschland: 75-Jährige wütet wegen Maske und schlägt im Flugzeug Beamte

Update vom 13. Juli, 12 Uhr: Obwohl die Corona-Zahlen aktuell auf einem relativ niedrigem Niveau verzeichnet werden, müssen vielerorts noch Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie eingehalten werden. An die Maskenpflicht wollte sich eine 75 Jahre alte Reisende jedoch nicht halten, sie hatte Bundespolizisten kurz darauf attackiert. Wie die Bundespolizei am Dienstag mitteilt, hatte sich die Frau vor dem Start ihres Fluges in Frankfurt geweigert, einen Mundschutz zu tragen.

Der Vorfall habe sich demnach am bereits am 9. Juli zugetragen. Die Reisende hätte sich zunächst gegenüber dem Kabinenpersonal geweigert, ihren Mund-Nasen-Schutz zu tragen und den Sitzplatz freizumachen. Als die hinzugerufenen Beamten im Flieger eintrafen, sei die Frau immer aggressiver geworden. Mit Tritten und Schlägen widersetzte sie sich laut Polizei den Beamten, die sie aus dem Flugzeug führen wollten. Einen der Polizisten soll die Frau dabei am Arm gebissen haben. Schlussendlich wurde die Reisende gefesselt aus dem Flieger abgeführt und zur Wache gebracht.

Auch auf der Wache habe die Frau versucht, die Beamten weiter anzugreifen. Das für sie bereitgestellte Wasser warf sie einem der Beamten ins Gesicht, bevor sie sich beruhigte und am Folgetag ihre Reise nach Toronto fortsetzte. Der 75-Jährigen droht nun eine Anzeige wegen des tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

Corona in Deutschland: 43 Prozent der Gesamtbevölkerung mittlerweile geimpft

Update vom 13. Juli, 10.50 Uhr: Die Zahl der Corona-Infektionen nimmt seit einer Woche wieder zu, die Zahl der geimpften Personen hingegeben steigt nicht so stark, wie sich Experten und auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn das wohl wünschen dürften. Mittlerweile sind 43 Prozent der Gesamtbevölkerung gegen das Coronavirus geimpft. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Dienstag wurden am Montag 448.345 Impfdosen verabreicht. Damit haben nun rund 35,8 Millionen beide Impfungen erhalten, 48,8 Millionen (58,7 Prozent) sind mindestens einmal geimpft.

Bereits den siebten Tag in Folge: Corona-Werte ziehen erneut an - RKI meldet steigende Infektionszahlen

Ursprungsmeldung vom 13. Juli 2021: Berlin - Nach dem langen harten Corona*-Lockdown im Winter hatten die Zahlen der vergangenen Wochen einen entspannten Sommer eingeläutet. Doch seit einigen Tagen scheint sich das heimtückische Coronavirus* wieder schneller in Deutschland auszubreiten. Bereits den siebten Tag in Folge steigt die für Entscheidungen der Politik wichtige Sieben-Tage-Inzidenz. Auch die Zahl der Neuinfektionen steigt erneut an.

Corona in Deutschland: RKI meldet erneut Anstieg der Zahlen - Inzidenz klettert immer höher

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts von Dienstagmorgen lag die Inzidenz bei 6,5. Genau eine Woche zuvor betrug der Wert von Neuinfektionen je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen 4,9. Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem RKI binnen eines Tages 646 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte das RKI 440 neue Ansteckungen gemeldet.

Deutschlandweit wurde den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 26 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 31 Tote gewesen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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