Der News-Ticker

2G-Regel in Deutschland: In diesen zwei Personengruppen ist die Ablehnungs-Quote am höchsten

Auf vielen Veranstaltungen gilt bereits die 2G-Regelung.
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Auf vielen Veranstaltungen gilt bereits die 2G-Regelung.

Die vierte Corona-Welle scheint an Tempo zu verlieren, die Zahl der Neuinfektionen sinkt am Donnerstag leicht. Doch das RKI meldet dafür zwei andere leicht steigende Werte. Der News-Ticker.

  • Die Zahl der Corona*-Neuinfektionen sinkt leicht.
  • Das RKI meldet zwei andere steigende Werte.
  • Dieser News-Ticker zur Corona*-Pandemie wird regelmäßig aktualisiert.

Update vom 16. September, 20.12 Uhr: Warum wollen sich Ungeimpfte in Deutschland nicht gegen das Coronavirus impfen lassen? Eine neue Umfrage unter Beteiligung des RKI* liefert dazu nun neue Ergebnisse. Interessant: ihre Entscheidung hat auch mit den Geimpften zu tun.

Update vom 16. September, 15.33 Uhr: Die Hospitalisierungs-Inzidenz liegt bei 1,87 Fällen pro 100.000 Einwohnern, teilt das RKI in seinem aktuellen Lagebericht vom Donnerstag mit (Vortag: 1,86).

1.540 Covid-Patienten müssen momentan auf einer Intensivstation behandelt werden. Davon werden 837 künstlich beatmet. Das geht aus den Daten des DIVI-Intensivregisters (Stand: 16. September, 15.41 Uhr) hervor.

Corona-Hotspot 2G-Party: Zahl der Infizierten steigt auf 83

Update vom 16. September, 14.51 Uhr: Nach einer Clubparty nur für Geimpfte und Genesene (2G-Regel) ist es in Münster zu einem Corona-Ausbruch gekommen. Die Zahl der Corona-Infizierten an diesem Donnerstag auf 83 gestiegen (Vortag 72). Bis Donnerstag seien 59 Impfnachweise eingereicht und überprüft worden, teilte die Stadt mit. „Bisher ist kein Verstoß bei den Impfnachweisen festgestellt worden.“

Insgesamt hatten am 3. September rund 380 Menschen an der Partynacht teilgenommen. Nur Geimpfte und Genesene hätten Zutritt zum Club-Event gehabt. Das Hygienekonzept der Clubbetreiber sei vorbildlich gewesen. Nach den ersten positiven Corona-Tests forderte das Gesundheitsamt die Impfnachweise der betroffenen Gäste an.

Die Betroffenen zeigten weiterhin nur milde oder gar keine Symptome (asymptomatisch), teilte die Stadt weiter mit. Bereits am Dienstag hieß es, dass die meisten infizierten Gäste aus Münster kommen, die übrigen Personen in der erweiterten Region wohnen. Auch ein Mitarbeiter des Clubs sei infiziert.

Update vom 16. September, 14.42 Uhr: Etliche Menschen lassen sich nicht gegen Corona impfen. Warum Ungeimpfte eine Impfung ablehnen, wollten Forschende wissen. Erste Erkenntnisse eine Studie* liegen jetzt vor.

Video: Was gilt wo? Diese Bundesländer setzen auf 2G

2G-Regel in Deutschland: In diesen zwei Personengruppen ist die Ablehnungs-Quote am höchsten

Update vom 16. September, 12.45 Uhr: Die Corona-Pandemie ist offenbar noch lange nicht vorbei, doch dank zahlreicher Impfstoffe und bereits durchgeführter Impfungen können Impfwillige in den meisten Fällen einem schweren Verlauf vorbeugen. Aber nicht jeder möchte sich den immunisierenden Pieks holen. Doch aktuell heißt es immer öfter: Zutritt zu Veranstaltungen, Freizeitaktivitäten oder ins Restaurant nur für Geimpfte und Genesene.

Die meisten Deutschen sind vollständig geimpft und dürften somit wenig Probleme mit der Regelung haben. Doch eine Minderheit findet das laut einer Umfrage nicht gut. 20 Prozent der Deutschen sind nach einer neuen Umfrage gegen Privilegien für Geimpfte und von Corona Genesene. Sie finden es nicht gut, wenn immunisierte Menschen von Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen befreit werden und ihre alten Freiheiten in Restaurants und Hotels, Sport- und Kultureinrichtungen zurückerhalten. Das ergab eine repräsentative Umfrage des Hamburger Opaschowski Instituts für Zukunftsforschung (OIZ).

Demnach sind besonders Jüngere und Singles gegen eine Besserstellung Geimpfter und Genesener. In der Altersgruppe der 14- bis 24-Jährigen betrug die Ablehnung 25 Prozent, bei den Singles im Alter von 25 bis 49 Jahren sogar 28 Prozent. Unter Familien mit Jugendlichen und Landbewohnern ist die Ablehnung mit 15 beziehungsweise 14 Prozent dagegen deutlich niedriger.

Nach Ansicht des Zukunftsforschers Horst Opaschowski (80) kann davon ausgegangen werden, dass sich viele Ungeimpfte und Impfgegner weiterhin gegen ihre Freiheitsbeschränkungen wehren werden. „Vielleicht verbergen sich hinter der stabilen
20-Prozent-Ablehnungsquote viele politisch Unzufriedene, die sich als Verlierer der Krise fühlen und Anlass zu sozialen Konflikten und Spannungen in der Gesellschaft geben“, vermutet Opaschowski. „Das Ausgeschlossensein von der Teilnahme an Sport-, Kultur- und Eventveranstaltungen empfinden viele wie einen verordneten Hausarrest.“

RKI meldet aktuelle Corona-Zahlen: Vierte Welle verliert offenbar an Tempo - Doch zwei Werte steigen an

Ursprungsmeldung vom 16. September 2021: Berlin - Die Corona-Pandemie hatte über den Sommer wieder an Fahrt aufgenommen, stetig waren Neuinfektionen und Inzidenzen erneut angestiegen. Seit dieser Woche scheint die vierte Welle jedoch an Tempo zu verlieren. Die am Donnerstag gemeldeten Neuinfektionen liegen unter dem vor genau einer Woche gemeldeten Wert. Dafür steigen zwei andere Werte leicht an.

Corona in Deutschland: Zahl der Neuinfektionen und Inzidenz sinken leicht

Wie das Robert Koch-Institut am Donnerstag berichtet, liegt die aktuelle Corona-Inzidenz bei 76,3. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 77,9 gelegen, vor einer Woche bei 83,5. Insgesamt meldete das RKI rund 12.925 Neuinfektionen. Noch vor genau einer Woche wurde der Wert noch mit 15.431 Ansteckungen angegeben.

Während die Inzidenz und die Zahl der Neuinfektionen somit tendenziell zumindest leicht sinken, steigt die Zahl der registrierten Todesfälle leicht an. In Deutschland wurden innerhalb der vergangenen 24 Stunden 68 Todesfälle gemeldet. Noch vor einer Woche hatte die Zahl bei 50 gelegen.

Corona: Hospitalisierungs-Inzidenz und Todesfälle steigen leicht an

Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gab das RKI am Mittwoch mit 1,88 an (Dienstag: 1,86). Ein Wochen- oder Monatsvergleich ist wegen einer hohen Zahl an Nachmeldungen nicht möglich. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungs-Inzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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