Neun Menschen sterben bei Unfall

Busunglück in Bolivien: Deutsche schwer verletzt

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In Bolivien kommen immer wieder Busse von der Straße ab. Das Foto aus dem Jahr 2008 zeigt einen verunfallten Bus nahe La Paz. Damals wurden 29 Menschen verletzt.

Challapata - Ein Bus voller Touristen ist am Samstag in Bolivien verunglückt. Bei dem Unfall kamen neun Menschen ums Leben - darunter ein Schweizer. Zwei deutsche Insassen wurden schwer verletzt.

Bei einem Busunglück im Westen von Bolivien sind neun Menschen ums Leben gekommen. Der Bus sei am frühen Samstagmorgen nahe der Ortschaft Challapata auf der Fernstraße Panamericana von der Fahrbahn abgekommen und habe sich überschlagen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur ABI. Der mit ausländischen Touristen besetzte Bus war auf dem Rückweg von einem Ausflug zum berühmten Salzsee Salar de Uyuni. Unter den Toten seien zwei Schweizer, ein Italiener, ein Australier und eine Peruanerin, hieß es unter Berufung auf die Polizei weiter. Auch der Busfahrer überlebte den Unfall nach derzeitigem Informationsstand nicht. Medienberichten zufolge war er möglicherweise mit überhöhter Geschwindigkeit gefahren.

Ein Mann und eine Frau aus Deutschland wurden bei dem Unfall verletzt. Insgesamt wurden 24 Passagiere in Krankenhäuser in Challapata und Oruro gebracht, darunter auch Touristen aus Italien, Brasilien und Kanada.

dpa/AFP

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