Wie in einem schlechten Film

Mann wählt nach Kino-Besuch Notruf - Polizei spricht von „schrägem Einsatz“

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Ein Kinobesucher alarmiert um 5 Uhr morgens die Polizei in Bochum (Symbolfoto).

Ein Kinobesucher hat in Bochum einen Polizeieinsatz ausgelöst. Der 30-Jährige muss sich wie in einem falschen Film gefühlt haben. 

  • Ein 30-jähriger Kinobesucher hat am Donnerstagfrüh einen Polizeieinsatz ausgelöst.
  • In den frühen Morgenstunden wählte der Dortmunder den Notruf.
  • Der Film war allerdings zu dieser Zeit schon zu Ende.

Bochum - Es könnte aus einem Drehbuch zu einem Hollywoodstreifen stammen. In der Hauptrolle ein 30-jähriger aus Dortmund. Der Plot ist schon ziemlich kurios.   

„So einen ‚schrägen‘ Einsatz wie diesen hat die Bochumer Polizei auch lange nicht gehabt!“, ist in der Pressemitteilung der Polizei am Donnerstag zu lesen.

Kinobesucher löst „schrägen Polizeieinsatz“ aus

Gegen fünf Uhr am Donnerstagmorgen ging demnach ein Notruf ein. Die Polizei und Feuerwehr rückten sofort zu einem Kino im Bochumer Einkaufzentrum aus. Ein Kinobesucher hatte die Einsatzkräfte alarmiert - er war in dem Kino eingeschlossen.

Der Mann hatte am Mittwochabend die 23-Uhr-Vorstellung besucht, in der ein indischer Film gezeigt wurde, so die Polizei. Während der Bollywood-Produktion muss der 30-Jährige dann irgendwann eingeschlafen sein. Dabei rutschte der Kinobesucher vermutlich ein wenig von seinem Sitz ab. Denn am Ende des Films wurde der Schlafende von niemandem bemerkt.

„Längste Kinovorstellung seines Lebens“

Als der Cineast dann sechs Stunden später aus seinen Träumen erwachte, glaubte er wohl im falschen Film zu sein. Alle Türen in dem Kino waren verschlossen.  

„Kurz nach fünf wurden dem Dortmunder die Türen geöffnet und er trat ein wenig verschlafen den Heimweg an - nach der längsten Kinovorstellung seines Lebens“, endet der Bericht der Bochumer Polizei.

Video: Auch dieser junge Mann schläft einfach ein - und das auf Skiern

Über einen filmreifen Überfall im Kino berichtet tz.de*. Ein maskierter Mann bedrohte mit einem Messer bewaffnet in München eine Kino-Kassiererin.

Zur möglichen Schließung eines Kult-Kinos könnte es in München kommen. Wie tz.de* schreibt, soll der Pachtvertrag des Filmtheaters Sendlinger Tor nicht verlängert werden. 

ml

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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