Terroristischer Hintergrund ausgeschlossen

Bewaffneter in Disneyland bekommt elektronische Fußfessel

+
Der Mann war vergangene Woche in dem Freizeitpark festgenommen worden.

Paris - Der im Freizeitpark Disneyland Paris festgenommene bewaffnete Mann ist zu sechs Monaten Haftstrafe verurteilt worden.

Die Zeit kann der 28-Jährige mit einer elektronischen Fessel in der Wohnung seiner Mutter verbringen, wo er zu Hause ist. Weitere neun Monate der Strafe wegen unerlaubten Waffenbesitzes wurden vom Gericht in Meaux zur Bewährung ausgesetzt, wie der französische Sender BFMTV am Dienstag berichtete.

Bei dem Mann waren in der vergangenen Woche bei der Ankunft in einem Hotel in dem Freizeitpark während eines Sicherheitschecks zwei Faustfeuerwaffen gefunden worden. Zudem wurden Patronen und ein Koran entdeckt. Der Mann sagt, er habe die Waffen zu seiner Sicherheit dabeigehabt.

Die Staatsanwaltschaft hatte zuvor einen terroristischen Hintergrund ausgeschlossen. Untersuchungen und Auswertung von Telefonkontakten ergaben keine Verbindung zu einer Terroraktion.

Disneyland Paris liegt rund 40 Kilometer östlich der französischen Hauptstadt. Nach den islamistischen Anschlägen im Jahr 2015 gilt im Großraum Paris weiter die höchste Terror-Warnstufe. Disneyland beschäftigt rund 15 000 Mitarbeiter und hatte im vergangenen Jahr fast 15 Millionen Besucher.

dpa

Kommentare

Meistgelesen

Deutsches Weltkriegs-U-Boot bei Ostende entdeckt
Deutsches Weltkriegs-U-Boot bei Ostende entdeckt
Reisebus mit 70 Passagieren verunglückt - Fahrer unter Medikamenten-Einfluss?
Reisebus mit 70 Passagieren verunglückt - Fahrer unter Medikamenten-Einfluss?
Zeitumstellung 2017 auf Winterzeit: Wann werden die Uhren umgestellt?
Zeitumstellung 2017 auf Winterzeit: Wann werden die Uhren umgestellt?
Polizei sucht diese Joggerin: Sie erledigt regelmäßig großes Geschäft in fremdem Garten
Polizei sucht diese Joggerin: Sie erledigt regelmäßig großes Geschäft in fremdem Garten
Mehrere Angriffe auf Häuser von Bewohnern mit Migrationshintergrund
Mehrere Angriffe auf Häuser von Bewohnern mit Migrationshintergrund