„Es ist eine Katastrophe“

Unwetter in Belgien: Regen spült Autos wie Spielzeug weg – die blockieren dann einen Bahnübergang

Wieder Unwetter in Belgien: Wassermassen schwemmen Autos einfach weg, wie Videos in den sozialen Netzwerken zeigen.
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Wieder Unwetter in Belgien: Wassermassen schwemmen Autos einfach weg, wie Videos in den sozialen Netzwerken zeigen.

Erneut haben starke Regenfälle Belgien getroffen. Der Wasserpegel der Maas stieg rapide an. Menschen mussten in Sicherheit gebracht werden.

Dinant - Unwetter haben wieder schwere Schäden in Belgien verursacht. Sturzfluten schwemmten Autos weg. Straßenzüge verwandelten sich in reißende Flüsse. In den sozialen Netzwerken kursieren Videos, auf denen die Kraft des Wassers zu sehen ist.

In der Stadt Dinant blockierten die vom Wasser mitgerissenen Fahrzeuge einen Bahnübergang, wie die Nachrichtenagentur Belga am Samstagabend unter Berufung auf das Bahnunternehmen Infrabel berichtete. Glücklicherweise seien keine Verletzten zu beklagen, teilte der Bürgermeister von Dinant, Axel Tixhon mit, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk RTBF berichtet. Es habe nur materielle Schäden gegeben.

Erneut Unwetter in Belgien: Häuser in Namur evakuiert

Der Bahnverkehr sei wegen des Hochwassers Mitte Juli aber bereits eingestellt gewesen. In der Stadt Namur in der gleichnamigen Provinz seien wegen des Wetters Häuser evakuiert worden. Die Stadt liegt rund 100 Kilometer westlich von Aachen. „Es ist eine Katastrophe“, zitiert Belga die Feuerwehr. Die Situation sei laut dem nationalen Krisenzentrum jedoch „nicht vergleichbar“ mit den Überschwemmungen vom 14. und 15. Juli.

Belgien: Unwetter reißen Autos einfach mit

Belgien: 36 Tote durch Unwetter vergangene Woche

In elf Städten im Maas-Tal gab es am frühen Samstagabend (24. Juli) starke Regenfälle und Überschwemmungen. Vor rund zehn Tagen waren nach tagelangem Starkregen die dicht besiedelten Täler der Maas-Region im Dreiländer-Eck von Deutschland, Belgien und den Niederlanden vor einer Woche überschwemmt worden. Besonders Betroffen war die Provinz Lüttich. 36 Menschen starben, sieben werden noch vermisst, wie das Krisenzentrum am Samstag mitteilte.

In Deutschland sind bei der Hochwasser-Katastrophe in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mindestens 170 Menschen ums Leben gekommen. Die Schäden sind enorm. Hier finden Sie eine Auswahl an Spendenkonten, über die Sie den Geschädigten dieser Katastrophe helfen können. (afp/dpa/ml) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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