Böse Kommentare statt Likes

Babyfotos auf Facebook bescheren Mutter Hass-Brief

Für Babyfotos gibt's auf Facebook eigentlich Likes. Eine australische Mutter bekam für ihre Posts über ihre kleine Tochter zudem einen bitterbösen Hass-Brief.

Sechs Monate ist die Tochter von Jade Ruthven aus Australien alt. Die süße kleine Addison ist der ganze Stolz der 33-Jährigen. Und deshalb teilt die Mutter ihre Glücksmomente mit ihren Facebook-Freunden. Anhand von Bildern, Kommentaren - alles, was die kleine "Addy" so machte, wurde kurzerhand auf Facebook gepostet. Einigen von Jade Ruthvens Online-Freunden ging das tierisch auf den Geist. Wie der britische "Telegraph" berichte, bekam Ruthven vor einigen Tagen einen bitterbösen Brief, in dem sie für ihre vielen Posts übel beschimpft wurde. "Du kotzt viele Leute an." Der anonyme Verfasser ist offenbar schrecklich genervt von der 33-Jährigen. "Wir haben alle Kinder, in die wir vernarrt sind - aber wir trichtern es nicht jedem ein!", ist da zu lesen.

Ruthven solle sich mal Gedanken darüber machen, wie es wäre, wenn jede Mutter "so viel Mist" über ihr Kind posten würde. "Sie krabbelt von der Matte - ist uns egal! Sie ist sechs Monate alt - toll!" Die Person hofft, dass Jade Ruthven bald wieder arbeiten geht. "'Vielleicht hast du dann nicht mehr so viel Zeit für Facebook", so der fiese Kommentar. 

Zusammen mit ihrem Mann habe die Mutter sich dafür entschieden, mit diesem Brief an die Öffentlichkeit zu gehen, schreibt der "Telegraph". Der Hass-Brief wurde an die australische Komödiantin Em Rusciano weitergeleitet, die das Schreiben auf ihrer Facebook-Seite veröffentlichte. Hier muss sich der anonyme Briefeschreiber Kritik gefallen lassen. "Der Brief sagt mehr über den Verfasser als über die Frau, die ihn bekommen hat."

Are you ready for this week's column?! One of you contacted me about a letter you'd received from some "friends" about...

Posted by Em Rusciano on Montag, 13. April 2015

Den erhoffte Erfolg hat sich auf den Hass-Brief hin offenbar nicht eingestellt. Jade Ruthven sagte laut der "Daily Mail": "Ich denke gar nicht daran, meine Onlineaktivität zu ändern."

mm   

Rubriklistenbild: © dpa

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