Erawan-Schrein

Anschläge in Bangkok: Zwei Männer angeklagt

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Die beiden Angeklagten sollen Verbindungen zu den militanten Uiguren haben.

Bangkok - Rund drei Monate nach dem tödlichen Bombenanschlag auf einen Schrein in Bangkok sind zwei Verdächtige vor einem Militärgericht angeklagt worden.

Die beiden Männer, die der muslimischen Minderheit der Uiguren in China entstammen, erschienen am Dienstag vor Gericht, wo die Anklagepunkte verlesen wurden. Unter anderem werde den Verdächtigen versuchter und vorsätzlicher Mord sowie illegaler Waffenbesitz vorgeworfen, sagte Chefankläger Withtaya Puangpunngam.

Bei dem Anschlag auf den Erawan-Schrein waren am 17. August 20 Menschen getötet und 120 weitere verletzt worden. Die meisten der Opfer kamen aus China. Die beiden Angeklagten sitzen bereits seit fast drei Monaten in Haft. Sie haben nach Behördenangaben ihre Verstrickung in den Anschlag gestanden. Das Motiv für die Tat ist bis heute unklar, doch im September hatten die thailändischen Behörden erstmals von einer möglichen Verbindung zu militanten Uiguren in China gesprochen.

Die Uiguren sind ein überwiegend muslimisches Turkvolk. Viele von ihnen beklagen seit Jahren, dass sie in ihrer angestammten Heimat im Nordwesten Chinas durch die systematische Ansiedlung von Han-Chinesen sozial, kulturell und ökonomisch an den Rand gedrängt werden.

Das sind die Verdächtigen:

AFP

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