Nach Sturmtief „Ignatz“

NRW: Herbst-Wetter bleibt am Wochenende unbeständig

Goldener Oktober oder grauer Herbst: Wie stehen die Chancen?
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Der goldene Oktober war bislang eher eine Seltenheit. Das könnte sich allerdings in Kürze ändern.

Die Sturmtiefs „Ignatz“ und „Hendrik“ haben in NRW für Chaos gesorgt. Doch es gibt Hoffnung auf sonniges Herbst-Wetter.

NRW – Die Auswirkungen der starken Windböen am Donnerstag (21. Oktober) sind auch weiterhin bemerkbar. Nach zahlreichen Zugausfällen aufgrund des Sturms in NRW* sollen aber nach und nach wieder möglichst viele Züge im Nah- und Fernverkehr fahren. Auch wenn das Wetter zum Start ins Wochenende eher zum gemütlichen Filmabend statt zu Ausflügen mit der Bahn einlädt, soll es ab Samstag (23. Oktober) schon ganz anders aussehen. RUHR24* weiß mehr.

BundeslandNRW
HauptstadtDüsseldorf
Bevölkerung17,93 Millionen (2019)
Fläche34.098 km²

Sturm „Ignatz“ wütet durch NRW – wechselhaftes Herbst-Wetter zum Start ins Wochenende

„Ignatz“ und „Hendrik“ haben nicht nur den Bahnverkehr lahmgelegt. Die Sturmtiefs haben durch die Unwetter in NRW für zahlreiche Einsätze der Feuerwehr und Polizei* gesorgt. Die freie Zeit haben viele Personen daher vermutlich lieber drinnen verbracht. Outdoor-Fans können aber schon für das Wochenende neue Ausflüge planen (weitere News zu Wetter und Klima* bei RUHR24).

Der Freitag (22. Oktober) startet zunächst „usselig“ mit viel Regen und erneuten starken Windböen. Da ist dann eher warmer Tee statt Wanderschuhen angesagt. Doch zum Ende des oft verregneten Monats soll es nochmal einen goldenen Oktober geben. Am Samstag (23. Oktober) zeigt sich vielerorts wieder öfters die Sonne in NRW*, prognostiziert der Deutsche Wetterdienst (DWD).

Anfangs gibt es zunächst viele Wolken und Sprühregen. Jedoch soll der Tag „meist niederschlagsfrei“ bleiben, so der DWD. Demnach folgen im Laufe des Samstags Auflockerungen. Das macht sich auch bei den Temperaturen leicht bemerkbar. Maximal 10 bis 13 Grad sind möglich, im Bergland bleibt es mit 7 bis 9 Grad noch etwas kühler.

Goldener Oktober in NRW: Temperaturen steigen weiter an

Und das goldene Herbst-Wetter mit vielen bunten Blättern zum Basteln und Dekorieren* bleibt keine Eintagsfliege. Der Sonntag (24. Oktober) macht seinem Namen dann alle Ehre und soll den Samstag (23. Oktober) sogar noch übertreffen. Regenjacke und Schirm können getrost zu Hause bleiben. Sobald die Nebelfelder vom Morgen sich verzogen haben, soll der Tag zum Abschluss des Wochenendes „heiter und niederschlagsfrei“ bleiben. Bei Höchsttemperaturen von 12 bis 15 Grad kann auch die Winterjacke erstmal wieder im Schrank verschwinden.

Zu dem sonnigen Herbst-Wetter zieht sich auch der zuletzt so starke Wind zurück. Nur noch „schwach bis mäßig“ soll der Wind am Sonntag wehen. Aber aufgepasst: Die Frühaufsteher müssen sich in den Morgenstunden weiterhin warm einpacken, denn die Tiefstwerte liegen bei 7 bis 2 Grad. Dazu soll es „stellenweise Frost in Bodennähe“ geben.

Nach morgendlichem Frost soll am Wochenende wieder die Sonne scheinen.

Daher empfehlen sich bei einem frühen Gang aus dem Haus Mütze und Schal, um das Risiko einer Erkältung zu minimieren. Auch einfache Hausmittel können einer Erkältung vorbeugen*. Ein ausgiebiger Spaziergang bei sonnigem Herbst-Wetter hilft ebenfalls, denn dadurch kann der Körper viel Vitamin D produzieren.

Goldener Oktober: Wetter-Experten wagen erste Prognose für kommende Woche

Der Montag (25. Oktober) läutet die Tage der Halloween-Verkleidungen ein. Doch zum Start in die neue Woche ist das Wetter weiterhin alles andere als winterlich mit Höchsttemperaturen von 13 bis 16 Grad.

Im Gegensatz zum Wochenende sollten zum Start in die neue Woche eher die frühen Stunden für Spaziergänge an der frischen Luft genutzt werden. Laut den Prognosen der Wetter-Experten vom Deutschen Wetterdienst ziehen bereits ab dem Vormittag von Westen her starke Wolken auf.

Diese Wolken können sich nach Richtung Osten weiter ausbreiten und anschließend für „etwas Regen“ sorgen. Doch dafür soll der Wind weiter abflachen. Starke Böen sind daher nach aktuellem Stand (22. Oktober) eher unwahrscheinlich.

Unwetter in NRW: Sturmtief war kein Einzelfall

Bleibt zu hoffen, dass die Sturmtiefs „Ignatz“ und „Hendrik“ die letzten Boten von Unwettern im Herbst sind. Durch den Klimawandel kommt es allerdings immer häufiger zu extremen Wetter-Bedingungen, wie Hochwasser mit Überschwemmungen und Waldbränden. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

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