Apfelbäume blühen bereits

NRW-Wetter: Früher Frühling wird laut Experten zu einer Gefahr für Pflanzen

Der Frühling kommt auch in NRW immer früher. Wetter-Experten fürchten üble Folgen für die Pflanzen.

NRW – Auch nach Ostern bleibt das Wetter in NRW* angenehm. Doch ein Aspekt des Frühlings bereitet Experten Sorgen. Denn bereits jetzt kündigt sich laut Deutschem Wetterdienst (DWD) der Vollfrühling an. Für unsere Pflanzen könnte das üble Folgen haben, berichtet RUHR24*.

Bundesland:Nordrhein-Westfalen
Jahreszeit:Frühling
Ereignis: Apfelblüte

Wetter in NRW: Experten warnen vor Gefahr durch frühen Frühling im April – 3-Tage-Vorhersage

Angenehme Temperaturen von bis zu 20 Grad, etwas Wind und kaum Regen: Das Wetter in NRW* hätte über Ostern 2022 kaum besser sein können. In den kommenden Tagen erwarten Wetter-Experten jedoch etwas Abwechslung.

Viel Sonne gibt es in ganz NRW noch am Montag (18. April). Doch bereits in der Nacht erwarten die DWD-Meteorologen Frost, vor allem Bergland.

Am Dienstag (19. April) bleibt es weiterhin heiter und trocken, bei 15 bis 20 Grad Celsius. In einigen Regionen ziehen jedoch erste Wolken auf.

TagWettervorhersage
DienstagHeiter, 15 bis 20 Grad
MittwochHeiter bis wolkig, 14 bis 18 Grad
Donnerstagsonnig, dann bewölkt. 14 bis 19 Grad

Wetter-Vorhersage für NRW: Wochenende gleichbleibend mild, aber mehr Regen

Der Mittwoch (20. April) wird etwas kühler, mit Höchsttemperaturen von 14 bis 18 Grad. Es bleibt jedoch heiter bis wolkig und trocken. Auch der Donnerstag (21. April) wird laut Wetterdienst freundlich: Teils sonnig, teils stärker bewölkt und meist trocken. Die Temperaturen erreichen 14 bis 19 Grad.

Für das kommende Wochenende erwarten die Wetter-Experten für NRW dann gleichbleibende Temperaturen, aber mehr Regen. Vor allem Samstag könnte es stellenweise wolkig und regnerisch werden.

Frühling in NRW hat Schattenseiten: Experten warnen vor Gefahr für Kulturpflanzen

In einigen Regionen von Deutschland sorgt der milde Frühling bereits dafür, dass die Apfelbäume blühen. Das läutet laut DWD den „Vollfrühling“ ein. Mit dieser Phänologie genannten Lehre erfassen die Experten, zu welchem Zeitpunkt im Jahr welche Pflanzen blühen. Sie hilft auch Landwirten dabei, ihre Arbeiten zu planen.

Apfel und Hasel blühen in Deutschland immer früher (innerer Ring) im Vergleich zu den Vorjahren (äußerer Ring).

Wetter-Experten orientieren sich bei der Einteilung der Jahreszeiten daran. „Das Vegetationsstadium der Apfelblüte ist dabei das für den Vollfrühling charakteristische“, schreibt der Wetterdienst in seinem Thema des Tages vom Montag (18. April). Im Vorfrühling blüht demnach zuerst die Hasel, im Erstfrühling dann die gelbe Forsythie*.

NRW: Frühling legt „waschechten Frühstart“ hin – Apfelblüte gestartet

Auf einer phänologischen Uhr lässt sich das laufende Jahr mit den vergangenen vergleichen: „Man erkennt, dass die Vegetation in diesem Jahr einen waschechten ‚Frühstart‘ hinlegte“, schreibt Meteorologe Adrian Leyser. Auch aus NRW wurden dem Deutschen Wetterdienst bereits erste blühende Apfelbäume gemeldet.

Jahreszeitvieljähriges MittelBlüte 2022
Vorfrühling11. Februar25. Januar
Erstfrühling25. März17. März
Vollfrühling27. April21. April (Prognose)

So nett die Blüten auch anzusehen sind, bereiten sie den Wetter-Experten auch einige Sorgen. Denn auch in den vergangenen Jahren haben Pflanzen wie die Hasel regelmäßig deutlich zu früh ausgetrieben. Das Jahr 2022 ist also kein Ausreißer.

Den Meteorologen bereitet das Sorgen: „Dieses Symptom des Klimawandels ist eine Gefahr für die Kulturpflanzen, die immer häufiger in voller Blüte späten Nachtfrösten ausgesetzt und geschädigt werden können“, warnt der Wetterdienst. Obstbauern könnte das um einen Teil ihrer Ernte bringen. Denn aus abgefrorenen Blüten entwickeln sich später keine Äpfel mehr.

Keine Blüte, keine Früchte: Frost bedroht den Ertrag der Obstbauern.

Der Klimawandel sorgt auch in NRW für zahlreiche weitere Probleme. Kürzlich hat das RKI die erste Stadt wegen Zecken zum FSME-Risikogebiet* erklärt. Experten erwarten zudem immer mehr Dürreperioden sowie extreme Hitze im Sommer. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Felix Kästle/DPA

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