Mit neuer Schutzverordnung

NRW will Corona-Regeln für Ungeimpfte lockern: Welche Gruppe profitieren soll

Schon bald könnten die Corona-Regeln in NRW für Ungeimpfte gelockert werden - zumindest für eine Gruppe. Weitere Maßnahmen sind erstmal nicht angedacht.

Hamm - Die aktuelle Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen gilt noch bis zum 9. Februar. Gravierende Änderungen der Regeln sind wohl vorerst nicht zu erwarten, wie Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) wie auch andere Vertreter der Landesregierung durchblicken ließen. Eine Lockerung könnte aber bald doch schon kommen - sie betrifft eine bestimmte Gruppe ungeimpfter Personen, erklärt wa.de*.

Deutsches LandNordrhein-Westfalen
Fläche34.098 km²
Bevölkerung17.925.570 (31. Dezember 2020)

NRW will Regeln für Ungeimpfte lockern: Diese Gruppe soll profitieren

So deutete NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) beim Besuch einer Demo von Impf-Befürwortern in Ibbenbüren an, ungeimpfte Jugendliche künftig nicht weiter vom Sport auszuschließen. Sein Blick richtete sich dabei auf Kinder von freikirchlichen Impfgegnern.

Zuletzt hatte auch Familienminister und stellvertretender Ministerpräsident Joachim Stamp (FDP) eine solche Lockerung gefordert. Eine Ausnahme in der Corona-Schutzverordnung, dass 16- und 17-Jährige mit immunisierten Personen in NRW gleichgesetzt wurden, um 2G zu erfüllen, lief zum 16. Januar aus. Jetzt sollten daher die Beschränkungen für den Sport und die Jugendarbeit auch für ungeimpfte Jugendliche aufgehoben werden.

NRW will Regeln für ungeimpfte Jugendliche lockern - mehr aber vorerst nicht

Weitere schnelle Lockerungen der Corona-Regeln in NRW schloss CDU-Politiker Karl-Josef Laumann aber aus. „So lange, bis die Infektionszahlen nicht nach unten gehen, sollten wir bei dem bleiben, wie wir es jetzt haben“, erklärte er dem WDR. Zuvor hatte er sich via RTL/ntv bereits ähnlich geäußert im Rahmen der Diskussionen um mögliche Lockerungen: „Wir sollten warten, bis wir den Peak erreicht haben“, sagte der Gesundheitsminister von Nordrhein-Westfalen.

Auch NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst schloss eine schnelle Rücknahme der Corona-Auflagen in Deutschland wie in vielen Nachbarländern - darunter Dänemark* - aus. „Das kann natürlich erst möglich sein, wenn der Höhepunkt der Omikron-Welle überschritten ist, wenn wir sicher sein können, dass keine Überlastung des Gesundheitssystems droht“, sagte der Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK), der durch dieses Amt derzeit auch Rückenwind mit Blick auf die NRW-Landtagswahl 2022* verspürt. *wa.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Jorge Gil/dpa

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