Viele Menschen in Not

NRW: Armin Laschet verspricht Hochwasser-Opfern riesige Summe

Die schweren Unwetter haben viele Menschen in NRW in einem großen Trümmerhaufen zurückgelassen. Armin Laschet hat jetzt finanzielle Hilfe versprochen.

NRW – In der vergangenen Woche sind in Nordrhein-Westfalen* insgesamt 25 Städte und Kreise von den Überflutungen durch die Hochwasser-Katastrophe überrascht worden. Die enormen Wassermassen rissen Autos, Geschäfte und sogar ganze Wohnhäuser einfach so mit. Viele Menschen brauchen nun dringend Unterstützung. Das Land NRW hat ein millionenschweres Hilfspaket angekündigt, wie RUHR24* berichtet.

BundeslandNordrhein-Westfalen
LandeshauptstadtDüsseldorf
MinisterpräsidentArmin Laschet (CDU)

Nach Hochwasser in NRW: Viele Menschen stehen mit nichts da – Hilfe soll kommen

Den Betroffenen der Unwetter-Katastrophe wie zum Beispiel in Erftstadt* wurde wortwörtlich der Boden unter den Füßen weggerissen. Dort haben die Wassermassen Häuser zum Einstürzen gebracht. In einer Kiesgrube hat sich ein riesiger Krater aufgetan. Die Anwohner dürfen nach wie vor nicht in ihre Häuser zurück, denn vor Ort herrscht noch immer Lebensgefahr. Helfer vermuten unter den Hochwasser-Trümmern außerdem noch viele Tote.*

Auch in anderen Städten und Kreisen in NRW blicken nun viele Menschen in eine ungewisse Zukunft, weil das Hochwasser ihnen zum Teil alles genommen hat. Die Landesregierung hat deshalb Hilfe versprochen. Diese solle schnell und unbürokratisch bei den Opfern der Unwetter-Katastrophe ankommen. Das versprach NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Dienstag (20. Juli) im Heute Journal des ZDF.

NRW: Armin Laschet verspricht schnelle finanzielle Hilfe für Hochwasser-Opfer

Schließlich gebe es nach dem Hochwasser Menschen, die gar nichts mehr hätten – „nicht mal eine Kreditkarte“, so Laschet, der aus Aachen zugeschaltet war (mehr aktuelle Nachrichten aus NRW* bei RUHR24 lesen).

Die Leute bräuchten nun vor allem schnelle, finanzielle Hilfe. Die NRW-Landesregierung werde die Betroffenen deshalb mit 200 Millionen Euro unterstützen. Bei dieser Summe solle es laut Armin Laschet jedoch nicht bleiben. „Das Land Nordrhein-Westfalen wird 200 Millionen Euro bereitstellen, die dann der Bund verdoppeln will“, sagte er. Laut Düsseldorfer Regierungskreisen gebe es eine Zusage des Bundes, Soforthilfen der Länder zu verdoppeln.

200 Millionen Euro für Hochwasser-Opfer in NRW: Bund will verdoppeln

Bislang ist bekannt, dass die Bundesregierung am Mittwoch (21. Juli) vor allem im Westen Deutschlands 400 Millionen Euro an Soforthilfen auf den Weg bringen will. Das geht laut dpa-Bericht aus einer Kabinettsvorlage hervor. Die Hilfen sollen je zur Hälfte vom Bund und von den Ländern getragen werden.

Mit dem Geld sollen demnach die schlimmsten Schäden an Gebäuden sowie der kommunalen Infrastruktur beseitigt werden. Besondere Notlagen könnten damit außerdem überbrückt werden.

Armin Laschet: Bar-Auszahlungen an Hochwasser-Opfer in Nordrhein-Westfalen

In einigen Kommunen habe es bereits Bar-Auszahlungen an Hochwasser-Opfer gegeben. Das Land NRW lege seine Hilfssumme in einer ähnlichen Größenordnung an wie Rheinland-Pfalz, so Laschet. Die rheinland-pfälzische Landesregierung hatte zuvor für Betroffene im eigenen Bundesland Soforthilfen bis zu 3500 Euro pro Haushalt beschlossen.

Auch die Länder sollen nach der Unwetter-Katastrophe finanziell entlastet werden. So wolle der Bund den Ländern die Kosten für Rettungseinsätze von Bundespolizei, Technischem Hilfswerk und Bevölkerungsschutz erlassen. Auch die Bundeswehreinsätze in den Überschwemmungsgebieten sollen nicht in Rechnung gestellt werden. Um die massiven Schäden bewältigen zu können, sollen außerdem Mittel aus dem EU-Solidaritätsfonds beantragt werden.

Armin Laschet fordert Anteilnahme an dem, was Menschen in NRW gerade erleiden

Armin Laschet kündigte im ZDF nicht nur die Millionen-Hilfe für die Hochwasser-Opfer an. Der Kanzlerkandidat der Union äußerte sich erneut zu seinem viel kritisierten Auftritt am Samstag (17. Juli) in Erftstadt. Während einer Rede des Bundespräsidenten Steinmeier hatte Laschet im Hintergrund gelacht*. Diese „wenigen Sekunden“, in denen er gelacht habe, hätten den Politiker „maßlos geärgert“.

Während einer Rede im Hochwasser-Gebiet in Erftstadt hat Armin Laschet gelacht.

Nach den vielen Gesprächen in den vergangenen Tagen wüsste Laschet allerdings, was jetzt erforderlich sei: „schnelles Handeln, keine Bürokratie und Anteilnahme an dem, was Menschen gerade erleiden“, so der CDU-Chef. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © OLIVER BERG

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