Behörden ahnden viele Verstöße

Razzia in Shisha Bars in Gelsenkirchen: Zoll und Polizei finden schlimme Zustände vor - zwei Betriebe versiegelt

Zoll, Polizei und Ordnungshüter der Stadt Gelsenkirchen waren in Shisha Bars im Großeinsatz.
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Zoll, Polizei und Ordnungshüter der Stadt Gelsenkirchen waren in Shisha Bars im Großeinsatz.

Mit einer Razzia in Shisha Bars in Gelsenkirchen haben Polizei, Zoll und Stadt deren Betreiber wohl auf dem falschen Fuß erwischt. Die Zustände in den Objekten sind schlimm, die Liste der Verstöße ist lang.

  • Razzia in Shisha Bars in Gelsenkirchen
  • Zoll, Polizei und Ordnungshüter der Stadt schwärmen am Donnerstagabend aus
  • Diese lange Liste an Verstößen und Mängeln haben sie in den Betrieben erstellt

Gelsenkirchen - Bei einer Razzia in insgesamt acht Shisha-Bars in Gelsenkirchen haben die Ordnungsbehörden eine Vielzahl von Verstößen und Mängeln festgestellt. 

Am Donnerstagabend rückten die Einsatzkräfte von Zoll und Stadt Gelsenkirchen aus. Mit von der Partie war natürlich auch die Polizei, die am Freitag nach einem Gerangel in der Straßenbahn* ein Strafverfahren einleiten musste. 

Razzia in Gelsenkirchen: Behörden wollen Sicherheitsgefühl der Bürger verbessern

Die Aktion stand im Zeichen der Ordnungspartnerschaft "Gemeinsam für Sicherheit und Ordnung" (GeOS) in der Stadt. Ziel war, die Einhaltung gesetzlicher Regelungen für den Betrieb von Shisha-Bars sicherzustellen. Außerdem sollte durch die behördliche Präsenz ein Beitrag zur Stärkung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Bevölkerung in Gelsenkirchen (weitere Artikel aus der Stadt Gelsenkirchen bei 24VEST.de*) geleistet werden.

Die Behörden stellten zahlreichebauliche Mängel fest. Zwei Betriebe wurden direkt dicht gemacht und gegen unbefugtes Betreten versiegelt, weil bei ihnen Kohlendioxid-Melder fehlten beziehungsweise mangelhaft sowie die Abluftanlagen defekt waren. Außerdem wurden dort erhebliche baurechtliche Verstöße gefunden. 

Shisha Bars in Gelsenkirchen: Auch Corona-Vorschriften werden ignoriert

Doch damit nicht genug: Insgesamt wurden zwölf Raucher wegen Verstoßes gegen das Nichtraucherschutzgesetz verwarnt und sieben Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen die Betreiber eingeleitet, unter anderem wegen des Verstoßes gegen das Nichtraucherschutzgesetz, die Missachtung gewerberechtlicher Auflagen sowie Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung. Eine Anzeige hat übrigens nun auch ein Autofahrer am Hals - das wird dem Mann aus Herten* zur Last gelegt.

Razzia in Gelsenkirchen: Zoll findet illegalen Tabak in rauen Mengen

Auch der Zoll, der auch vor Betrug beim Online-Shopping warnt, hatte bei der Razzia viel Arbeit: In mehreren der Betriebe wurde Tabak beschlagnahmt - insgesamt beläuft sich die Menge auf 120 Dosen. Entsprechende Strafverfahren wegen Steuerhehlerei sowie Bußgeldverfahren im vierstelligen Bereich wurden durch das Hauptzollamt Dortmund eingeleitet. 

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit überprüfte die Arbeitnehmer in den Shisha Bars und stellte dabei drei Sofortmeldeverstöße sowie mangelhafte Stundenaufzeichnungen fest.

Auch in der Nachbarstadt Marl sind die Behörden immer wieder in Shisha Bars präsent - wie dieses Video zeigt.

Polizei und Stadt Gelsenkirchen haben in den Shisha Bars viel zu tun

Auch die Lebensmittelüberwachung Gelsenkirchen - wo es in der letzten Zeit immer wieder zu schweren Unfällen von Radfahrern* gekommen ist - musste bei der Razzia am Donnerstagabend eingreifen: Sie verhängte in einem Betrieb ein Verwarnungsgeld wegen des Verstoßes gegen die Hygienepflicht. Gebührenpflichtige Nachkontrollen erfolgen dort. 

Darüber hinaus ahndete der Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt zwölf Parkverstöße im näheren Umkreis der Objekte. Die Polizei überprüfte die anwesenden Personen in den Shisha Bars und stellte deren Personalien fest. 

Auch der gedankenlose Umgang mit Spielzeugwaffen kann böse Folgen haben. Um diese Erfahrung reicher ist jetzt ein 35-Jähriger in Gelsenkirchen.

(op) *24VEST.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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