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Corona-Live-Ticker: NRW-Krankenhäuser rechnen mit "zweiter Welle" +++ Essen meldet zwei weitere Todesfälle

Aktuelle News zum Coronavirus in NRW und Dortmund im Live-Ticker. Wir geben eine Übersicht über Neuinfektionen, Lockerungen und Statistiken zu Corona.

  • Wie ist die Lage mit dem Coronavirus in NRW und Dortmund?
  • In einem Live-Ticker berichten wir über die wichtigsten Ereignisse im bevölkerungsreichsten Bundesland Deutschlands.
  • Fallzahlen, Statistiken, Lockerungen zu Corona: Alles Wichtige in der Übersicht.

Update, Sonntag (2. August), 17.29 Uhr: DIeser Ticker wird nicht mehr fortgeführt. Alle weiteren Updates zum Coronavirus in NRW gibt es im neuen Ticker.*

Update, Sonntag (2. August), 15.36 Uhr: Feiernde Menschen und größere Ansammlungen auch ohne den vorgeschriebenen Corona-Mindestabstand: Die Polizei in NRW hatte am Wochenende wieder einiges zu tun und kontrollierte an den Party-Hotspots mit verstärkten Einsatzkräften.

Coronavirus in NRW: Polizei spricht von ruhigem Wochenende

Größere Zwischenfälle habe es in den Städten aber nicht gegeben. "Die Leute haben größtenteils mit der Polizei kooperiert", hieß es von der Polizei Köln. Es sei auch nicht zu Flaschenwürfen oder anderen Angriffen gegen die Beamten gekommen, wie zuvor. Die Räumungen seien ohne besondere Vorkommnisse verlaufen.

In Bonn kamen am Samstag (1. August) zwei Personen vorübergehend ins Gewahrsam. Unterm Strich lautete am Sonntag eine erste Bilanz: "Nichts Nennenswertes." Und ich in Dortmund gab es keinerlei Probleme. Die Polizei vermeldete einen ruhigen Einsatzverlauf, berichtet die dpa.

Update, Sonntag (2. August), 12.45 Uhr: Angesichts steigender Neuinfektionszahlen rüsten sich die Krankenhäuser in Nordrein-Westfalen dafür, wieder mehr Corona-Patienten behandeln zu müssen. Das teilte der Präsident der Krankenhausgesellschaft NRW, Jochen Brink, der Deutschen Presse-Agentur (dpa) mit.

Krankenhäsuer in NRW müssen wieder mehr Corona-Patienten behandeln

Im Ruhrgebiet etwa, wo das Robert Koch-Institut (RKI) stark steigende Zahlen vermeldet habe, hätten inzwischen wieder viele Krankenhäuser Besuchsverbote aussprechen und planbare Operationen verschieben müssen.

Das RKI hat in den vergangenen Tagen kontinuierlich hohe Neuinfektionsstände aus den Gesundheitsämtern in Deutschland vermeldet. Auch NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) warnte: "Das Coronavirus ist immer noch da. Wir müssen weiterhin wachsam sein."

Zweite Corona-Welle droht NRW: Man sein "besser vorbereitet"

Falls der Trend zu einer "zweiten Welle" auswächst, sieht die Krankenhausgesellschaft aber Anlass für Zuversicht im Abwehrkampf. "Grundsätzlich sind die nordrhein-westfälischen Krankenhäuser besser vorbereitet als noch vor und während der ersten Hochphase der Pandemie", sagte Brink.

Update, Sonntag (2. August), 9.50 Uhr: Die Corona-Neuinfektionen nehmen derzeit vielerorts in NRW wieder zu. So vermeldete die Stadt Dortmund am Samstag (1. August) 16 weitere positive Testergebnisse. Drei der neuen Fälle haben demnach einen gemeinsamen familiären Hintergrund.

Coronavirus in NRW: Aktuell über 130 Erkrankte in Dortmund, zwei weitere Todesfälle in Essen

Insgesamt leiden damit aktuell 131 Menschen in Dortmund an der Corona-Erkrankung, 17 von ihnen werden derzeit stationär im Krankenhaus behandelt. Positive Testergebnisse von Reiserückkehrern aus Risikogebieten wurden am Samstag nicht gemeldet.

Auch aus Essen im Ruhrgebiet gibt es leider keine guten Nachrichten. Am Samstag meldete die Stadt zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Die Verstorbenen, eine 83-jährige Frau sowie ein 77-jähriger Mann seien im Universitätsklinikum Essen verstorben. Die Zahl der Corona-Toten steigt in der Stadt damit auf 45.

Desweiteren sind in Essen aktuell 122 Personen am Coronavirus erkrankt. In der vergangenen Woche (25. bis 31. Juli) habe es 91 Neuinfektionen gegeben. "Das macht durchschnittlich 13 Neuinfektionen pro Tag aus", teilte die Stadt mit. 

Update, Samstag (1. August), 13.08 Uhr: Feiernde Menschen und größere Ansammlungen ohne den vorgeschriebenen Corona-Abstand: Die Polizei in NRW hatte angesichts der noch bis in die Nacht zu Samstag hinein lauen Temperaturen einiges zu tun.

Coronavirus in NRW: Warmes Wetter lockt Menschen bis in die Nacht nach draußen

Es sei aber bei den Feiern im Freien insgesamt ruhig geblieben, habe keine besonderen Vorkommnisse oder Zwischenfälle gegeben, wie Sprecher aus mehreren Städten berichteten. "Die Leute haben gefeiert, zum Teil waren auch zu viele auf der Straße", schilderte ein Sprecher der Kölner Polizei. Zusammen mit dem Ordnungsamt habe man dafür gesorgt, dass die Feiernden besser verteilten.

Nur an einem einzigen Party-Hotspot habe man an einem Straßenbereich räumen müssen. "Der übliche Wahnsinn eben." Die Zahl der Einsatzkräfte sei im Vorfeld erhöht worden.

Coronavirus in NRW: Keine Probleme mit Feiernden in Bonn und Dortmund

InDüsseldorf sagte ein Sprecher gegenüber der dpa: "Es hielt sich im Rahmen, wir mussten keine Räumungen vornehmen." Auch aus der Altstadt hätten die eingesetzten Beamten ein "relativ normales Geschehen" gemeldet. In Bonn verstärkte die Polizei ihre Kontrollen vor allem entlang des Rheinufers. Zwei Personen seien dort vorübergehend in Gewahrsam gekommen. 

Die Polizei in Bonn kontrollierte am Rheinufer wegen möglicher Corona-Verstöße.

Aus der drittgrößten NRW-Stadt hieß es auf die Frage nach ausufernden Corona-Partys: "Wir hatten damit keinerlei Probleme in Dortmund." In den vergangenen Wochen hatte es immer wieder größere Partys mit mehreren Hundert Menschen gegeben. Einige Veranstaltungen waren wegen grober Verstöße gegen die Corona-Schutzverordnung aufgelöst worden.

Update, Samstag (1. August), 10.30 Uhr: Am 12. August startet in NRW wieder der Schulbetrieb. Das bedeutet auch, dass viele Schüler für ihren Weg zur Schule den Bus oder die Bahn nutzen. Die kommunalen Spitzenverbände warnen zum Schulanfang deshalb vor Gedränge in Bussen und Bahnen. 

Trotz Corona in NRW: Schulbetrieb startet am 12. August - Kommunen wollen Schülerverkehr entzerren

Demnach könnte es schwierig werden, die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen, wie den Mindestabstand von 1,5 Metern, einzuhalten. Um den Schülerverkehr zu entzerren, haben die Verbände den Städten und Gemeinden deshalb in einem Brief (vom 9. Juli) gestaffelte Schulanfangszeiten empfohlen.

Diese Frage sei auch mit dem Schulministerium erörtert worden. berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Schulen und Verkehrsbetriebe müssten sich vor Ort absprechen, um Möglichkeiten der Entzerrung auszumachen. heißt es in dem Brief. Schulanfangszeiten zwischen 7.30 und 8.30 Uhr seien durchaus möglich. Kommunen, die vorsorglich gestaffelte Zeiten einführen wollten, könnten dies tun.

Coronavirus-Ausbreitung: Bahngesellschaft rät von Reise zu Holland-Stränden ab

Update, Freitag (31. Juli), 21:30 Uhr: Auf Mallorca ist erstmals seit der Öffnung der Balearen-Inseln für den Tourismus eine Urlauberin positiv auf das Coronavirus getestet und in Quarantäne geschickt worden. Wie die Bild berichtet, soll es sich bei der Urlauberin um eine spanische Staatsbürgerin handeln. 

Update, Freitag (31. Juli), 20:40 Uhr: In den Niederlanden hat es aufgrund der warmen Temperaturen einen Ansturm auf die Strände gegeben. Die Bahngesellschaft NS bat deshalb am Freitag (31. Juli) darum, nicht in Richtung des Badeorts Zandvoort an der Nordseeküste zu fahren: "Verschieben Sie Ihren Besuch und fahren Sie jetzt nicht mit dem Zug dorthin", teilte die Bahngesellschaft via Twitter mit.

Zandvoort und andere Badeorte sind auch bei Touristen aus Nordrhein-Westfalen beliebt. Behörden wiesen Urlauber auf überfüllte Parkplätze in Zandvoort und anderen Küstengemeinden hin und rieten ebenfalls von Reisen ab. Der Grund: An den überfüllten Strandabschnitten ist es schwer, den Corona-Mindestabstand einzuhalten. 

Dank der warmen Temperaturen ist es in den vergangenen Tagen auf einen Ansturm an die niederländischen Strände gekommen, wie hier in Scheveningen. 

Coronavirus in NRW: SPD-Politiker fordert Maskenpflicht an Schulen nach den Sommerferien

Update, Freitag (31. Juli), 19.15 Uhr: Thomas Kutschaty, Fraktionsvorsitzender der SPD im Landtag, hat sich für eine Maskenpflicht an den Schulen nach den Sommerferien ausgesprochen. "Gerade für die ersten Wochen ist die Maskenpflicht an allen Schulen sinnvoll", sagte Kutschaty dem Kölner Stadt-Anzeiger.

Kutschaty begründete seine Meinung so: "Der Neustart nach den Ferien berge Risiken, weil viele Menschen auf engstem Raum zusammenkommen. Durch die Reiserückkehrer wird das Risiko noch einmal gesteigert. Wenn wir jetzt nicht aufpassen, müssen wir die Schulen schnell wieder schließen." In NRW beginnt das neue Schuljahr am 12. August. 

Coronavirus in NRW: Corona-Alarm beim Getränke-Lieferanten Flaschenpost - drei Mitarbeiter infiziert

Update, Freitag (31. Juli), 19 Uhr: In Duisburg sollen sich drei Mitarbeiter des Getränkelieferanten Flaschenpost mit dem Coronavirus infiziert haben. Das berichtet die WAZ am Freitag.

Wer nun jedoch befürchtet, sich bei einem Lieferanten bei der letzten Getränkelieferung ebenfalls infiziert zu haben, kann erstmal aufatmen: Die Mitarbeiter sollen im Lager des Getränke-Lieferdienstes in Duisburg beschäftigt gewesen sein und nicht als Lieferanten arbeiten. Weitere Tests stehen jedoch noch aus.

Update, Freitag (31. Juli), 18.30 Uhr: NRW - In Hamburg gilt an diesem Wochenende ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens. Die Stadt will damit feiernde Mengen in der Öffentlichkeit verhindern. 

An den vergangenen Wochenenden hatte die Polizei auch in NRW immer wieder Versammlungen und Partys in den Innenstädten auflösen müssen, da die Corona-Abstandsregeln nicht eingehalten wurden. 

Coronavirus in NRW: Alkoholverbot am Wochenende in NRW-Innenstädten? Das sind die Regelungen

Wie der WDR berichtet, hat in Köln der Krisenstab der Stadt deshalb am Freitag über ein ähnliches Alkoholverbot wie in Hamburg beraten. Die Stadt Köln sieht jedoch rechtliche Hürden. Deshalb wird es in der Domstadt am Wochenende kein Alkoholverbot geben. Stattdessen soll das Ordnungsamt kontrollieren, dass die Corona-Abstandsregeln eingehalten werden. 

An einzelnen Verkaufsstellen von Alkohol, an denen kein Abstand eingehalten wird und die Menschen stark alkoholisiert sind, könne das Ordnungsamt ein Verkaufsverbot verhängen, hieß es außerdem. 

Coronavirus in NRW: Alkoholverbot am Wochenende in Dortmund, Bochum und Essen? Das sind die Regeln

Auch in Dortmund sieht man keine Möglichkeit, am Wochenende ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum zu erlassen. Dafür sei eine infektionsrechtliche Begründung nötig, sagte ein Stadtsprecher am Freitag dem WDR.

In einigen Städten NRWs wurde über ein nächtliches Alkoholverbot am Wochenende im öffentlichen Raum diskutiert. 

Das Gleiche gilt für Bochum, auch hier wird es am Wochenende keine Alkoholverbote geben. Neben Polizei und Ordnungsamt seien jedoch auch vermehrt Streetworker im Einsatz, um eine Eskalation zu verhindern. 

In Essen gebe es aktuell keine Probleme mit stark alkoholisierten Personengruppen, die sich nicht an die Corona-Regeln halten, teilte die Stadt am Freitag dem WDR mit. Deshalb sehe man auch keine Notwendigkeit, ein Alkoholverbot anzuordnen.

Coronavirus in NRW: Münster hat noch keine Entscheidung über Alkoholverbote am Wochenende in der Innenstadt gefällt

In Münster sei eine Entscheidung über ein Alkoholverbot noch nicht gefallen, berichtete ein Stadtsprecher. "Möglicherweise wird ein solches Alkoholverbot in der nächsten Sitzung des Krisenstabs am kommenden Montag thematisiert."Grundsätzlich verhielten sich die Bürger in Münster "sehr sensibel und einsichtig".

Update, Freitag (31. Juli), 17.40 Uhr: NRW - Reisende können sich ab Samstag (1. August) kostenlos auf eine mögliche Urlaubsinfektion mit dem Coronavirus testen lassen. Das hat das Bundesgesundheitsministerium am heutigen Freitag (31. Juli) bekannt gegeben. Die Regelung soll für alle Reisenden aus dem Ausland gelten - unabhängig von der Nationalität. 

Die Tests sollen binnen 72 Stunden nach Rückkehr beim zuständigen Gesundheitsamt oder Hausarzt durchgeführt werden. In Dortmund gibt es dafür sogar ein extra eingerichtetes Testzentrum

Die Kosten übernehmen dann die Krankenkassen. Die Tests, die von der kommenden Woche an für Reisende aus Risikogebieten verpflichtend sind, werden ebenfalls bezahlt. Für Reiserückkehrer aus Nicht-Risikogebieten sind die Tests freiwillig. 

Reiserückkehrer aus Risikogebieten sollen sich in Zukunft möglichst zeitnah nach ihrer Ankunft auf eine mögliche Neuinfektion testen lassen. Für Flugreisende wurden dafür extra Testzentren an Fluhäfen eingerichtet. 

Coronavirus in NRW: Corona-Alarm bei Polizei Bochum - komplette Dienstgruppe in Quarantäne

Update, Freitag (31. Juli), 17.15 Uhr: Auch bei der Polizei in Bochum ist eine Beamtin positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das bestätigte die Bochumer Polizei am Freitag (31. Juli) auf Nachfrage von RUHR24.de. Wie bild.de zuerst berichtete, befindet sich jetzt eine ganze Dienstgruppe - mehr als 20 Polizisten - in Quarantäne

Der Betrieb der Wache werde aber weitergeführt, für die Bürger gebe es keine Einschränkungen, sagte ein Polizeisprecher zu RUHR24.de*. Die zwei übrigen Dienstgruppen würden den Ausfall jetzt mit Zwölf-Stunden-Schichten ausgleichen, damit ein reibungsloser Dienst gewährleistet werden kann.

Update, Freitag (31. Juli), 17 Uhr: Nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird sich die Coronavirus-Pandemie noch sehr lange auswirken. Die Pandemie sei eine Gesundheitskrise, wie sie nur einmal im Jahrhundert vorkomme, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Freitag und fügte hinzu: "Ihre Folgen werden noch in Jahrzehnten zu spüren sein."

WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus glaubt dass die Folgen der Coronavirus-Krise noch in Jahrzehnten zu spüren sein werden. 

Coronavirus in NRW: Polizeiwache in Marl nach Corona-Fall wieder geöffnet

Update, Freitag (31. Juli), 16.45 Uhr: In Marl (NRW) ist eine Polizeiwache seit Dienstag (28. Juli) geschlossen gewesen, weil sich ein Beamter mit dem Coronavirus infiziert hatte. Anschließend wurden bei über 100 Beschäftigten Tests durchgeführt. Jetzt steht fest: Nur drei Beamte sind infiziert. Wie 24vest berichtet, ist die Wache inzwischen wieder geöffnet.

Die betroffenen Beamten befänden sich in Quarantäne und zeigten leichte Symptome der Krankheit. Ihre negativ getesteten Kollegen sollen jedoch seit Donnerstag bereits wieder Dienst in der Wache verrichten.

Update, Freitag (31. Juli), 15.27 Uhr: Die Urlaubssaison ist eigentlich gerade auch Hochkurs, doch jetzt hat das Auswärtige Amt eine offizielle Reisewarnung für die nordspanischen Regionen Katalonien, Aragón und Navarra herausgegeben, wie Merkur berichtet. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hatte zuvor die Gebiete in die Liste seiner Risikogebiete aufgenommen.

Update, Freitag (31. Juli), 15 Uhr: In Dortmund sind sieben positive Testergebnisse hinzugekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten des Coronavirus in Dortmund insgesamt 1247 positive Tests vor. 1105 Patienten haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Coronavirus in NRW: Aktuelle Zahlen als Dortmund

Zurzeit werden in Dortmund 14 Corona-Patienten stationär behandelt, drei von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen. In Dortmund gibt es bislang elf Todesfälle im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19. Weitere vier mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Update, Freitag (31. Juli), 14.16 Uhr: Wegen der aktuell steigenden Zahlen der Infizierungen mit dem Coronavirus, fragen viele sich, wie man sich zurzeit auf das Virus testen lassen kann*: Tatsächlich gibt es diesbezüglich zurzeit einiges zu beachten.

Coronavirus: Klassenfahrten im Ausland in NRW bis Herbst untersagt

Update, Freitag (31. Juli), 13.40 Uhr: Wegen des Coronavirus müssen bis zu den Herbstferien in NRW alle Klassenfahrten ins Ausland abgesagt werden. Das hat Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) mitgeteilt. Die Entscheidung gelte "für alle ein- und mehrtägigen Klassenfahrten, Studienfahrten und Schüleraustausche ins Ausland", heißt es in einer Mitteilung.

"In diesen Fällen werden anfallende Stornierungskosten vom Land Nordrhein-Westfalen übernommen", so Gebauer. Für den Zeitraum nach den Herbstferien sei das hingegen nicht mehr geplant. Die Herbstferien beginnen in NRW am 12. Oktober. Fahrten und Exkursionen innerhalb Deutschlands sind nach den Sommerferien unter Beachtung des Infektionsschutzes wieder erlaubt.

Coronavirus: Ausbruch in Kleve/NRW nach privater Party

Update, Freitag (31. Juli), 13.18 Uhr: Nach einem privaten Fest sind im Kreis Kleve mehr als 50 Gäste positiv auf das Coronavirus getestet worden*, wie die Deutsche Presse Agentur berichtet. Die Feier hat am benachbarten Kreis Wesel stattgefunden, allerdings waren hauptsächlich Gäste aus dem Kreis Kleve vor Ort. Als sich ein Gast nach dem Fest als Corona-Fall meldete, seien 111 Personen umgehend getestet und unter Quarantäne gestellt worden. Von 98 am Freitagmorgen vorliegenden Laborergebnissen waren 54 positiv und 44 negativ. Die Kontaktpersonenermittlung läuft noch.

Coronavirus in NRW: Studierende verschulden sich wegen Pandemie teilweise langfristig

Update, Freitag (31. Juli), 9.33 Uhr: 82.000 Studierende haben in den vergangenen Monaten Schulden aufgenommen oder staatliche Hilfszahlungen beantragt, doch nur die Hälfte der Anträge wurde auch bewilligt. Viele geraten deswegen in finanzielle Bedrängnis.

„Es ist ein Skandal, dass jeder zweite Antrag von Studierenden auf Unterstützung in der Pandemiekrise abgelehnt wird“, sagte der hochschulpolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Kai Gehring. „Die Modalitäten der sogenannten Überbrückungshilfe sind offensichtlich so miserabel, dass Studierende in Notlagen zur blanken Existenzsicherung in den KfW-Studienkredit getrieben werden.“ Diese bedenkliche Schuldenlast würden viele bis zum Ende des Studiums - und darüber hinaus - nicht los.

Coronavirus: Ärzte in NRW rechnen mit Ansturm auf Praxen

Update, Freitag (31. Juli), 7.58 Uhr: Obwohl die verpflichtenden Coronavirus-Tests für Urlaubsrückkehrer allgemein auf Zuspruch gestoßen sind, hagelt es jetzt dennoch Kritik. Laut Bayern Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) bemängelt an der Einführung "Es ist meiner Meinung nach zu spät für ganz Deutschland."

Update, Donnerstag (30. Juli), 21.30 Uhr: Hausärzte in NRW erwarten in den nächsten Wochen einen vermehrten Ansturm von Reiserückkehrern in ihren Praxen. Das berichtet der WDR

Alle Rückreisende aus Risikogebieten sollen sich möglichst zeitnah nach ihrer Rückkehr nach Deutschland auf eine mögliche Neuinfektion mit dem Coronavirus testen lassen. Für Flugreisende soll das direkt in extra eingerichteten Testzentren an Flughäfen passieren. 

Coronavirus in NRW: Neu-Infektionen in Deutschland so hoch wie seit Ende des Lockdowns im Mai nicht mehr

Alle anderen, die mit Auto, Camper oder Bahn unterwegs waren, sollen sich jedoch in den Hausarztpraxen testen lassen - die genaue Zahl der Rückkehrer über den Landweg ist nicht genau einzuschätzen. Hausarzt Dr. Olaf Funken sieht das kritisch. 

Der Vorsitzende des Hausärzteverbandes Nordrhein führt derzeit vier bis fünf Tests in seiner Praxis durch: "Ich gehe davon aus, dass das durch die Reiserückkehrerwelle auf 50 bis 60 pro Woche ansteigen wird. Und das ist für die Hausarztpraxen nicht einfach so zu stemmen."

Reiserückkehrer aus Risikogebieten sollen sich in Zukunft möglichst zeitnah nach ihrer Ankunft auf eine mögliche Neuinfektion testen lassen. Für Flugreisende wurden dafür extra Testzentren an Fluhäfen eingerichtet. 

FürOlaf Funken liegt das Problem besonders im Schutz seiner Patienten, die teilweise schwer chronisch krank sind. Schon jetzt würden immer wieder unangemeldet Personen in Praxen erscheinen und nach einem Corona-Test verlangen: "Das ist eine Gefahr für meine anderen Patienten, Menschen mit Herzerkrankungen, mit Lungenerkrankungen, mit Diabetes, Immunerkrankungen und so weiter“, so der Hausarzt. 

Update, Donnerstag (30. Juli), 21.10 Uhr: In Deutschland haben sich innerhalb eines Tages 902 Menschen neu mit dem Coronavirus infiziert. Das hat das Robert Koch-Instituts (RKI) am Donnerstag bekannt gegeben. Laut RKI ist das die höchste Zahl an Neuinfektionen seit Mai - abgesehen vom lokalen Corona-Ausbruch beim Fleischfabrikanten Tönnies im Juni.

Insgesamt haben sich in Deutschland seit Beginn der Pandemie 207.828 Personen mit Sars-CoV-2 angesteckt. 

Coronavirus in NRW: Corona-Ausbruch in Bethanien Krankenhaus in Moers

Update, Donnerstag (30. Juli), 20.05 Uhr: NRW - Erneuter Corona-Ausbruch in einem Krankenhaus - dieses Mal trifft es das Krankenhaus Bethanien in Moers (NRW): Wie die Klinik am Donnerstag mitgeteilt hat, haben sich sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. 

Demnach seien insgesamt 250 Beschäftigte des OP-Bereichs im Bethanien seit dem 29. Juli auf eine Corona getestet worden. Es stehen noch Ergebnisse aus. 

Zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter haben der Kreis Wesel und das Krankenhaus gemeinsam entschieden, alle planbaren Operationen im Bethanien bis einschließlich nächsten Montag (3. August) herunterzufahren. Die Kontaktnachverfolgung laufe und es würden immer noch weitere Tests durchgeführt werden. 

Update, Donnerstag (30. Juli), 19.45 Uhr: NRW - Das Augusta-Klinikum in Bochum hebt seinen Aufnahmestopp auf: Ab Freitag (31. Juli) nimmt das Krankenhaus wieder neue Patienten auf - auch ambulante Behandlungen dürfen laut WAZ wieder stattfinden.

Das Bochumer Krankenhaus befindet sich seit Mittwoch (22. Juli) im "Lockdown", nachdem sich mehrere Klinikmitarbeiter und Patienten mit dem Coronavirus infiziert hatten. Das bedeutete: Alle Patienten mussten zunächst in der Klinik bleiben, außerdem wurden nur Notfälle behandelt, wie zum Beispiel Krebspatienten. Auch Patientenbesuche waren nicht erlaubt.

Coronavirus in NRW: Augusten-Krankenhaus in Bochum hebt "Lockdown" auf

Ab dem morgigen Freitag (31. Juli) soll der Klinikbetrieb nun wieder schrittweise aufgenommen werden. Der Aufnahmebereich der Klinik sei dafür komplett umgestaltet worden, dort findet ab sofort ein Corona-Screening statt. Rettungswagen werden das Augusta-Krankenhaus jedoch frühestens am 10. August wieder anfahren können.

Update, Donnerstag (30. Juli), 19.05 Uhr: In Nordrhein-Westfalen können sich ab Montag (3. August) alle Beschäftigten an den öffentlichen und privaten Schulen sowie die Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflegepersonen kostenlos und freiwillig auf eine Infektion mit dem Coronavirus testen lassen. 

Das hat das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales am heutigen Donnerstag (30. Juli) bekannt gegeben.

Die Testungen sollen vorerst bis zum9. Oktober 2020 alle 14 Tage und in abwechselndem Turnus bei niedergelassenen Vertragsärzten (insbesondere Hausärzten) und in Testzentren möglich sein.

Coronavirus in NRW: Telekom-Shop auf Kölner Schildergasse muss Geschäft schließen - zwei Mitarbeiter infiziert

Update, Donnerstag (30. Juli), 18.35 Uhr: NRW - Auf der beliebten Einkaufsmeile Schildergasse musste am Donnerstag (30. Juli) ein Telekom-Shop vorübergehend schließen. Laut Informationen von bild.de haben sich zwei Mitarbeiter des Shops mit dem Coronavirus infiziert. Die beiden Betroffenen und zahlreiche Kollegen, die mit ihnen Kontakt hatten, befinden sich nun in Quarantäne

Update, Donnerstag (30. Juli), 18.15 Uhr: In den Niederlanden haben zwei Städte angesichts der wieder ansteigenden Corona-Infektionszahlen eine Maskenpflicht eingeführt: In Amsterdam und Rotterdam muss nun an belebten Plätzen und Straßen, sowie in Geschäften ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Das berichtet bild.de.

Die Maskenpflicht soll ab 5. August für alle Personen über 13 Jahren gelten. In Amsterdam etwa dürfen dann das Rotlichtviertel, die Haupteinkaufsstraße Kalverstraat und populäre Märkte nicht mehr ohne Maske besucht werden.

In zwei holländischen Städten gilt ab dem 5. August eine Maskenpflicht an belebten Plätzen, Straßen und in Geschäften. 

Update, Donnerstag (30. Juli), 17.45 Uhr:Ab dem 17. August gilt in Nordrhein-Westfalen wieder der Regelbetrieb in den Kitas und Kindertagespflegestellen. Die Stadt Gelsenkirchen hat deshalb am Donnerstag (30. Juli) in einer Pressemitteilung Eltern einen Leitfaden über den Umgang mit Krankheitssymptomen mitgeteilt. 

Demnach besagen die Empfehlungen, dass Kinder mit Fieber und/oder Symptomen, die nach Einschätzung der Eltern oder der Einrichtung beziehungsweise Tagespflegestelle auf eine akute, infektiöse und ansteckende Erkrankung hinweisen, nicht betreut werden sollen. 

Coronavirus in NRW: Stadt Gelsenkirchen empfiehlt Kindern mit Schnupfen nicht in die Kita zu schicken 

Ein besonderes Augenmerk ist hier auf Symptome zu legen, die auch bei einer COVID-19-Erkrankung auftreten können, also etwa Fieber, trockener Husten, Atemnot, Halsschmerzen, der Verlust des Geruchs- oder Geschmackssinns, Muskel- und Gliederschmerzen. 

Auch Schnupfen kann nach Einschätzung des Robert-Koch-Institutes (RKI) zu den Symptomen der COVID-19-Erkrankung gehören, daher empfiehlt das Ministerium, dass Eltern Kinder, die eine laufende Nase haben, zunächst für 24 Stunden zur Beobachtung zu Hause behalten. Falls in dieser Zeit keine weiteren Krankheitssymptome wie Husten oder Fieber hinzukommen, darf das Kind die Betreuungseinrichtung wieder besuchen. 

Für die Rückkehr in die Kita ist kein Attest erforderlich, übrigens auch nicht, wenn nach einem der oben genannten normalen Infekte die Symptome wieder abgeklungen sind. Lediglich nach einer diagnostizierten COVID-19-Infektion gelten strengere Vorgaben für die Rückkehr in den Betreuungsalltag.

Coronavirus in NRW: Neues Test-Zentrum in Dortmund soll am Samstag öffnen

Update, Donnerstag (30. Juli), 17.25 Uhr: Die Dortmunder Corona-Teststelle für Reiserückkehrer soll voraussichtlich am Samstag (1. August) öffnen, wie die Stadt Dortmund in einer Pressemitteilung mitgeteilt hat. Die Teststelle wird sich am am Klinikum Nord (Anfahrt über die Beethovenstraße) befinden und voraussichtlich um 10 Uhr öffnen.  

Die Teststelle will kostenlose Testungen für Reisende aus Risikogebieten anbieten, die auf dem Landweg nach Dortmund zurückgekommen sind und sich deshalb nicht am Ankunftsflughafen testen lassen können. Da Dortmunder Test-Zentrum soll montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr geöffnet sein. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wer aus einem Corona-Risikogebiet zurück nach Deutschland einreist, musste sich bisher in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Mit den neu eingeführten Tests an Flughäfen oder in Teststellen lässt sich diese bei einem negativen Ergebnis umgehen. 

Coronavirus in NRW: Erneut Reiserückkehrer in Dortmund positiv gestestet

Update, Donnerstag (30. Juli), 17.10 Uhr: NRW - In Dortmund wurden am Donnerstag (30. Juli) 18 neue Corona-Infektionen registriert. Das hat die Stadt am späten Nachmittag bekannt gegeben.  

Fünf der Neu-Infektionen seien auf Reiserückkehrer aus verschiedenen Risikogebieten zurückzuführen. Die übrigen 13 Infektionsfälle seien individuelle, voneinander unabhängige, Fälle. 

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung haben sich in Dortmund insgesamt 1240 Personen mit dem Coronavirus infiziert. 1099 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Zurzeit werden in Dortmund 16 Corona-Patient*innen stationär behandelt, drei von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen.

Update, Donnerstag (30. Juli), 17 Uhr: Die Stadt Bochum ermahnt alle Bürgerinnen und Bürger, sich auch am bevorstehenden heißen Sommer-Wochenende an die Corona-Abstands- und Hygeineregeln zu halten. 

"Die Zahl der Corona-Infizierten in Bochum ist in den letzten Tagen deutlich gestiegen. Besonders die letzten Wochenenden haben gezeigt, dass viele Menschen sich nicht mehr sorgfältig an die Abstands- und Hygieneregeln halten", heißt es am Donnerstag (30. Juli) in einer Pressemitteilung der Stadt. 

Coronavirus in NRW: Stadt Bochum ermahnt Bürger sich am heißen Sommer-Wochenende an Corona-Regeln zu halten 

Besonders am kommenden Wochenende, an dem Temperaturen von bis zu 35 Grad erwartet werden, befürchtet Dr. Cordula Kloppe, Ärztliche Leiterin des städtischen Rettungsdienstes, dass es wieder viele Menschen nach draußen ziehen wird.

„Wir bitten gerade jetzt noch einmal deutlich darum, dass sich alle an die einfachsten Regeln, die sogenannten 'AHA-Regeln' halten.“ Also Abstand, Hygieneregeln und Alltagsmaske. 

Die Leiterin des Rettungsdienstes empfiehlt, sich lieber im heimischen Garten zu treffen anstatt in der Innenstadt, so dass es nicht zu großen Menschenansammlungen kommt. Außerdem sollte weiterhin eine Alltagsmaske getragen und regelmäßiges Händewaschen nicht vergessen werden. Desweiteren appelliert Kloppe, "die eigenen sozialen Kontakte auch weiterhin auf ein Minimum zu reduzieren."

Update, Donnerstag (30. Juli), 14.49 Uhr: Die Regionaldirektion hat einen Überblick über Kurzarbeit in NRW veröffentlicht, wie die dpa berichtet.

NRW: weniger Arbeitnehmer wegen des Coronavirus in Kurzarbeit, als erwartet

Nach einer Hochrechnung haben im April, auf dem Höhepunkt der Coronavirus-Einschränkungen, rund 1,2 Millionen Beschäftigte verkürzt gearbeitet. „Dass die realisierte Kurzarbeit im April letztlich deutlich niedriger ausgefallen ist, als ursprünglich angezeigt worden war, ist ein gutes Zeichen“, so ein Sprecher. Mögliche Kurzarbeit angegeben hatten die NRW-Betriebe zuvor für mehr als 2 Millionen Mitarbeiter.

Update, Donnerstag (30. Juli), 12.42 Uhr: Der Coronavirus hat in NRW weiterhin wirtschaftlichen Einfluss. Im Juli lagen die Lebenshaltungskosten im bevölkerungsreichsten Bundesland um 0,2 Prozent unter dem Vorjahresniveau, wie das Statistische Landesamt mitteilt.

Coronavirus: Lebensunterhaltungskosten während der Pandemie gesunken

Das letzte Mal hatte es einen ähnlichen Rückgang der Preise im Jahresvergleich im April 2016 gegeben. Inwieweit die Mehrwertsteuersenkung zum Rückgang der Verbraucherpreise beigetragen habe, kann aktuell nicht beantwortet werden, so die Statistiker. Die tatsächlichen Auswirkungen der Steuersenkung auf die Inflationsrate seien nur schwer abschätzbar, da die Preisentwicklung insgesamt von vielen Effekten bestimmt werde.

Update, Donnerstag (30. Juli), 12.03 Uhr: Die Liste der Länder, die in der Corona-Pandemie als Risikogebiete gelten, ist lang. Darunter sind auch beliebte Reiseziele wie Ägypten, die USA und die Türkei. Rückkehrer müssen dabei einiges beachten.

Dortmund/NRW: Open Air Kino startet wieder trotz Coronavirus

Update, Donnerstag (30. Juli), 11.34 Uhr: Während für Kinos weitere Lockerungen diskutiert werden, kann man in Dortmund bald wieder Filme auf der großen Leinwand genießen. Das Open Air Kino im Westfalenpark öffnet trotz Coronavirus seine Pforten, allerdings greift auch hier ein Sicherheitskonzept.

Update, Donnerstag (30. Juli), 11.04 Uhr: Trotz steigender Arbeitslosenquote in Deutschland und NRW gibt es einen Lichtblick: "Der Anstieg der Arbeitslosigkeit, wie wir ihn in den vergangenen Monaten als direkte Auswirkung der Coronavirus-Pandemie erlebt haben, lässt nach", so der Vorsitzende der Regionaldirektion NRW, Torsten Withake. Zudem herrscht eine wieder steigende Bereitschaft der Wirtschaft, neue offene Stellen zu melden und Personal einzustellen.

Coronavirus: Arbeitslosenquote steigt, Lichtblick ist jedoch in Sicht

Update, Donnerstag (30. Juli), 10.19 Uhr: Die Wirtschaftsleistung in Deutschland ist im zweiten Quartal in Folge der Coronakrise erheblich eingebrochen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist gegenüber dem Vorquartal um 10,1 Prozent geschrumpft, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Auch die Zahl der Arbeitslosen stiegt im Juli in Deutschland weiter, wie die Bundesagentur für Arbeit meldet. Die Arbeitslosenquote stieg in der Monatsfrist um 0,1 Prozentpunkte auf 6,3 Prozent.

In Deutschland und NRW steigt die Anzahl der Arbeitslosen aufgrund des Coronavirus. Doch es herrscht auch Anlass zur Hoffnung.

Update, Donnerstag (30. Juli), 8.22 Uhr: Die EU-Kommission hat mit dem Remdesivier-Hersteller Gilead einen Bezugsvertrag abgeschlossen, um 30.000 schwerkranke Coronavirus-Patienten zu versorgen. Der Wirkstoff ist das bisher einzige in Europa zugelassene Arznei gegen schwere Covid-19-Fälle. Die Kosten sollen sich auf 63 Millionen Euro belaufen.

Coronavirus in NRW: Bundesregierung rät, Warn-App regelmäßig zu aktualisieren

Update, Donnerstag (30. Juli), 7.43 Uhr: Die Bundesregierung rät dazu, die Corona-Warn-App einmal am Tag zu öffnen und zu aktualisieren. Der Grund dafür ist, dass es weiterhin technische Probleme gibt. Deswegen sei die einfachste Lösung, die App jeden Tag anzuklicken und so die neusten Daten abzurufen. Laut Bundesregierung wird die App zurzeit weiter verbessert.

Update, Mittwoch (29. Juli), 21.50 Uhr: NRW - Im Ruhrgebiet breitet sich das Coronavirus weiter aus. In Dortmund sind dafür unter anderem Rückkehrer aus Risikogebieten verantwortlich, die in den vergangenen beiden Tagen 18 von 37 Neuinfektionen ausmachten (siehe dazu das Ticker-Update von 17.27 Uhr).

In nahe gelegenen NRW-Städten und Kreisen wurden ebenfalls zahlreiche neue Fälle bekannt. Ein hohes Infektionsgeschehen gab es in Herne, wo sich 20 Menschen neu mit Corona angesteckt haben (siehe Update von 20.49 Uhr)

Corona Live-Ticker für NRW: Zwölf weitere Coronavirus-Fällle im Kreis Unna

Update, Mittwoch (29. Juli), 21.30 Uhr: Im NRW-Kreis Unna hat es laut Gesundheitsamt heute zwölf weitere Corona-Fälle gegeben. Vier Personen wurden gesund gemeldet, weshalb die Zahl der akut Betroffenen auf 65 steigt.

28.07.2020 | 15 Uhr

29.07.2020 | 15 Uhr

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3

5

+2

Lünen

24

27

+3

Schwerte

17

18

+1

Selm

0

0

+0

Unna

2

3

+1

Werne

5

6

+1

Gesamt

57

65

+8

Coronavirus Live-Ticker: Diese Hunde können Corona riechen

Update, Mittwoch (29. Juli), 21.06 Uhr: Bei der Schule für Diensthundewesen der Bundeswehr in Ulmen lernen Hunde, das Coronavirus zu erschnüffeln. Das Forschungsprojekt der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) bringt den Tieren bei, Speichelproben von Infizierten zuverlässig zu identifizieren.

"Wir konnten nachweisen, Hunde können mit einer sehr hohen Erfolgsrate und einer sehr hohen Spezifität Coronaviren im Speichel erkennen", sagt Studienleiterin Dr. Esther Schalke laut Funke Mediengruppe. Nach nur sieben Tagen ernsthaftem Training konnten acht Bundeswehrhunde von 1.024 Speichelproben 94 Prozent korrekt als corona-belastet erkennen, gleichzeitig ordneten sie 96 Prozent der Proben von gesunden Menschen richtig zu.

Corona im Live-Ticker: Von vier auf 24 Coronavirus-Infizierte in NRW-Stadt Herne

Update, Mittwoch (29. Juli), 20.49 Uhr: Auch die Stadt Herne meldet einen sprunghaften Anstieg der Coronavirus-Fälle. Waren gestern noch lediglich vier Menschen aktuell erkrankt, sind es heute bereits 24.

Binnen 24 Stunden meldete das Gesundheitsamt 20 Corona-Neuinfektionen in der NRW-Stadt, die bisher vergleichsweise wenig von der Pandemie betroffen war (299 Fälle seit Pandemie-Beginn). Im Krankenhaus befindet sich derzeit noch keine der betroffenen Personen.

Coronavirus in NRW im Live-Ticker: 17 Coronavirus-Neuinfektionen in Bochum

Update, Mittwoch (29. Juli), 20.21 Uhr: In Bochum hat es nach Angaben der Stadt 17 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gegeben. Sechs Menschen wurden als wieder gesund gemeldet. 

Momentan sind in der NRW-Stadt 107 Menschen mit dem Erreger infiziert. Die Zahl der Coronavirus-Infizierten pro 100.000 Einwohner im Schnitt der vergangenen sieben Tage beläuft sich nach Angaben der Stadt aktuell auf 19,1.

Corona-Live-Ticker NRW: Coronavirus-Patientin im Kreis Recklinghausen gestorben

Update, Mittwoch (29. Juli), 19.47 Uhr: Auch der Kreis Recklinghausen meldet heute einige neue Corona-Fälle. 18 Menschen haben sich neu mit dem Erreger angesteckt, fünf Personen gelten als neu genesen. Damit steigt die Zahl der momentan Infizierten auf 70. 

Bedauerlicherweise gibt es auch einen neuen Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Es handelt sich dabei um eine 80-Jährige Frau aus Castrop-Rauxel.

Stadt

Fälle

Genesene

Todesfälle

Castrop-Rauxel

145

138

3

Datteln

68

56

1

Dorsten

161

155

5

Gladbeck

304

271

22

Haltern am See

86

84

0

Herten

104

100

1

Marl

151

141

1

Oer-Erkenschwick

210

205

3

Recklinghausen

205

184

4

Waltrop

71

60

1

Corona in NRW (Live-Ticker) - Epidemiologe: Masken verringern Coronavirus-Risiko um 80 Prozent

Update, Mittwoch (29. Juli), 19.21 Uhr: Zeitweise hieß es von Robert-Koch-Institut (RKI) und Weltgesundheitsorganisation (WHO), einfache OP-Masken nützten nicht, um sich vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus zu schützen. Holger Schünemann, Epidemiologe von der McMaster University in Hamilton, Kanada, ist anderer Meinung. 

Wie er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland verrät, habe er systematisch alle Studien ausgewertet, die sich mit dem Thema befassen. Mit dem Ergebnis: "Nach unserer Analyse senken Masken das relative Risiko, sich zu infizieren, um etwa 80 Prozent. Das bedeutet: Wenn das Basisrisiko, sich anzustecken, bei etwa 50 Prozent liegt, wie es etwa für Chorproben beschrieben wurde, dann verringert es sich, wenn ich eine Maske trage, auf 10 Prozent."

Corona (Live-Ticker) NRW: Prostituierte und Bordellbetreiber protestieren gegen Coronavirus-Einschränkungen

Update, Mittwoch (29. Juli), 18.54 Uhr: Prostituierte und Bordellbetreiber haben in der NRW-Stadt Köln gegen die harten Einschränkungen für Prostitution in der Corona-Pandemie protestiert. Etwa 100 Frauen und auch einige Männer versammelten sich auf der Domtreppe, um eine Wiedereröffnung der Bordelle zu fordern.

Die Protestierenden wollten darauf Aufmerksam machen, dass ihr Beruf systemrelevant sei. Auf einem Plakat stand etwa "Der Staat f... uns und zahlt nix". Seit Beginn der Pandemie sind Prostituierte vielfach ohne Einkünfte. Der Vorwurf lautet, dass die Politik keine Perspektive aufzeige. Bordelle blieben deutschlandweit wegen des Coronavirus geschlossen, während viele andere Bereiche bereits gelockert worden seien.

Vor dem Kölner Dom haben Prostituierte gegen die strengen Corona-Maßnahmen in ihrer Branche protestiert.

Corona/NRW im Live-Ticker: 100 Coronavirus-Neuinfektionen binnen einer Woche in Essen

Update, Mittwoch (29. Juli), 18.35 Uhr: Die Stadt Essen berichtet heute von 14 Neuinfektionen mit dem Coronavirus und acht Personen, die als genesen gelten. Insgesamt haben sich in der NRW-Metropole nach offiziellen Angaben in der vergangenen Woche 100 Menschen mit Corona angesteckt. 

Die Personengruppe, die aktuell am häufigsten erkrankt ist, sind weiterhin 30- bis 50-Jährige. Generell sind häufiger jüngere Menschen betroffen:

  • 30- bis 50-Jährige: 53 Fälle
  • 20- bis 30-Jährige: 25 Fälle
  • 50- bis 70-Jährige: 28 Fälle
  • Über 70-Jährige: 16 Fälle

Corona in NRW/Live-Ticker: Coronavirus-Ausbruch in Altenheim in Bochum/Wattenscheid

Update, Mittwoch (29. Juli), 18.13 Uhr: Ein Corona-Ausbruch in einem Altenheim der Senioreneinrichtungen Bochum (SBO) in Wattenscheid nimmt größere Ausmaße an als befürchtet. Inzwischen sind vier Mitarbeiter und drei Bewohner positiv auf das Coroanvirus getestet worden, wie der Geschäftsführer der SBO, Frank Drolshagen, auf Anfrage der WAZ (Bezahlartikel) mitteilte.

Zwei der drei infizierten Senioren werden laut dem Bericht stationär behandelt. Der dritte Bewohner befinde sich derzeit ebenso in Quarantäne, wie die vier Beschäftigten, die laut SBO nur milde oder keine Symptome zeigten.

Corona-Live-Ticker (NRW): Coronavirus-Anstieg laut RKI durch Nichteinhaltung der Verhaltensregeln

Update, Mittwoch (29. Juli), 17.47 Uhr: Das Robert Koch-Institut (RKI) hat als Ursache für steigende Corona-Infektionszahlen in Deutschland auch Nachlässigkeit bei der Einhaltung der Verhaltensregeln - Abstand, Hygiene und Maske - genannt. Auch mehren sich Berichte, dass in öffentlichen Verkehrsmitteln von einigen Fahrgästen die Maskenpflicht nicht mehr allzu ernst genommen werde.

Lothar Wieler mahnt, die Maßnahmen im Zusammehang mit dem Coronavirus auch weiterhin einzuhalten.

"Wenn sich einer nicht daran hält, fliegt er unter Umständen raus", sagt NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU). Je nach Kommune müssten Maskenverweigerer mit 50 bis 100 Euro Bußgeld rechnen, sagte die Vorstandsvorsitzende der Kölner Verkehrsbetriebe (KVB), Stefanie Haaks.

Corona in NRW (Live-Ticker): Erneut einige Coronavirus-Fälle durch Risiko-Urlauber in Dortmund

Update, Mittwoch (29. Juli), 17.27 Uhr: In der NRW-Stadt Dortmund sind 16 weitere Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Von den neuen Corona-Fällen betreffen sieben Rieserückkehrer aus den Risikogebieten Mazedonien, Albanien und Serbien. Die übrigen neun Infektionsfälle sind individuell und voneinander unabhängig. Bereits gestern waren unter 21 Neuinfektionen elf Menschen, die zuvor in den Kosovo und die Türkei gereist waren.

Sieben Patienten gelten im Vergleich zum Vortag als genesen. Aktuell werden in den Kliniken 16 Patienten stationär behandelt, 3 von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen.

Coronavirus Live-Ticker/NRW: EU-Kommission bestellt Corona-Medikament Remdesivir

Update, Mittwoch (29. Juli), 17.05 Uhr: Die EU-Kommission hat 30.000 Dosen des Corona-Medikaments Remdesivir bei dem US-Pharmahersteller Gilead bestellt. Die Bestellung hat einen Wert von 63 Millionen Euro, die Lieferung soll Anfang August erfolgen.

Laut einer Sprecherin werden sie nach einem Vergabeschlüssel auf die 27 Mitgliedstaaten der EU sowie Großbritannien verteilt. Das Medikament unter dem Markennamen Veklury soll zur Linderung und Heilung bei schweren Coronavirus-Verläufen eingesetzt werden.

Coronavirus in NRW im Live-Ticker: Einzelhändler nutzen wegen Corona vermehrt Online-Plattformen

Update, Mittwoch (29. Juli), 16.47 Uhr: In der Corona-Krise versuchen viele Einzelhändler in NRW, online Kontakt zu ihren Kunden zu behalten. Dazu zählen unter anderem die Kommunikation über soziale Netzwerke und der Aufbau eigener Online-Präsenzen. Einer IHK-Umfrage zufolge setzt fast ein Drittel der Händler verstärkt oder neu auf digitale Vertriebskanäle wie Onlineshops.

Jedes fünfte Unternehmen im Einzelhandel in Nordrhein-Westfalen hat laut Ralf Mittelstädt, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer NRW, die Hälfte seiner Kunden verloren, 15 Prozent der Einzelhändler befürchteten demnach, ihr Geschäft wegen Kunden-und Umsatzrückgängen aufgeben zu müssen. Er verwies auf ein Förderprogramm des Landes zur Digitalisierung des Einzelhandels. Von der Krise betroffene Kleinunternehmen könnten bis zu 12.000 Euro für Digitalkonzepte erhalten.

Corona Live-Ticker (NRW): Bund startet Kampagne für Maskenpflicht in Bus und Bahn

Update, Mittwoch (29. Juli), 16.22 Uhr: Mit einem Appell zur Einhaltung der Maskenpflicht wollen die Verkehrsbetriebe in Deutschland das in der Coronavirus-Zeit gesunkene Vertrauen der Fahrgäste in Busse und Bahnen zurückgewinnen. Dazu startet nun die Kampagne #BesserWeiter mit Plakaten und in den sozialen Medien.

"Die Corona-Pandemie hat im öffentlichen Nahverkehr kräftige Spuren hinterlassen", sagte der NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) bei der Vorstellung der Kampagne. In der Anfangszeit seien Busse und Bahnen teilweise nur noch zu 20 Prozent ausgelastet gewesen, jetzt seien es etwa 50 bis 60 Prozent. Ziel sei es, in NRW nach den Sommerferien zumindest wieder auf bis zu 75 Prozent Auslastung zu kommen.

NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) stellt die Kampagne #BesserWeiter vor.

Update, Mittwoch (29. Juli), 15.23 Uhr: Die Kosten für die bereits angekündigten Corona-Tests von Urlaubsrückkehrern nach Deutschland will der Bund finanzieren. Die Kosten sollen durch einen erhöhten Zuschuss zur gesetzlichen Krankenversicherung übernommen, so eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums. Die entsprechende Verordnung soll in dieser Woche in Kraft treten. Die Ressortchefs von Bund und Ländern hatten freiwillige Tests für alle Rückkehrer aus dem Ausland beschlossen, die für die Reisenden kostenfrei sein sollen.

Coronavirus/Live Ticker: Urteil aus NRW zur Versicherung von Gaststätten in Corona-Zeiten

Update, Mittwoch (29. Juli), 15.06 Uhr: Bei einer Versicherung gegen eine Betriebsschließung besteht kein Deckungsschutz gegen Krankheiten oder Erreger wie dem Coronavirus, wenn diese nicht ausdrücklich vertraglich benannt sind. Das hat das Oberlandesgericht Hamm in einem Eilverfahren entschieden. Die Klägerin, Inhaberin einer Gaststätte in Gelsenkirchen, hatte von ihrer Versicherung fast 27.000 Euro eingefordert. Bereits das Landgericht Essen hatte den Antrag auf einstweilige Verfügung zurückgewiesen. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.

Update, Mittwoch (29. Juli), 14.14 Uhr: Eine neue Analyse des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (Wido), der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) und der Technischen Universität Berlin gibt neue Erkenntnisse über die Gefährlichkeit des Coronavirus. Demnach sind ein Fünftel aller Corona-Patienten, die im Frühjahr in deutschen Kliniken aufgenommen wurden, verstorben. Mit 53% war die Sterblichkeit bei den Patienten, die beatmet wurden, besonders hoch.

Corona Live-Ticker (NRW): Neue Studie gibt Einblick über Sterblichkeitsrate vom Coronavirus

Update, Mittwoch (29. Juli), 13.50 Uhr: Kommen bald neue Lockerungen für Kinos? Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) macht sich jedenfalls aktuell für die Kinobetreiber stark. "Die Corona-Abstandsregel von 1,50 Meter ist ein Problem, weil die Säle zu großen Teilen leer bleiben müssen", sagte Grütters gegenüber der "Bild"-Zeitung.

Kommen bald mehr Lockerungen für Kinos?

Coronavirus in NRW (Live-Ticker): Kommen bald neue Lockerungen für Kinos und Co.?

Sie empfiehlt stattdessen andere Abstandsregeln für die Branche. "So könnte zum Beispiel jede Reihe versetzt gefüllt werden. Andernfalls sind nur ein Drittel oder sogar nur ein Viertel der sonst üblichen Zuschauerzahlen möglich."

Update, Mittwoch (29. Juli), 12.21 Uhr: Schulen und Kitas bereiten sich derzeit darauf vor, den Betrieb zum 17. August wieder aufzunehmen*, wie RUHR24.de berichtete. Dennoch kann noch nicht die Rede von einem "normalen" Betrieb sein. Eltern sollten einiges beachten.

Corona/ NRW im Live-Ticker: Fußball-Feiern nicht Schuld an lokalen Ausbrüchen mit dem Coronavirus

Update, Mittwoch (29. Juli), 11.39 Uhr: Laut der Gesundheitsämter waren die Aufstiegs-Feierlichkeiten von Arminia Bielefeld kein Corona-Treiber, obwohl die Hygiene-Bestimmungen hier nicht immer eingehalten wurden. Es habe aber nur an zwei Tagen seitdem markante Anstiege der Zahlen gegeben und diese hätten zu großen Teilen in Zusammenhang mit dem Corona-Ausbruch im Fleischbetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück gestanden.

Coronavirus Live-Ticker: Schulen und Kitas in NRW bereiten sich auf Regelbetrieb trotz Corona vor

Update, Mittwoch (29. Juli), 9.28 Uhr: Der Ausbruch in mehreren Schlachthöfen in NRW hat auch Auswirkungen auf die Statistiken. So ist die Zahl der gewerblich geschlachteten Schweine im Bundesland deutlich zurückgegangen. Im Juni wurden 14,8 Prozent weniger Tiere geschlachtet als im Vorjahresmonat.

Update, Mittwoch (29. Juli) 7.55 Uhr: Die Schulen und Kitas in NRW bereiten sich unterschiedlich auf die bevorstehende Wiederaufnahme des Regelbetriebes nach den Sommerferien vor. Wie der WDR berichtet, steht für die Landesregierung derzeit vor allem die "Gewinnung von zusätzlichem Personal" ganz oben auf der Liste zu Maßnanhmen zur Vorbereitung des Schuljahres. So haben Schulen beispielsweise mehr Möglichkeiten, befristete Lehrkräfte einzustellen. Wichtig sei es auch, die Gruppengrößen von Schülern, die miteinander Kontakt haben, überschaubar zu halten.

Düsseldorf/NRW: Farid Bang soll junge Leute an Coronavirus-Regeln erinnern und sorgt für Shitstorm

Update, Dienstag (28. Juli), 21.45 Uhr: NRW - Das umstrittene Video von Skandal-Rapper Farid Bang (34), das vergangene Woche auf den Social-Media-Kanälen der Stadt Düsseldorf veröffentlicht worden ist, ist am späten Dienstagnachmittag (28.Juli) wieder gelöscht worden. Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) hat auf Druck der Ratsfraktionen hin eingelenkt. Anlass für eine Entschuldigung sehe der Politiker aber nicht.

Oberbürgermeister Geisel hatte am vergangenen Mittwoch einen Videoclip veröffentlichen lassen, in dem der Düsseldorfer Rapper feiernde junge Leute in der Altstadt zur Einhaltung der Corona-Regeln ermahnt. Das Video hatte einen Proteststurm ausgelöst: Farid Bang wird in seinen Texten Frauenfeindlichkeit, Gewaltverherrlichung und Antisemitismus vorgeworfen. 

Update, Dienstag (28. Juli), 20.50 Uhr: NRW schneidet im bundesweiten Vergleich bei den Neuinfektionen in der sogenannten Sieben-Tages-Inzidenz nicht gut ab: Demnach liegen NRW, Bayern, Berlin, Bremen und Hamburg über dem bundesweiten Schnitt. Das teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) laut WDR heute bei einer Pressekonferenz mit.

Ute Rexroth, Leiterin des Lagezentrums, warnte deshalb: "In den vergangenen zwei Wochen nimmt der Trend wieder zu. Fallanstiege gibt es in ganz unterschiedlichen Kommunen und Gemeinden deutschlandweit. Bei den Neuansteckungen sind auch Reiserückkehrer dabei, die meisten haben sich aber in Deutschland angesteckt."

Coronavirus Live-Ticker (NRW): Corona-Neuinfektionen in NRW in den vergangenen sieben Tagen über dem Bundes-Durchschnitt

RKI-Institutsleiter Lothar Wieler gibt sich ebenfalls beunruhigt: "Die neuen Entwicklungen machen mir große Sorgen", so Wieler. Man wisse nicht, ob dies der Beginn einer zweiten Welle sei. Es könne aber sein.

Lothar Wieler mahnt, die Maßnahmen im Zusammehang mit dem Coronavirus auch weiterhin einzuhalten.

Update, Dienstag (28. Juli), 20:30 Uhr: Die Deutsche Bahn ist durch die Coronavirus-Krise tief in die roten Zahlen gerutscht. Das berichtet tagesschau.de. Von Januar bis Juni soll der Konzern ein Minus von 3,7 Milliarden Euro eingefahren haben, wie die Nachrichtenagentur dpa aus Aufsichtsratskreisen erfahren haben will.

Nach Rekordzahlen im Januar und Februar war im März die Fahrgastzahl eingebrochen. Bis heute soll sich diese nicht erholt haben: Der Umsatz habe von Januar bis Juni nur noch 19,4 Milliarden Euro betragen, 2,5 Milliarden Euro weniger als im Vorjahreszeitraum.

Corona in NRW (Live-Ticker): Aufnahmestopp für Krankenhaus in Dortmund wegen Coronavirus

Update, Dienstag (28. Juli), 19 Uhr: Nachdem am vergangenen Donnerstag (23. Juli) eine Patientin des St. Johannes-Hospitals in Dortmund positiv auf das Coronavirus getestet worden ist, hat das Krankenhaus nun einen Aufnahmestopp für die betroffene Station vorgenommen. Das hat die Stadt Dortmund am heutigen Dienstag (28. Juli) bekannt gegeben. 

Der Grund für den Aufnahmestopp: Die Untersuchung der engen Kontaktpersonen in der Klinik habe ergeben, dass eine weitere Patientin sowie drei Mitarbeiter*innen positiv getestet worden waren. Daraufhin habe das Gesundheitsamt Dortmund für 22 Personen eine Quarantäne angeordnet. Aufgrund der Quarantäne fehlt nun Personal für die betroffene Station.

Corona Live-Ticker/NRW: Auswärtiges Amt warnt vor Reisen nach Spanien - beliebte Urlaubsregionen betroffen

Update, Dienstag (28. Juli), 18.50 Uhr: Schlechte Neuigkeiten für Spanien-Urlauber: Wegen des starken Anstiegs der Corona-Infektionen in Spanien rät das Auswärtige Amt seit heute (28. Juli) wieder von touristischen Reisen in mehrere Regionen des beliebtesten Urlaubslandes ab. Besonders betroffen sind die beliebten Urlaubsregionen Barcelona und die Costa Brava. Die Balearen mit der Ferieninsel Mallorca oder die Kanaren bleiben von der Reisewarnung jedoch verschont.

Update, Dienstag (28. Juli), 18.35 Uhr: Die Zahl der Corona-Infizierten steigt in Dortmund wieder schneller an: Wie die Stadt mitgeteilt hat, sind am heutigen Dienstag (28. Juli) 21 Corona-Neuinfektionen hinzugekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 1206 positive Tests vor. 1078 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen.

Brisant: Bei elf der 21 neuen Infektionsfälle soll es sich um Reiserückkehrer aus Risikogebieten handeln - sechs aus dem Kosovo und fünf aus der Türkei. Die Betroffenen seien nach ihrer gestrigen Landung direkt vor Ort an den Flughäfen Düsseldorf und Dortmund getestet worden. Die übrigen zehn Infektionsfälle seien laut der Stadt Dortmund individuelle, voneinander unabhängige, Fälle.

Coronavirus in NRW (Live-Ticker): Elf Reiserückkehrer Dortmund positiv auf Corona getestet

Dr. Frank Renken, der Leiter des Gesundheitsamtes, findet klare Worte zur aktuellen Entwicklung: "Wie zu erwarten war, zeigt sich hier, dass durch Rückreisende aus Risikogebieten ein erhebliches Risiko besteht, unerkannte Covid-19-Infektionen nach Deutschland einzuschleppen."

Das Testangebot an den Flughäfen soll deshalb noch in dieser Woche durch ein Testzentrum der Stadt Dortmund ergänzt werden. Dort sollen Tests für Reiserückkehrer ermöglicht werden, die auf dem Landweg nach Dortmund kommen oder sich erst verspätet entscheiden, sich doch noch testen zu lassen. Auch diese Tests sollen für Reiserückkehrer kostenlos sein. 

Zurzeit werden in Dortmund 14 Corona-Patient*innen stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen. Elf Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Weitere vier mit SARS-CoV-2 infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Coronavirus in NRW: Oberverwaltungsgericht entscheidet - Maskenpflicht weiter rechtmäßig

Update, Dienstag (28. Juli), 17.20 Uhr: Vor dem Oberverwaltungsgericht Münster ist ein Mann aus dem Kreis Kleve (NRW) am heutigen Dienstag (28. Juli) mit einem Eil-Antrag gegen die Pflicht zum Tragen einer Alltagsmaske gescheitert. Das Oberverwaltungsgericht hat entschieden, dass die in der Coronaschutzverordnung angeordnete "Maskenpflicht" weiterhin rechtmäßig ist.

Der Mann hatte sich gegen die Verpflichtung gewendet, in bestimmten sozialen Situationen, wie etwa beim Einkaufen oder bei der Benutzung der öffentlichen verkehrsmittel eine entsprechende Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Laut Gerichtsbeschluss ist die Maskenpflicht aber weiterhin rechtmäßig. 

Coronavirus in NRW: Neuer Todesfall in Essen nach Covid-19-Erkrankung

Update, Dienstag (28. Juli), 17.15 Uhr: NRW - Wie die Stadt Essen am heutigen Dienstag (28. Juli) bekannt gegeben hat, ist am Montag (27. Juli) ein 76-jähriger Essener in Verbindung mit einer Corona-Erkrankung in einem Bottroper Krankenhaus gestorben. 

Der Patient sei bereits seit Anfang Juli aufgrund seiner Vorerkrankungen stationär behandelt worden. Im Rahmen der stationären Behandlung sei dann auch die Covid-19-Erkrankung festgestellt worden. Der Gesundheitszustand des Patienten habe sich aufgrund seiner Vorerkrankungen in den vergangenen Tagen weiter verschlechtert, so dass dies zum Tode geführt hat.

In Essen sind derzeit (Stand 28. Juli) 128 Personen am Coronavirus erkrankt. Insgesamt sind in der Ruhrmetropole bisher 1.192 Coronafälle aufgetreten. 1.021 Personen sind inzwischen wieder genesen, 43 Essenerinnen und Essener sind an oder in Verbindung mit einer Corona-Infektion verstorben.

Coronavirus in NRW: Polizeiwache in Marl nach positivem Corona-Fall auf unbestimmte Zeit geschlossen

Update, Dienstag (28. Juli), 15.40 Uhr: NRW  - In Marl (NRW) hat sich nach Angaben der Polizei Recklinghausen ein Polizeibeamter mit dem Coronavirus infiziert. Die Polizeiwache Marl wurde daraufhin am heutigen Dienstag (29. Juli) vorsorglich geschlossen. Derzeit sollen das Gebäude sowie alle Dienstfahrzeuge gründlich desinfiziert werden. 

Ob sich auch noch weitere Polizeibeamte mit dem Virus infiziert haben, ist noch nicht klar. Seit heute Vormittag sollen bei allen Beschäftigten der Polizeiwache Marl Tests durchgeführt werden. Mit den ersten Testergebnissen sei jedoch frühestens am morgigen Mittwoch (29. Juli) zu rechnen.

Auf einer Polizeiwache in NRW wurde am Dienstag (28. Juli) ein Beamter positiv auf das Coronavirus getestet. Die Wache wurde anschließend auf unbestimmte Zeit geschlossen. 

Bürgerinnen und Bürger können sich derzeit vorübergehend an eine "Mobile Wache" vor dem Dienstgebäude wenden. Wann der geregelte Wachbetrieb der Polizeiwache Marl weitergeht, soll von den Testergebnissen abhängig gemacht werden. 

Update, Dienstag (28. Juli), 14.10 Uhr: In NRW muss eine strikte Trennung von Kita-Gruppe trotz Coronavirus nicht mehr eingehalten werden. Das geht aus neuen Richtlinien des NRW-Familienministeriums hervor. Sie gelten ab dem 17. August.

Coronavirus: Neue Regeln für Kitas in NRW - weiterhin kein Mindestabstand zwischen Kindern

Dann startet auch wieder der Regelbetrieb mit dem üblichen Betreuungsumfang. Kita-Kinder müssen demnach weiterhin keinen Abstand zueinander halten und auch keine Maske tragen. Unter Erwachsenen in Kitas gilt jedoch der Mindestabstand von 1,5 Metern. Außerdem müssen Erwachsene dort im Umgang mit anderen Erwachsenen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Update, Dienstag (28. Juli), 12.57 Uhr: Nach dem internen Ausbruch mit dem Coronavirus bei Tönnies und der teils heftigen Kritik an den Unterkünften für Arbeiter will das Unternehmen rund 70 Häuser mit bis zu 1500 Wohnungen bauen. Ziel sei es, Werkvertragsarbeitern, die künftig fest beim Unternehmen angestellt werden sollten, „günstige und gut ausgestattete Wohnungen nach einem festen Standard“ bereitzustellen, so der Fleischkonzern.

Coronavirus: Tönnies will nach heftiger Kritik Wohnungen für Angestellte bauen

Update, Dienstag (28. Juli), 11.36 Uhr: Wegen der Belastungen durch das Coronavirus verschärft der Autozulieferer Hella seinen Sparkurs. Der Licht- und Elektronikspezialist will an seinem Firmensitz Lippstadt/NRW rund 900 Stellen in der Verwaltung und Entwicklung streichen. 

Der Stellenabbau soll bis Ende 2023 erfolgen und „so sozialverträglich wie möglich“ umgesetzt werden, wie das Unternehmen mitteilt. Die Gespräche mit den Arbeitnehmern sollen zeitnah aufgenommen werden.

Wegen der Belastungen durch das Coronavirus verschärft der Autozulieferer Hella seinen Sparkurs.

NRW: Autozulieferer Hella muss wegen des Coronavirus Mitarbeiter entlassen

„In einem ohnehin schon rückläufigen Marktumfeld ist unsere Geschäftsentwicklung im letzten Jahr durch die Covid-19-Pandemie zusätzlich belastet worden“, sagte Hella-Chef Rolf Breidenbach. Parallel zum geplanten Stellenabbau in Lippstadt will Hella auch das weltweite Standortnetzwerk unter die Lupe nehmen.

Update, Dienstag (28. Juli), 10.46 Uhr: Die Gesundheitsämter in Deutschland haben nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) 633 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. "Wir müssen feststellen, dass wir eine zunehmende Fallzahl in Deutschland haben", so RKI-Präsident Lothar Wieler auf einer Pressekonferenz.

Coronavirus in NRW: Fälle nehmen wieder zu, Akzeptanz für Maßnahmen sinkt

"Die neueste Entwicklung der Fallzahlen in Deutschland macht mir große Sorgen." So sei die Zahl der Todesfälle zwischenzeitlich gesunken. "Diese Erfolge zeigen uns, dass wir das Virus bekämpfen können. Aber in den vergangenen Tagen sehen wir, dass die Zahlen wieder steigen. Deswegen sei auch dieses Briefing einberufen worden", sagte Wieler. Es werde auch weiterhin anlassbezogen durchgeführt.

Doch Wieler fand auch mahnende Worte. "Die Akzeptanz der Maßnahmen in Deutschland ist gesunken. Ich will noch einmal klar machen: Wir haben es in Deutschland in der Hand, wie sich die Pandemie entwickelt". Er appelliert darauf, sich weiterhin an die Regeln zu Abstand, Hygiene und Mundschutz zu halten. "Auch im Urlaub."

Update, Dienstag (28. Juli), 10.09 Uhr: NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) geht davon aus, dass die Corona-Testpflicht für Reiserückkehrer aus Risikogebieten an Flughäfen in Nordrhein-Westfalen ab Mitte der nächsten Woche gilt. Diesen Zeitrahmen habe Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag in einer Telefonschalte genannt, sagte Laumann am Dienstagmorgen in einem WDR5-Interview.

Corona-Testpflicht kommt nächste Woche an NRW-Flughäfen

Allerdings könne er demnach noch keinen genauen Stichtag nennen. "Wir brauchen auch diese Tage, um die Strukturen dafür vorzubereiten", sagte Laumann in dem Gespräch. 

Am Montag hatte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten angekündigt. Eine entsprechende Verordnung solle voraussichtlich in der nächsten Woche in Kraft treten.

Coronavirus in NRW: Endgültige Regelung für Bus- und Zug-Reisende fehlt noch

Was jedoch noch unklar ist, wie mit Reisenden umgegangen werden soll die beispielsweise mit dem Zug oder dem Bus die Landesgrenzen überqueren. "Wir besprechen das mit der Kassenärztlichen Vereinigung. Wir müssen ja auch die Ärzte dafür haben", gibt Laumann zu bedenken.

Möglich wäre, dass Reise-Rückkehrer sich an örtliche Krankenhäuser oder niedergelassene Ärzte wenden müssen, um sich testen zu lassen. "Vielleicht ist auch eine solche Struktur genauso gut." Ausschließen wolle er aber nichts, sagte Laumann.

Update, Dienstag (28. Juli), 07.11 Uhr: 345 Helfer aus Gesundheitsberufen haben sich bisher in das neue Freiwilligenregister für den Corona-Notfall in NRW eingetragen, wie die Ärztekammer Westfalen-Lippe mitteilt. Die Datei ist seit gut zwei Wochen online und soll helfen, bei einem Corona-Versorgungsengpass schnellstmöglich Fachkräfte zu mobilisieren.

NRW: Freiwilligenregister soll Helfer während des Coronavirus mobilisieren

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat bei der Vorstellung des Freiwilligenregisters versichert, dass mit einer Meldung sei keine Verpflichtung verbunden ist. „Es geht zunächst nur um eine grundsätzliche Bereitschaft zur Unterstützung.“

Update, Montag (27. Juli), 21.53 Uhr: NRW - Ein Laden in der Thier-Galerie Dortmund musste heute schließen, weil im Mitarbeiterkreis der Verdacht auf das Coronavirus besteht (siehe hierzu das Live-Ticker-Update von 15.50 Uhr). Einige Städte in NRW meldeten nach dem Wochenende zahlreiche Neuinfektionen.

Ein Laden in der Thier Galerie in der NRW-Stadt Dortmund musste wegen Corona-Verdachts schließen.

Aktuell am meisten betroffen ist Duisburg mit 41 neuen Corona-Fällen (siehe Update von 17.17 Uhr). Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte unterdessen an, Reise-Rückkehrer aus Risikogebieten umgehend verpflichtend testen lassen zu wollen (siehe Update von 18.20 Uhr). Im Kreis Unna wurden acht Rückkehrer aus dem Ausland bei freiwilligen Abstrichen positiv getestet.

Corona in NRW im Live-Ticker: Acht Urlauber bringen Coronavirus in Kreis Unna mit

Update, Montag (27. Juli), 21.26 Uhr: Im NRW-Kreis Unna haben acht Personen Corona aus dem Urlaub mitgebracht. Seit dem 22. Juli seien insgesamt 657 Menschen gezählt worden, die einen Auslandsaufenthalt hinter sich hatten. Acht davon wurden seitdem positiv auf das Coronavirus getestet. 

Insgesamt gab es am Wochenende 16 bestätigte Neuinfektionen und neun neu Gesundete. Dadurch ergeben sich für den Kries folgende Fallzahlen der aktuell erkrankten Personen:

24.07.2020 | 12 Uhr

27.07.2020 | 16 Uhr

Differenz (+/-)

Bergkamen

6

5

-1

Bönen

2

2

+0

Fröndenberg

2

2

+0

Holzwickede

1

1

+0

Kamen

7

3

-4

Lünen

8

18

+10

Schwerte

18

19

+1

Selm

0

0

+0

Unna

1

0

-1

Werne

4

6

+2

Gesamt

49

56

+7

Corona/NRW im Live-Ticker: Laumann kündigt volle Transparenz bei Coronavirus-Tests am Flughafen an

Update, Montag (27. Juli), 21.02 Uhr: Ab kommender Woche sollen Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten umgehend verpflichtend getestet werden, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ankündigte. Bei der Regierung in Nordrhein-Westfalen stößt das Vorhaben auf Zustimmung.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) kündigte volle Transparenz über die Ergebnisse der massenhaften Coronavirus-Tests am Flughafen an. "Für die ganze Bundesrepublik sind wir hier Vorreiter, weil hier die Sommerferien zuerst zu Ende gehen", sagte der Gesundheitsminister laut WAZ.

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) begrüßt die Corona-Testpflicht an Flughäfen.

Corona in NRW Live-Ticker: Einige Coronavirus-Neuinfektionen auch in Essen

Update, Montag (27. Juli), 20.32 Uhr: Auch in Essen hat es am Wochenende zahlreiche Corona-Neuinfektionen gegeben. Nach Angaben der Stadt kamen seit Freitag (24. Juli) 24 Erkrankte hinzu, während sechs Infizierte nun wieder offiziell als gesund gelten.

Insgesamt sind in der NRW-Metropole Stand heute 123 Menschen nachweislich am Erreger erkrankt. Am häufigsten sind Menschen zwischen 30 und 50 Jahren vom Coronavirus betroffen:

  • 30- bis 50-Jährige: 51 Fälle
  • 20- bis 30-Jährige: 25 Fälle
  • 50- bis 70-Jährige: 22 Fälle
  • über 70-Jährige: 16 Fälle

Coronavirus in NRW (Live-Ticker): Hoffnung auf Corona-Impfstoff aus den USA

Update, Montag (27. Juli), 20.14 Uhr: In den USA hofft die Firma Moderna, bald einen zuverlässigen Corona-Impfstoff vorstellen zu können. Alle 45 Probanden der ersten Testphase entwickelten Antikörper gegen das Coronavirus und Nebenwirkungen traten nicht auf.

Heute beginnt nun die letzte Phase der Testungen. Die eine Hälfte der 30.000 Freiwilligen bekommt den potenziellen Impfstoff, die andere ein Placebo. Festgestellt werden soll demnach, ob das Mittel sicher ist und eine Infektion tatsächlich verhindern kann.

Corona Live-Ticker NRW: Coronavirus-Tests für Reise-Rückkehrer - Spahn erntet Kritik

Update, Montag (27. Juli), 19.38 Uhr: Ab kommender Woche soll laut Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine sofortige Testpflicht für Reise-Rückkehrer aus Corona-Riskogebieten nach NRW und ganz Deutschland gelten. FDP-Fraktionsvize Michael Theurer sagte, das Vorhaben sei zwar richtig, komme allerdings um Wochen zu spät. "Die Urlaubssaison läuft längst. Viele Urlauber sind sogar schon wieder in Deutschland angekommen."

Die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst, Ute Teichert, hält die Testpflicht nicht für sinnvoll. "Einmalige Tests bieten keine Sicherheit. Im Gegenteil: Sie können zu falscher Sorglosigkeit führen", sagte sie der Funke Mediengruppe. Um sicher festzustellen, ob jemand das Coronavirus mitbringt, müsste man fünf Tage nach einem Test nochmals testen.

Gesundheitsminister Jens Spahn wird verpflichtende Corona-Tests für Rückkehrer aus Risikogebieten anordnen.

Update, Montag (27. Juli), 19.23 Uhr: Der Kreis Recklinghausen meldet 21 neue Corona-Fälle und acht Patienten, die wieder gesund sind. Damit sind derzeit 55 Menschen am Coronavirus erkrankt. Die Zahlen seit Beginn der Pandemie in der Übersicht:

Stadt

Fälle

Genesene

Todesfälle

Castrop-Rauxel

144

138

2

Datteln

66

56

1

Dorsten

161

155

5

Gladbeck

301

270

22

Haltern am See

84

84

0

Herten

103

100

1

Marl

151

137

1

Oer-Erkenschwick

210

205

3

Recklinghausen

199

183

4

Waltrop

64

60

1

Coronavirus in Bochum: 15 neue Corona-Fälle in der NRW-Stadt

Update, Montag (27. Juli), 19.04 Uhr: In Bochum gab es am Wochenende 15 Neuinfektionen mit dem Coronavirus. In diesem Zeitraum sind außerdem zwölf Menschen als genesen gemeldet worden. Das bedeutet, dass momentan 98 Menschen in der NRW-Stadt erkrankt sind.

In den Krankenhäusern werden aktuell 25 Patienten stationär behandelt, das sind sieben mehr als noch am Freitag. Drei unter ihnen werden intensiv-medizinisch versorgt.

Corona-Live-Ticker: NRW-Nachbarland Belgien verschärft Coronavirus-Maßnahmen

Update, Montag (27. Juli), 18.55 Uhr: Nach einem Anstieg der Corona-Infektionen in den vergangenen Wochen verschärft NRW-Nachbarland Belgien die Schutzmaßnahmen. Ab Mittwoch (29. Juli) dürfen Familien oder zusammenlebende Personen nur noch fünf anstatt der bislang erlaubten 15 andere Personen treffen.

Die Zahl der Besucher bei Veranstaltungen wird in geschlossenen Räumen auf 100 und im Freien auf 200 halbiert. Einkaufen dürfen auch Urlauber aus Deutschland nur noch alleine.

Coronavirus im Live-Ticker: Corona-Drive-In in NRW-Stadt Bochum öffnet wieder

Update, Montag (27. Juli), 18.36 Uhr: Wegen der gestiegenen Fallzahlen der Coronavirus-Infizierten wird die Drive-in-Corona-Teststelle in der NRW-Stadt Bochum ab Dienstag (28. Juli) wieder geöffnet. An drei Tagen in der Woche wird im Harpener Feld getestet.

Die Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass ein Test dort nur mit vorheriger Terminvereinbarung über die städtische Corona-Hotline unter 0234 - 910-5555 möglich ist. Die Drive-In-Teststelle ist nicht für Reise-Rückkehrende eingerichtet worden.

Wegen gestiegener Corona-Fallzahlen öffnet eine Teststelle in der NRW-Stadt Bochum wieder.

Corona in NRW: Spahn ordnet Coronavirus-Tests für Risiko-Urlauber an

Update, Montag (27. Juli), 18.20 Uhr: Reise-Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten sollen sich künftig in NRW und Deutschland auf den Erreger testen lassen müssen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte der Deutschen Presse-Agentur (dpa), er werde "eine Testpflicht für Einreisende aus Risikogebieten anordnen".

Das diene dem Schutz aller Bürger vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. "Wir müssen verhindern, dass Reiserückkehrer unbemerkt andere anstecken und so neue Infektionsketten auslösen", so Spahn. Die Tests sollen für die Reisenden kostenfrei sein. Die entsprechende Verordnung soll voraussichtlich in der nächsten Woche in Kraft treten.

Coronavirus: Virologe Streeck plant neue Corona-Studie im NRW-Kreis Heinsberg

Update, Montag (27. Juli), 17.56 Uhr: Der Bonner Virologe Hendrik Streeck leitet eine weitere Studie im besonders von Corona betroffenen Kreis Heinsberg in NRW. Dabei soll unter anderem untersucht werden, ob einmal infizierte Menschen gegen erneute Infektionen mit dem Coronavirus immun sind.

Bislang sei das noch nicht erwiesen. "Es gibt keinen anderen Ort in Deutschland, wo wir bereits mit so großer Präzision das Infektionsgeschehen und die Immunität bestimmt haben", erklärte Streeck. "Hiervon ausgehend können wir nun bestimmen, ob die Personen, die Antikörper haben, auch wirklich immun sind". Die Kosten von rund 800.000 Euro für die Folgestudie, die "in Kürze" starten soll, übernimmt nach Angaben der Uni Bonn das Land NRW.

Hendrick Streeck, Direktor des Instituts Virologie der Uniklinik Bonn, plant eine neue Corona-Studie im NRW-Kreis Heinsberg.

Coronavirus in NRW: Corona-Tests an Flughäfen in Dortmund, Köln, Düsseldorf, Münster

Update, Montag (27. Juli), 17.42 Uhr: Die NRW-Regierung richtet in Corona-Testzentren an den Flughäfen Düsseldorf, Dortmund und Münster/Osnabrück ein. Reisende aus Risikogebieten erhalten dort die Möglichkeit, sich kostenlos testen zu lassen. Die Testzentren an den Flughäfen Düsseldorf und Dortmund haben ihre Arbeit schon am Samstag (25. Juli) aufgenommen. Am Flughafen Köln/Bonn plant die Landesregierung, das bislang von der Stadt Köln und der Johanniter Unfallhilfe betriebene Testzentrum einzubinden.

Der Start des Coronavirus-Testzentrums am Flughafen Münster/Osnabrück ist für morgen (28.Juli) geplant. An den NRW-Flughäfen landen wöchentlich mehr als 160 Flugzeuge mit voraussichtlich mehr als 15.000 Passagieren aus Gebieten, die derzeit vom RKI als Risikogebiet ausgewiesen sind.

Corona in NRW im Live-Ticker: Vier Coronavirus-Neuinfektionen in Dortmund

Update, Montag (27. Juli), 17.28 Uhr: Die NRW-Stadt Dortmund meldet heute vier Neuinfektionen mit Corona. Insgesamt sind seit Ausbruch des Erregers 1.185 Tests positiv ausgefallen. 1.072 Menschen gelten inzwischen wieder als genesen, was einem Zuwachs von zwei geheilten Patienten im Vergleich zum Vortag entspricht.

In den Kliniken werden 15 Coronavirus-Patienten stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen. Elf Menschen in Dortmund sind an Covid-19 gestorben, vier Infizierte starben aus anderen Gründen.

Coronavirus im Live-Ticker: Duisburg bleibt Corona-Hotspot in NRW

Update, Montag (27. Juli), 17.17 Uhr: In Duisburg bleibt das Corona-Infektionsgeschehen weiter hoch. Über das Wochenende meldete die Stadt 41 Neuinfektionen mit dem Coronavirus

Damit hat Duisburg im NRW-Vergleich die meisten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen zu verzeichnen (18,9) und liegt deutschlandweit in der Statistik des Robert-Koch-Instituts (RKI) auf Rang fünf. Es folgt Bochum mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von 18,1.

Corona/NRW im Live-Ticker: Pflicht-Tests für Urlaub-Rückkehrer könnten bald kommen

Update, Montag (27. Juli), 16.59 Uhr: Die Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Dilek Kalayci, verteidigte den Beschluss der Gesundheitsminister zu kostenlosen Corona-Tests an Flughäfen in NRW und Deutschland. Die Urlauber seien "ja erst mal nur ein Verdachtsfall", weshalb es rechtliche Bedenken gebe, ob Pflicht-Tests möglich seien. "Einen Test vorzunehmen ist schon ein starker Eingriff in die Intimsphäre beziehungsweise in die körperliche Unversehrtheit", so die SPD-Politikerin im ZDF-Morgenmagazin.

Sie hofft demnach auf eine schnelle Prüfung der Rechtslage. "Und wenn es rechtlich dann geht, dann sollte man das dann auch verpflichtend machen", kündigte sie an. Warum Rückkehrer sich kostenlos testen lassen dürfen und die meisten symptomfreien Zuhausegebliebenen selbst zahlen müssten, erklärte Kalayci mit den international hohen Coronavirus-Infektionszahlen.

Corona-Tests am Flughafen Köln.

Coronavirus (NRW) im Live-Ticker: Erster Corona-Patient in Deutschland hat keine Antikörper mehr

Update, Montag (27. Juli), 16.32 Uhr: Im Gespräch mit der Bild-Zeitung hat der erste deutsche Corona-Infizierte von der Firma Webasto über die seine Zeit mit dem Virus gesprochen. Inzwischen geht es dem Mann, der am 27. Januar positiv getestet wurde, laut eigener Aussage wieder bestens: "Ich wurde öfter von Kopf bis Fuß untersucht, und es wurden keine Spätfolgen festgestellt", sagte er.

Nur leider hielt bei ihm die Immunität nicht lange an: "Seit April habe ich keine neutralisierenden Antikörper mehr". Das bedeutet, dass er sich seit über drei Monaten wieder neu mit dem Coronavirus anstecken könnte.

Corona-Live-Ticker in NRW: Keine zweite Coronavirus-Welle bei Tönnies

Update, Montag (27. Juli), 16.15 Uhr: Von den 31 Personen, die sich nach der Wiederaufnahme des Tönnies-Schlachtbetriebs mit Corona infiziert haben, haben sich nach Angaben des NRW-Kreises Gütersloh nur sechs wirklich neu angesteckt. Daher sieht der Kreis auch keine zweite Corona-Welle bei Tönnies.

Es handelt sich demnach "Altfälle", die schon vor Wochen positiv auf das Coronavirus getestet wurden, bei denen der Erreger noch nachweisbar ist, die aber nicht mehr ansteckend sind. Der Tönnies-Betrieb selbst spricht von 26 alten und lediglich fünf neuen Fällen, also einem Fall weniger als die Behörde.

Nach der Wiederaufnahme der Schlachtungen bei Tönnies hat es einzelne Corona-Fälle gegeben.

Update, Montag (27. Juli), 15.50 Uhr: In der Thier-Galerie in Dortmund musste ein Geschäft wegen Corona-Verdachts schließen. Das berichten die Ruhr Nachrichten. Demnach war der Laden zunächst bereits wegen einer defekten Klimaanlage am Wochenende geschlossen worden.

Coronavirus in NRW: "Thalia" in der Thier-Galerie Dortmund wegen Verdachtsfall geschlossen

Dass die große Buchhandlung "Thalia" in derThier-Galerie Dortmund auch am Montag geschlossen bleibt, liegt demnach an einem Verdachtsfall auf das Coronavirus

Dabei soll es sich um eine mögliche Ansteckung im Mitarbeiterkreis handeln, berichtet die Zeitung unter Berufung auf eine Thalia-Sprecherin. Wie lange die Buchhandlung geschlossen bleibt, ist unklar.

Coronavirus: Test-Pflicht für Urlaubsrückkehrer? Auch Laumann befürwortet den Vorschlag

Update, Montag (27. Juli), 14.43 Uhr: Auch NRWs Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat sich für verpflichtende Tests auf das Coronavirus für Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten ausgesprochen.

"Wir begrüßen, dass der Bund prüft, ob das mit der jetzigen Rechtsgrundlage geht oder ob das Infektionsschutzgesetz geändert werden muss", sagte er am Montag in Düsseldorf. "Wenn wir die Rechtsgrundlage schon haben, bin ich dafür, es sofort zu machen - aber es muss rechtssicher sein."

Update, Montag (27. Juli), 12.32 Uhr: CSU-Chef Markus Söder fordert angesichts der steigenden Zahlen von Coronavirus-Neuinfektionen weiterhin verpflichtende Tests für Urlaubsrückkehrer aus Risikogebieten.

Markus Söder (CSU) fordert verpflichtende Corona-Test für Rückkehrer aus Risikogebieten.

Markus Söder fordert Corona-Tests für Urlaubsrückkehrer

Nötig seien verpflichtende Tests für Rückkehrer an Flughäfen, so der bayerische Ministerpräsident laut der Süddeutschen Zeitung. Der Bund müsse hierfür den rechtlichen Rahmen schaffen. Bayern bereite parallel alles vor, um umgehend damit starten zu können, so Söder. Außerdem fordert der CSU-Politiker, dass Risikogebiete noch einmal neu regional überprüft werden.

Update, Montag (27. Juli), 10.42 Uhr: Wie zu erwarten hat die Coronavirus-Pandemie extreme Auswirkungen auf die Wirtschaft. Auch die Exporte der nordrhein-westfälischen Wirtschaft sind im Mai eingebrochen, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet.

Wirtschaft in NRW: Weniger Exporte wegen Corona-Pandemie

Die Unternehmen in NRW lieferten Waren im Wert von 12,3 Milliarden Euro ins Ausland und damit etwa 27 Prozent weniger als im Mai 2019, wie das Statistische Landesamt am Montag in Düsseldorf erklärte. Der Wert der Importe war mit 16,3 Milliarden Euro um 22,1 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat.

Exporte aus NRW sind im Mai wegen der Coronavirus-Pandemie stark eingebrochen.

Von Januar bis Mai 2020 gingen die Ausfuhren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,6 Prozent auf 71,4 Milliarden Euro zurück. Der Wert der Einfuhren sank den Angaben zufolge um 11,9 Prozent auf 92,1 Milliarden Euro.

Update, Montag (27. Juli), 7.17 Uhr: Die Auswirkungen des Coronavirus sind weiterhin auch im öffentlichen Nahverkehr zu spüren. Wie die Deutsche Presse Agentur berichtet, ist die Auslastung von Bussen und Bahnen in NRW immer noch deutlich geringer als üblich.

Nahverkehr in NRW wegen Coronavirus deutlich geringer belegt

"Ganz grob sind wir ungefähr bei der Hälfte im Vergleich zu Vor-Corona-Zeiten", sagte Volker Wente, Geschäftsführer des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen in NRW. Zwar müsse die aktuelle Ferienzeit, in der viele im Urlaub seien und keine Schüler transportiert würden berücksichtigt werden. Allerdings rechnet Wente damit, dass auch nach den Sommerferien 20 bis 25 Prozent der Passagiere fehlen werden.

Dabei gebe es im Angebot des Nahverkehrs keine Corona-bedingten Einschränkungen mehr. "Es war unser Ansatz, dass wir das Angebot so weit als möglich aufrechterhalten", so Wente.

Coronavirus/NRW: BVB nennt mögliche künftige Zuschauerzahl für Westfalenstadion

Update, Sonntag (26. Juli), 20 Uhr: Das größte deutsche Fußball-Stadion in Dortmund wird zum Saisonstart im Fall einer Fan-Rückkehr nicht einmal zu 20 Prozent gefüllt sein. "Aufgrund der Abstandsregelung, die zwingend einzuhalten ist, planen wir nach derzeitigem Stand mit 12.000 bis 15.000 Zuschauern", sagte Borussia Dortmunds Geschäftsführer Carsten Cramer dem Tagesspiegel (Montagausgabe). Normalerweise fasst die Arena in der Revierstadt bei Bundesliga-Spielen etwas mehr als 81.000 Zuschauer.

Carsten Cramer, Borussia Dortmunds Geschäftsführer

In den durch die Corona-Pandemie verursachten Geisterspielen der vergangenen Saison waren dem BVB pro Partie rund vier Millionen Euro verloren gegangen. Der beim BVB für Marketing, Digitalisierung und Internationalisierung zuständige Cramer hofft, dass neben den normalen Zuschauerplätzen auch wieder einige der rund 4000 Plätze im Hospitality-Bereich geöffnet werden können: "Es ist selbstverständlich ein Schlag ins Kontor, wenn diese Einnahmen komplett wegbrechen."

Coronavirus in NRW: Aktuelle Zahlen aus den größten Städten im Bundesland

Update, Sonntag (26. Juli), 16.05 Uhr: Das Land NRW hat am Sonntag neue Fallzahlen zum Coronavirus veröffentlicht. So ist die Lage aktuell in Nordrhein-Westfalen:

Landkreis / kreisfreie Stadt

Bestätigte Fälle (IfSG)

Todesfälle (IfSG)

Genesene

7-Tage-Inzidenz

Aachen & Städteregion Aachen

2.058

100

1.922

4,9

Bielefeld

567

5

507

8,4

Bochum

755

20

627

18,4

Bonn

801

9

761

7,3

Borken (Kreis)

1.147

38

1.084

3,5

Bottrop

242

7

221

9,4

Coesfeld (Kreis)

883

25

858

0,5

Dortmund

1.181

15

1.046

7,8

Duisburg

1.870

64

1.645

16,8

Düren (Kreis)

667

39

581

13,3

Düsseldorf

2.049

44

1.955

7,6

Ennepe-Ruhr-Kreis

554

14

472

10,8

Essen

1.131

42

993

12,5

Euskirchen (Kreis)

575

23

503

10,9

Gelsenkirchen

613

17

526

10,4

Gütersloh (Kreis)

2.626

20

2.464

9,6

Hagen

477

13

413

14,8

Hamm

586

36

533

4,5

Heinsberg (Kreis)

1.976

84

1.860

3,9

Herford (Kreis)

416

7

385

6,0

Herne

277

3

261

1,3

Hochsauerlandkreis

699

17

609

2,7

Höxter (Kreis)

374

18

355

0,7

Kleve (Kreis)

835

37

785

1,9

Köln

2.872

106

2.580

5,8

Krefeld

701

24

651

5,3

Leverkusen

294

5

262

10,4

Lippe (Kreis)

789

30

739

3,7

Märkischer Kreis

679

31

605

4,9

Mettmann (Kreis)

1.317

82

1.095

16,5

Minden-Lübbecke (Kreis)

542

13

488

9,7

Mönchengladbach

770

44

665

10,3

Mülheim / Ruhr

332

14

284

12,9

Münster

752

13

722

3,8

Oberbergischer Kreis

514

18

486

2,6

Oberhausen

371

11

301

16,6

Olpe (Kreis)

676

56

602

6,7

Paderborn (Kreis)

744

34

688

0,7

Recklinghausen (Kreis)

1.484

41

1.380

6,5

Remscheid

261

18

228

3,6

Rhein-Erft-Kreis

1.179

76

1.052

7,7

Rheinisch-Bergischer Kreis

508

22

459

5,6

Rhein-Kreis Neuss

859

21

784

7,8

Rhein-Sieg-Kreis

1.536

52

1.420

6,8

Siegen-Wittgenstein (Kreis)

339

8

308

4,0

Soest (Kreis)

405

8

387

0,3

Solingen

350

11

295

17,6

Steinfurt (Kreis)

1.372

84

1.272

2,7

Unna (Kreis)

831

39

588

6,8

Viersen (Kreis)

775

37

706

5,0

Warendorf (Kreis)

863

20

816

3,6

Wesel (Kreis)

880

27

807

5,0

Wuppertal

1.076

86

947

9,6

Nordrhein-Westfalen

47.430

1.728

42.983

7,4

Update, Sonntag (26. Juli), 13.44 Uhr: NRW - Nach den Feiern mit anschließenden Krawallen in nordrhein-westfälischen Großstädten hat die Polizei am Wochenende mehr Präsenz gezeigt, um für Ruhe zu sorgen, berichtet RUHR24.de*.

Coronavirus in NRW: Polizei zufrieden mit Maßnahmen in Köln

In der Millionenstadt Köln war zusätzlich eine Hundertschaft im Einsatz. Auch wenn viele Menschen auf den Straßen waren, habe das Konzept aus frühzeitiger Ansprache und Einschreiten sehr gut funktioniert, sagte eine Sprecherin. Gemeinsam mit dem Ordnungsamt hätten die Beamten die Menschen auf die Corona-Schutzverordnung hingewiesen. Das sei insgesamt positiv gelaufen.

Polizisten stehen am Rheinboulevard in Köln und kontrollieren, ob Abstände eingehalten werden.

Auch in anderen Großstädten in NRW war mehr Polizei unterwegs. So wurden in Bonn am Wochenende 234 Personen überprüft. Laut Polizei standen dabei besonders Gruppen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen an den Rheinufern im Fokus.

Coronavirus/NRW: 100 Platzverweise in Düsseldorf

In Düsseldorf sprach die Polizei am Wochenende insgesamt rund 100 Platzverweise aus. "Wir wollen signalisieren, dass wir die Situation frühzeitig um Blick haben und es keinen Sinn macht, Randale zu veranstalten", so ein Sprecher der Polizei Düsseldorf.

Erstmeldung, Sonntag (26. Juli), 10.30 Uhr: Wie die WAZ berichtet, sollen die Gesundheitsämter im Ruhrgebiet bislang insgesamt 31.000 Menschen während der Coronavirus-Pandemie in Quarantäne geschickt haben.

Coronavirus in NRW: Gesundheitsämter schicken 31.000 Menschen in Quarantäne 

Den Städten seien nur wenige Fälle bekannt, an denen die Betroffenen gegen die Vorgaben verstoßen hätten. Das geht aus einer Anfrage der AfD an die Landesregierung hervor.

Die gute Nachricht: Der akute Personalmangel in den Gesundheitsämtern scheint abgefedert. Laut WAZ hätten die Gesundheitsämter Personal hinzugekommen. Im Mai hatte der WDR eine Umfrage veröffentlicht, bei der 21 Gesundheitsämter angegeben haben, zu wenig Personal gehabt zu haben. mit dpa-MaterialAlle Geschehnisse vor dem 26. Juli könnt ihr in unserem alten NRW-Corona-Live-Ticker* nachlesen. *RUHR24 ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Christophe Gateau/dpa

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