Wieder neue Regel

Weder 2G noch 3G: Café in NRW verwirrt Gäste mit anderer Zugangsregel

Ein Cafébesitzer im Ruhrgebiet hat mit einer neu angekündigten Zugangsregelung für Aufregung gesorgt. Dabei geht es nicht einmal um Corona.

Mülheim an der Ruhr – Zahlreiche Cafés, Restaurants oder auch Diskotheken diskutieren aktuell in NRW* ihre Zugangsregeln oder haben sie schon längst eingeführt. So gibt es im Zuge von Corona* die 3G-, 2G-, oder 1G-Regel. Ein Besitzer eines Cafés in Mülheim an der Ruhr im Ruhrgebiet hingegen hat jüngst wegen einer völlig anderen Geschichte Aufmerksamkeit erlangt, wie RUHR24* weiß..

BundeslandNRW
StadtMülheim an der Ruhr (Ruhrgebiet)
EreignisCafé führt Jogginghosen-Zugangsregel ein

NRW: Café in Mülheim an der Ruhr will keine Gäste mehr mit Jogginghosen

Auf der Facebook-Seite des Cafés steht eingerahmt in großen, roten Ausrufezeichen geschrieben: „Jogginghosen nicht erlaubt. Verehrte Gäste wir bitten Sie unser Lokal nicht in Jogginghosen zu besuchen.“

Gerade in der Pandemie verwirrt eine Zugangsregel, die rein gar nichts mit Corona* zu tun hat, die Menschen zunächst. Während der Facebook-Beitrag des Cafés aus Mülheim keine weiteren Aufschlüsse über den Grund des Verbots gibt, wird man auf der Homepage fündig (mehr News aus dem Ruhrgebiet* bei RUHR24).

NRW: Besitzer des Cafés in Mülheim an der Ruhr will keine Jogginghosen – „das liegt uns am Herzen“

Man lege, heißt es in einem Beitrag, der direkt ins Auge fällt, viel Wert auf eine ordentliche und gepflegte Kleidung. Die Besucher sollten sich angepasst kleiden. Das Café stehe für Ambiente, Extravaganz, Niveau und Atmosphäre. Das Anliegen läge, und der Verfasser wiederholt sich hier, sowohl dem Tean als auch zahlreichen Gästen am Herzen.

Café in Mülheim an der Ruhr verbietet Jogginghosen

Sowohl bei Facebook als auch bei Instagram diskutieren die User über die Zugangsregel, für die es ein breites Spektrum an Reaktionen gibt:

  • „Mich habt ihr als Kunden verloren, bin kein Jogginghosenträger, aber sowas geht einfach nicht, sorry.“
  • „Haben wir schon den 1. April?“
  • „Dann solltet ihr euren Slogan - wie ein zweites Zuhause - aber auch entfernen. Der passt nicht zu eurem Café. Eher: Hier wird Kleiderordnung noch großgeschrieben oder sowas in die Richtung. In meinem Zuhause schreibt mir nämlich niemand vor, was ich zu tragen habe. Auch wenn ich zu den Menschen gehöre, die draußen keine Jogger tragen.“
  • „Kollege, du bist in Mülheim und nicht in Saint Tropez“

NRW: Sowohl Zuspruch als auch Ablenung – die Reaktionen auf das Verbot von Jogginghosen im Café

Es gibt allerdings auch sehr viel Zuspruch für den Cafébesitzer, der sich wohl an das Zitat von Karl Lagerfeld erinnert hat: „Wer eine Jogginghose trägt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren!“

  • „Nur Prolls laufen (permanent) damit rum - richtig so!“
  • „Wer geht denn in Jogginghose... in ein Café, Restaurant, Bistro?“
  • „Es gibt doch auch Discotheken, da muss das Outfit auch stimmen. Und das Hausrecht liegt noch immer beim Betreiber!“
  • „Schön, dass man im Ruhrpott so viel Wert auf Stil in Cafés (!) legt. In Berlin kann man über diese Geschichte herzlich lachen!“

Das Café befindet sich in der Innenstadt von Mülheim an der Ruhr. Wie sich die Jogginghosen-Zugangsregel auf das Geschäft auswirkt, bleibt abzuwarten. Übrigens gibt es natürlich auch eine Corona-Zugangsregel*: Der Inhaber hat sich für die 3G-Regel entschieden. *RUHR24 ist Teil des Redaktionsnetzwerks von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Wojtek Radwanski/afp ; Collage: RUHR24

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