Die Covid-19-Pandemie im Live-Ticker

Coronavirus in NRW: Drei neue Risikogebiete +++ Kreis im Ruhrgebiet unter kritischer Marke

Alle Autoren
    schließen
  • Lena Zschirpe
  • Lisa Bender
  • Anna Quasdorf

Die Coronavirus-Zahlen in NRW steigen immer weiter an. Der Live-Ticker zur Covid-19-Pandemie mit allen Zahlen und Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen.

  • Das Coronavirus* erlebt derzeit seine zweite Welle - und grassiert noch heftiger als im Frühjahr dieses Jahres.
  • Im Live-Ticker informiert RUHR24.de* über die neuesten Zahlen und Entwicklungen in Nordrhein-Westfalen.
  • Immer mehr Städte und Kreise in NRW gelten mittlerweile als Risikogebiet - nun müssen die strengen Corona-Maßnahmen umgesetzt werden.

Update, Mittwoch (21. Oktober), 8 Uhr: Alle neusten Entwicklungen zur Coronavirus-Pandemie gibt es im neuen Live-Ticker von RUHR24.de*

Update, Mittwoch (21. Oktober), 6.50 Uhr: Die Zahl der Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen steigt weiter an. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldete am heutigen Mittwoch (21. Oktober) um 0 Uhr für das westlichste Bundesland 2189 Neuinfektionen.

Coronavirus in NRW: Knapp ein Drittel der Neuinfektionen in Deutschland aus NRW

Die Zahl entspricht heute (21. Oktober) knapp einem Drittel der bundesweiten Neuinfektionen. In ganz Deutschland wurden zum gleichen Zeitpunkt 7595 Neuinfektionen registriert.

Düsseldorf Rhein

Auch die Zahl der Risikogebiete in Nordrhein-Westfalen nimmt weiter stetig zu. Musste man am gestrigen Dienstag (20. Oktober) noch 32 Risikogebiete in NRW verzeichnen, sind es am heutigen Mittwoch schon 34 Risikogebiete in NRW. Neu hinzugekommen – und somit neu über der kritischen Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen liegend – sind folgende Regionen:

  • Bonn (Inzidenzwert: 71,9)
  • Kreis Borken (Inzidenzwert: 50,1)
  • Rhein-Sieg-Kreis (55,9)

Coronavirus in NRW: Bottrop kein Risikogebiet mehr

Doch es gibt auch gute Nachrichten aus dem Ruhrgebiet: Nachdem am gestrigen Dienstag (20. Oktober) das komplette Ruhrgebiet über dem kritischen Inzidenz-Wert von 50 lag – und somit gesammelt als Risikogebiet klassifiziert wurde – hat sich heute (21. Oktober, 0 Uhr) eine Region wieder unter die kritische Marke gekämpft.

Bottrop zählt heute 48,5 Neuinfektionen und gilt somit nicht mehr als Risikogebiet. Dass damit für die Bottroper auch eine Entschärfung der neuen Corona-Regeln für die Bottroper einhergeht, ist einhergeht, ist jedoch vorerst unwahrscheinlich.

Update, Dienstag (20. Oktober), 21.19 Uhr: Die Polizei hat auf dem Kölner Neumarkt eine Demonstration mit mehreren Hundert Menschen aufgelöst, weil sich ein Großteil der Teilnehmer nicht an die Coronaschutzverordnung gehalten habe.

Coronavirus/NRW: Polizei löst Demonstration in Köln auf

Mehrmalige Aufforderungen des Versammlungsleiters und der Polizei, sich an die Schutzbestimmungen zu halten, seien laut Bericht der Polizei Köln ignoriert worden. Die Menschen hätten “provokativ eng zusammenstanden“, so Einsatzleiter Michael Tiemann. Insgesamt wurden vier Anzeigen gestellt, zwei wegen Widerstand und Landfriedensbruchs und zwei wegen Beleidigung.

Update, Dienstag (20. Oktober), 20.45 Uhr: Trotz steigender Infektionszahlen in NRW will das Gesundheitsministerium die Besuchsregeln in Senioren- und Pflegeheimen nicht verschärfen. „Im Gegenteil: Ziel ist es, Besuchsverbote unbedingt zu vermeiden“, teilte das Ministerium mit. Es gehe um den bestmöglichen Schutz von Bewohnern, Patienten und Beschäftigten. Dabei spielen Schnelltests eine wesentliche Rolle. „Es ist beabsichtigt, Schnelltests insbesondere in Pflegeheimen und Krankenhäusern einzusetzen“, sagte eine Sprecherin.

Coronavirus: mehrere Fußballspiele in Regionalliga in NRW abgesagt

Update, Dienstag (20. Oktober), 20.06 Uhr: Die Stadt Bochum meldet 20 neue positive Testergebnisse. Demnach sind in der Stadt aktuell 1825 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. 1458 Personen gelten als mittlerweile genesen.

Update, Dienstag (20. Oktober), 18.55 Uhr: In der Fußball-Regionalliga West sind wegen Corona-Fällen bei den Vereinen Borussia Mönchengladbach, Alemannia Aachen und Wuppertaler SV am Dienstag mehrere Partien abgesetzt werden. Das betrifft unter anderem den 10. Spieltag am Mittwoch (21. Oktober). Laut Mitteilung von Borussia Mönchengladbach sind aktuell mehrere involvierte Personen in Quarantäne. Abgesagt sind folgende U23-Spiele:

  • 21. Oktober: Borussia Mönchengladbach und Rot-Weiss Essen
  • 24 Oktober: Borussia Mönchengladbach und SC Wiedenbrück
  • 31. Oktober: Borussia Mönchengladbach und Bonner SC

NRW: Aktuelle Coronavirus-Zahlen aus dem Kreis Unna

Update, Dienstag (20. Oktober), 18.32 Uhr: Der Kreis Unna meldet 52 weitere positive Testergebnisse. Weiterhin zählt Lünen zu den meist betroffenen Städten im Kreis, hier sind es alleine 24 neue Infektionen, die hinzukommen.

Update, Dienstag (20. Oktober), 18.09 Uhr: Bei einem Verein VfL Gummersbach ist ein Mitglied aus dem Team des Handball-Zweitligisten und der 2. Mannschaft positiv auf das Coronavirus getestet worden. Laut Mitteilung des Vereins hat das Gesundheitsamts bereits Kontaktpersonen ausfindig gemacht und Quarantäne verordnet.

Coronavirus/NRW: Aktuellen Zahlen aus Dortmund

Update, Dienstag (20. Oktober), 17.19 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet 62 weitere, positive Testergebnisse. Zehn davon seien vier Familien zuzuordnen, die anderen 52 seien einzelne, voneinander unabhängige Personen. Der aktuelle Inzidenzwert beläuft sich demnach laut Rechnungen der Stadt auf 72,8.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2888 positive Tests vor. 2186 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit sind in Dortmund 681 Menschen infiziert.

Coronavirus in NRW: Neue Teststelle in Lünen

Update, Dienstag (20. Oktober), 16.18 Uhr: Ebenfalls in Anbetracht der steigenden Zahlen muss das Klavier-Festival Ruhr alle für dieses Jahr noch geplanten Veranstaltungen absagen. Insgesamt sollten 2020 noch zwölf Konzerte im Rahmen des Festivals stattfinden.

Update, Dienstag (20. Oktober), 15.57 Uhr: Der Kreis Unna nimmt angesichts steigender Zahlen ein neues Corona-Testzentrum in Lünen in Betrieb, welches ab Mittwoch (21. Oktober) die Teststelle im Obergeschoss des Kreishauses ersetzt.

Die neue Containeranlage am Kreishaus, Viktoriastraße 5 in Lünen, verfügt neben Warteraum, Testbereich und Platz für die Dokumentation auch über einen separaten Ein- und Ausgang, um unnötige Begegnungen zu vermeiden und ist barrierefrei.

Wichtig: Das Testzentrum ist laut Mitteilung der Stadt Unna keine öffentliche Teststelle. Hier werden nur Personen getestet, die von der Gesundheitsbehörde mit Termin einbestellt wurden.

NRW: Virologie Hendrik Streeck plant weitere Studie über Coronavirus

Update, Dienstag (20. Oktober), 15.11 Uhr: Nach der umstrittenen sogenannten Heinsberg-Studie plant Virologe Hendrik Streeck aus Bonn eine weitere Untersuchung bezüglich des Coronavirus. Diesmal ruft er die Bevölkerung der Gemeinde Gangelt im Kreis Heinsberg zur Teilnahme auf.

Unter anderem soll erforscht werden, inwiefern ein Ansteckungsrisiko vorliegt, wenn man bereits infiziert war oder ob Infizierte nach überstandener Krankheit immun sind. „Das sind extrem wichtige Fragen. Weil es für uns auch Fragen beantwortet, wie wir im nächsten Jahr zum Beispiel mit Sars-CoV-2 umgehen würden, wenn es keinen Impfstoff gibt“, so Streeck in einer Videobotschaft, die er selbst auf den sozialen Medien verbreitet.

Coronavirus in NRW: Neue Regeln in Oberhausen geplant

Update, Dienstag (20. Oktober), 14.10 Uhr: Oberhausen hat am heutigen Dienstag (20. Oktober) die kritische Inzidenz-Marke von 50 Neuinfektionen überschritten – und somit das komplette Ruhrgebiet zum Corona-Risikogebiet gemacht.

In Oberhausen sollen nun jedoch nicht nur automatisch die strengern Regeln der NRW-Schutzverordnung in Kraft treten – die Stadt wolle auch die Maskenpflicht deutlich ausweiten, berichtet die WAZ.

In Oberhausen soll die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit deutlich ausgeweitet werden.

Menschen müssen nun auch in belebten Innenstadt-Bereichen und im Außenbereich der Neuen Mitte eine Mund-Nase-Bedeckung tragen, bestätigte Rechtsdezernent Frank Motschull auf Nachfrage der WAZ. Im Laufe des Tages soll ein Sonderamtsblatt veröffentlicht werden und über die neuen Regeln informieren.

Update, Dienstag (20. Oktober), 13.55 Uhr: Immer mehr Gastronomen aus NRW klagen gegen die landesweite Sperrstunde für Restaurants und Kneipen in Risikogebieten. Am heutigen Dienstag lagen dem Oberverwaltungsgericht laut einem Bericht des WDR bereits zwei Eilanträge von insgesamt 20Wirten vor.

Coronavirus in NRW: Immer mehr Gastronomen klagen gegen Sperrstunde in Risikogebieten

Ein Eilantrag kommt aus Bonn, an ihm beteiligten sich 19 Gastronomen. Der andere kommt aus Bochum. Vor mehreren Tagen hatte auch ein Wirt aus Düsseldorf medienwirksam angekündigt Klage gegen die Sperrstunde beim OVG einzureichen. Diese sei bisher jedoch noch nicht eingegangen.

Update, Dienstag (20. Oktober), 13.20 Uhr: Rund eine Woche vor dem Ende der Herbstferien habt die SPD-Fraktion im Landtag von Schulministerin Yvonne Gebauer Antworten gefordert, welche Corona-Schutzmaßnahmen zum Schulstart ab nächster Woche greifen sollen.

Coronavirus in NRW: SPD fordert Ansagen von Schulministerin zum Schulstart

„Die Zeit drängt“, so Oppositionsführer Thomas Kutschaty (SPD). „Es kann jedenfalls nicht sein, dass sie damit wieder erst kurz vor Ende der Ferien um die Ecke kommt und alle Beteiligten im Hauruck-Verfahren reagieren müssen.“

Viele Lehrer, Eltern und Schüler hätten angesichts der stark steigenden Corona-Zahlen ein mulmiges Gefühl vor dem Schulstart. Gewerkschaften und Verbände behaupten gar, die Landesregierung hätte überhaupt kein tragfähiges Konzept für den Unterricht in der Pandemiezeit.

Die SPD hat NRW-Schulministerin Gebauer aufgefordert, schnellstmöglich auf die steigenden Corona-Zahlen in NRW zu reagieren.

Update, Dienstag (20. Oktober), 12.10 Uhr: Die Stadt Baesweiler in der Städteregion Aachen an der Grenze zu Belgien und den Niederlanden hat einen traurigen NRW-Rekord aufgestellt: Wie der WDR berichtet, gibt es dort aktuell 299 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Der Inzidenzwert ist damit offenbar so hoch wie landesweit sonst nirgendwo.

Kurios: Trotz hohem Inzidenzwert gibt es in der Stadt bei rund 30.000 Einwohnern in absoluten Zahlen „lediglich“ 75 Erkrankte.

Update, Dienstag (20. Oktober), 11.40 Uhr: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat im ZDF-“Morgenmagazin“ seine Pläne zur Verlängerung seiner eigenen infektionsschutzrechtlichen Sonderbefugnisse in Pandemiefällen verteidigt. Diese seien „nicht Willkür oder Zufall“,sondern hätten „gesetzliche Grundlagen“ und würden vom Bundestag regelmäßig diskutiert, sagte er im Magazin.

Coronavirus in NRW: Spahn verteidigt Sonderbefugnisse

Zurzeit gibt es Kritik am geringen Einfluss der Parlamente auf die Entscheidungen über Corona-Maßnahmen – und im Gegenzug an der großen Entscheidungsmacht der Regierenden. Die Kritik entzündet sich unter anderem daran, dass sich Gesundheitsminister Spahn nun Sonderrechte verlängern lassen möchte, die ihm der Bundestag im vergangenen März eingeräumt hatte. Sie waren bislang bis März 2021 begrenzt.

In einem Gesetzentwurf heißt es nun, die bisherigen Regelungen sollten - „unter der Voraussetzung, dass dies zum Schutz der Bevölkerung vor einer Gefährdung durch schwerwiegende übertragbare Krankheiten erforderlich ist“ - „verstetigt“ werden.

Update, Dienstag (20. Oktober), 11.20 Uhr: In vielen Städten im Ruhrgebiet gilt ab dem heutigen Dienstag (20. Oktober) oder Mittwoch (21. Oktober) eine Maskenpflicht in den Innenstädten und Fußgängerzonen.

Coronavirus in NRW: Maskenpflicht in vielen Innenstädten im Ruhrgebiet ab heute

Damit reagieren die Städte auf die fortschreitend ansteigenden Corona-Zahlen. Seit dem heutigen Dienstag gilt jeder Kreis bzw. jede Kreisstadt im Ruhrgebiet als Risikogebiet. Die Maskenpflicht in Teilen der Innenstädte gilt ab heute unter anderem in:

  • Bochum
  • Mülheim an der Ruhr
  • Gelsenkirchen
  • Witten
  • Bottrop
  • Wuppertal

Update, Dienstag (20. Oktober), 10.55 Uhr: Die Zahl der schweren Verläufe nach einer Infektion mit dem Coronavirus nimmt in Nordrhein-Westfalen laut eines Berichts der WAZ wieder zu: Am heutigen Dienstag (20. Oktober) werden demnach in NRW 247 Covid-19-Patienten in NRW auf einer Intensivstation behandelt.

Coronavirus in NRW: Zahl der schweren Covid-19-Verläufe nimmt wieder zu

Die Zahl beziehe sich auf Angaben der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sowie des RKI.

Die Zahl der Covid-19-Patienten auf Intensivstationen habe sich in den vergangenen zwei Wochen außerdem nahezu verdoppelt: Am 4. Oktober seien noch 115 Covid-19-Patienten auf einer Intensivstation behandelt worden, im Sommer 2020 habe die Zahl meist zwischen 60 und 80 geschwankt. Der Höchststand an Intensiv-Patienten war in NRW am 10. April mit 657 gemeldet worden.

Update, Dienstag (20. Oktober), 10.40 Uhr: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) rechnet gegen Mitte 2021 mit einem Start der Impfungen gegen das Coronavirus, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland. Anfang nächsten Jahres sollten die Daten aus den abschließenden Phase-3-Studien vorliegen, sagte eine WHO-Expertin am Montag (19. Oktober) in Genf.

Coronavirus in NRW: WHO rechnet mit Start der Corona-Impfungen ab Mitte 2021

Danach könnten dann die Entscheidungen zum Impfstart fallen, wobei Risikogruppen als erste mit einer Impfung rechnen könnten. Die bisherigen Studienergebnisse seien durchaus ermutigend, was ihre Wirksamkeit speziell bei älteren Menschen angehe, hieß es weiter

Update, Dienstag (20. Oktober), 10.20 Uhr: Mehrere Regionen in Nordrhein-Westfalen stehen kurz davor über die kritische Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen zu kommen. 32 Risikogebiete gibt es in NRW bereits (Stand: 19. Oktober, 0 Uhr) – diese könnten in den nächsten Tagen folgen:

  • Mönchengladbach (Inzidenzwert: 49,0)
  • Kreis Lippe (Inzidenzwert: 46,3)
  • Kreis Borken (Inzidenzwert: 45,2)
  • Rhein-Sieg-Kreis (Inzidenzwert: 44,4)
  • Kreis Heinsberg (Inzidenzwert: 44,2)

Update, Dienstag (20. Oktober), 10 Uhr: Mehr als 150 Bundeswehrsoldaten sollen derzeit in zwölf NRW-Städten und Kreisen zur Bewältigung der Coronavirus-Krise im Einsatz sein – alleine 40 davon in Dortmund. Wie der WDR berichtet, der sich auf einen Sprecher der Bundeswehr bezieht, unterstützen sie die Gesundheitsbehörden bei der Kontaktnachverfolgung von Neuinfizierten.

Coronavirus in NRW: Bundeswehr hilft in zwölf NRW-Städten bei Kontaktnachverfolgung

Die Einsätze der Soldaten, die sich hauptsächlich auf Telefondienste beschränken, laufen außer in Dortmund noch in Köln, im Rheinisch-Bergischen und Oberbergischen Kreis, sowie in Bielefeld, Gelsenkirchen, Duisburg, Hagen, Remscheid, Wuppertal, Herne und Unna.

Kommunen und Kreise in NRW würde angesichts der steigenden Infektionszahlen jedoch ständig weitere Hilfsgesuche absenden, heißt es.

Im Ruhrgebiet sind seit Dienstag (20. Oktober) alle Städte und Regionen Risikogebiete.

Update, Dienstag (20. Oktober), 7.40 Uhr: In Nordrhein-Westfalen haben am heutigen Dienstag (19. Oktober) um 0 Uhr laut Robert-Koch-Institut 32 Regionen die kritische Marke von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten und gelten somit als Risikogebiete.

Coronavirus in NRW: 32 Regionen jetzt Corona-Risikogebiete – Herne auf Platz eins

Besonders hart hat es vier Regionen in NRW getroffen, die am heutigen Dienstag (19. Oktober, 0 Uhr) sogar über 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in sieben Tagen vorweisen können. Auf der interaktiven Karte des RKI sind sie deshalb dunkelrot dargestellt. Zu diesen besonders stark betroffenen Regionen zählen:

  • Herne (Inzidenzwert: 115,7)
  • Solingen (Inzidenzwert: 109,3)
  • Kreis Aachen (Inzidenzwert: 106,8)
  • Gelsenkirchen (104,8)

Immerhin: In Gütersloh, Hamm, Bottrop, Krefeld, Solingen, Wuppertal und Leverkusen ist der Sieben-Tage-Inzidenzwert in den vergangenen 24 Stunden zurückgegangen. Die Städte sind nichtsdestotrotz immer noch Risikogebiete.

Coronavirus in NRW: 32 Risikogebiete in Nordrhein-Westfalen – neue Zahlen

Bielefeld61,6 (gestern: 58,3)
Warendorf64,1 (gestern: 59,7)
Hamm75,0 (gestern: 88,9)
Kreis Unna83,8 (gestern: 70,7)
Dortmund71,7 (gestern: 68,2)
Hagen59,9 (gestern: 58,8)
Kreis Recklinghausen90,7 (gestern: 85,8)
Herne115,7 (gestern: 111,2)
Bochum69,5 (gestern: 66,2)
Essen65,7 (gestern: 61,1)
Gelsenkirchen104,8 (gestern: 81,3)
Mülheim an der Ruhr70,9 (gestern: 60,9)
Duisburg93,8 (gestern: 93,6)
Krefeld60,7 (gestern: 68,2)
Düsseldorf80,6 (gestern: 50,0)
Rhein-Kreis Neuss66,4 (gestern: 62,9)
Kreis Mettmann75,4 (gestern: 72,3)
Solingen109,3 (gestern: 113,0)
Wuppertal86,2 (gestern: 103,1)
Remscheid80,8 (gestern: 73,6)
Leverkusen83,7 (gestern: 88,6)
Köln97,8 (gestern: 75,4)
Kreis Düren85,0 (gestern: 68,0)
Kreis Aachen106,8 (gestern: 62,7)
Kreis Olpe60,5 (gestern: 53,0)
Bottrop51,0 (gestern: 52,7)
Rhein-Erft-Kreis59,3 (gestern: 55,0)
Gütersloh52,1 (gestern: 53,7)
Ennepe-Ruhr-Kreis61,4 (gestern: 54,6)
Oberhausen52,7 (gestern: -)
Kreis Wesel50,9 (gestern: -)
Rheinisch-Bergischer-Kreis57,2 (gestern: -)

Update, Dienstag (20. Oktober), 6.34 Uhr: Die Corona-Neuinfektionen im Bundesland Nordrhein-Westfalen steigen weiter gefährlich an. Wie das Robert-Koch-Institut am heutigen Dienstag (20. Oktober) um 0 Uhr bekannt gegeben hat, haben sich in NRW in den vergangenen 24 Stunden 2.150 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

Coronavirus in NRW: Drei neue Risikogebiete – Gesamtes Ruhrgebiet im kritischen Bereich

Besonders bitter: Im westlichsten Bundesland sind durch die steigenden Fallzahlen erneut drei weitere Regionen zu Risikogebieten geworden. Diese sind:

  • Oberhausen (Inzidenzwert: 52,7)
  • Kreis Wesel (inzidenzwert (Inzidenzwert: 50,9)
  • Rheinisch-Bergischer-Kreis (Inzidenzwert: 57,2)

Damit ist auch klar: Mit dem Überschreiten des Inzidenzwertes von 50 in Oberhausen gilt nun das gesamte Ruhrgebiet als Risikogebiet.

Coronavirus in NRW: Gesamtes Ruhrgebiet ist Risikogebiet – Bonn wieder unter 50 Neuinfektionen

Doch es gibt auch gute Nachrichten: Die Stadt Bonn, die erst am gestrigen Montag (19. Oktober) die kritische Inzidenz-Marke von 50 geknackt hatte, liegt heute wieder unter 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Somit gelten in NRW derzeit 32 Regionen als Risikogebiete.

Update, Montag (19. Oktober), 21.49 Uhr: Der Kreis Unna meldet insgesamt 30 weitere positive Ergebnisse, die auf mehrere Städte verteilt sind. Außerdem wurde ein weiter Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus bekannt. In Bönen ist ein 87-jähriger Mann verstorben.

Update, Montag (19. Oktober), 20.49 Uhr: Nach der Demonstration von Corona-Kritikern am Sonntag (18. Oktober) kam es am Montag zu einer weiteren Demo in Dortmund. Wie die dpa berichtet hatte ein 52-jähriger Mann aus Sinsheim in Baden-Württemberg eine Versammlung mit rund 500 Teilnehmern auf einem Parkplatz nahe des Signal Iduna Parks angemeldet.

NRW: Neue Maßnahmen in Zusammenhang mit dem Coronavirus in Bochum

Allerdings trugen viele Teilnehmer keinen Mund-Nasen-Schutz. Außerdem kann der Sinsheimer der Pflicht, die Versammlungsauflagen vorzulesen, nur teilweise nach. Er selbst trug auch keine Maske und soll sich Anweisungen von Polizisten widersetzt haben, es wurde ein Strafverfahren gegen ihn eingeleitet.

Update, Montag (19. Oktober), 19.56 Uhr: In Bochum tritt die sogenannte Gefährdungsstufe 2 der Coronaschutzverordnung des Landes NRW in Kraft. Demnach dürfen an Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung höchstens zehn statt bisher 25 Personen teilnehmen.

Wie die Stadt mitteilt gelten ab Dienstag (20. Oktober) außerdem weitere Regeln. In stark frequentierten Bereichen der Innenstadt gilt zwischen 9 und 0 Uhr die Maskenpflicht. Das betrifft folgende Bereiche:

  • Konrad-Adenauer-Platz
  • Kortumstraße Hausnummer 1/2 bis 111/118
  • Kerkwege
  • Bürderstraße
  • Husemannplatz
  • Huestraße von Hausnummer 3/4 bis Husemannplatz
  • Hellweg Hausnummer 1/2 bis 15/20
  • Dr. Rue-Platz
  • Grabenstraße von Kreuzung Bongardstraße bis Kreuzung Hellweg
  • Schützenbahn
  • Pariser Straße
  • Harmoniestraße
  • Hans-Böckler-Straße von Kreuzung Bongardstraße /Willy-Brandt-Platz bis Kreuzung Brückstraße

Coronavirus in NRW: So wollen Drosten und Lauterbach einen Lockdown umgehen

Update, Montag (19. Oktober), 19.09 Uhr: Während viele Städte in Deutschland und NRW als Risikogebiet gelten, steigt auch die Sorge um einen nächsten Lockdown. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach und Virologe Christian Drosten schlagen aber eine neue Variante vor, die einen harten Lockdown wie im Frühjahr umgehen könnte. 

Update, Montag (19. Oktober), 18.33 Uhr: Die Stadt Dortmund meldet 42 weitere positive Testergebnisse. Der Inzidenz-Wert liegt demnach aktuell bei 71,4. Die Zahlen verteilen sich wie folgt:

  • 2826 Menschen wurden positiv auf das Coronavirus getestet
  • 2157 Personen gelten als genesen
  • 648 Menschen sind demnach aktuell infiziert

Coronavirus: Doch keine dritte Warnstufe in NRW vorgesehen

Update, Montag (19. Oktober), 18.05 Uhr: In NRW ist vorerst doch keine landesweite dritte Warnstufe für hohe Corona-Neuinfektionen vorgesehen, wie eine Sprecherin des Gesundheitsministeriums klarstellte.

Am Freitag (16. Oktober) hatte das Landeskabinett Verschärfungen der Schutzmaßnahmen veröffentlicht, die unterschiedliche Warnstufen enthielten. Stufe 1 für Regionen ab 35 Neuinfektionen, gerechnet auf 100 000 Einwohner und sieben Tage, sowie für Stufe 2 mit 50 entsprechenden Neuinfektionen.

Außerdem war laut Angaben der dpa ein drittes dunkelrot markiertes Warnfeld aufgeführt mit der Bezeichnung „nach 10 Tagen dauerhaft über 50“. Die Verschärfungen lauteten hier: „Kommunen schreiben weitere, zusätzliche Schutzmaßnahmen vor, wenn auch nach 10 Tagen der Inzidenzwert 50 nicht zum Stillstand kommt.“ Diese Vorschrift sei aber gar nicht in die aktualisierte Coronaschutzverordnung aufgenommen worden.

NRW: Kita in Herne von Coronavirus betroffen

Update, Montag (19. Oktober), 17.42 Uhr: Auch in Lünen werden die Maßnahmen in Zusammenhang mit dem Coronavirus verschärft. So gilt ab dem 21. Oktober Maskenpflicht in der Fußgängerzone. Der Bereich Fußgängerzone, soll von der Kurt-Schumacher-Straße, über die Graf-Adolf-Straße bis zum Wallgang reichen. Damit wird auch auf dem Wochenmarkt der Mund-Nasen-Schutz wieder zur Pflicht.

Update, Montag (19. Oktober), 17.17 Uhr: Wie die Stadt Herne mitteilt, gebe es vor Ort selbst keinen Hotspot, an dem das Infektionsgeschehen vermehrt befeuert werden würde. Stattdessen seien die zahlreichen Fälle über familiäre Zusammenhänge entstanden. Derzeit ist allerdings auch der Kindergarten Turmstraße betroffen. Für mehrere Kinder und Erzieher wurde hier eine Quarantäne angeordnet.

Coronavirus in NRW: Hamm verschärft Maßnahmen

Update, Montag (19. Oktober), 16.54 Uhr: Die Stadt Hamm liegt bereits seit Mitte September über dem kritischen Wert von Neuinfektionen. Jetzt sollen die Corona-Beschränkungen vor Ort noch einmal verschärft werden, wie die dpa mitteilt.

Strenger als vom Land NRW vorgegeben, gilt ab Dienstag (20. Oktober) bei Sport- und Kulturveranstaltungen schon ab 25 Personen eine Anzeigepflicht inklusive einzureichendem Hygienekonzept. Innerhalb der eigenen vier Wände dürfen zu Privatfeiern nur noch maximal 24 Personen eingeladen werden.

Coronavirus: Lehrer aus NRW fordern besseres Hygienekonzept

Update, Montag (19. Oktober), 15.44 Uhr: Für einen wirksameren Schutz gegen das Coronavirus an den Schulen in NRW machen Lehrer jetzt Druck. „Ein ‚Weiter so‘ darf es nach den Herbstferien nicht geben“, so die Vorsitzende des Philologenverbands, Sabine Mistler, gegenüber der Deutschen Presse Agentur. Die Herbstferien enden an diesem Wochenende.

Der Vorwurf: Das von der Kultusministerkonferenz empfohlene regelmäßige Stoßlüften reiche als Hygienekonzept nicht aus. „Schülerinnen und Schüler sollten in beheizten Klassenzimmern lernen, nicht in Kühlräumen“, so Mistler. Angesichts steigender Infektionszahlen solle auch die Wiedereinführung der Maskenpflicht im Unterricht kein Tabu sein. Der Philologenverband fordert außerdem Luftfilteranlagen für Schulen.

Update, Montag (19. Oktober), 15.05 Uhr: In NRW haben Zollfahnder am Wochenende ungewöhnliche viele Rauschmittel beschlagnahmt. Bei mehreren, nicht zusammenhängen Schmuggelversuchen stellten die Beamten insgesamt 137 Kilogramm Drogen sicher. Der geschätzte Straßenverkaufswert liegt bei 2,2 Millionen Euro.

Hintergrund könnte indirekt das Coronavirus sein. Es wird vermutet, dass die Kriminellen „möglicherweise versuchen, ihre Drogenlager vor einem von ihnen befürchteten Lockdown aufzufüllen“, so ein Sprecher.

Coronavirus in NRW: Nachbarland Hessen kippt Beherbergungsverbot

Update, Montag (19. Oktober), 14.10 Uhr: Zur Halbzeit der Herbstferien in Nordrhein-Westfalen hat das Nachbarbundesland Hessen das Beherbergungsverbot für Reisende aus innerdeutschen Corona-Hotspots gekippt.

Bislang durfte man nur mit negativem Corona-Test in Hessen Urlaub machen, wenn man aus einem deutschen Risikogebiet kam. Diese Vorgehensweise habe sich jedoch nicht als zielführend erwiesen, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) in einer Pressekonferenz am Montag (19. Oktober).

Update, Montag (19. Oktober), 13.45: Im Kreis Recklinghausen ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen inzwischen offenbar so hoch, dass die Mitarbeiter des Kreis-Gesundheitsamtes kaum noch mit der Kontaktverfolgung hinterherkommen. Am heutigen Montag meldete das Gesundheitsmat einen Inzidenzwert von 85,8 Neuinfektionen.

Coronavirus in NRW: Kreis Recklinghausen kommt mit Kontakt-Nachverfolgung kaum hinterher

Wie „Radio Vest“ berichtet, sei die Zahl so hoch, dass im Kreis Recklinghausen Kontaktpersonen von Infizierten derzeit nicht telefonisch benachrichtigt werden könnten. Stattdessen würden Recklinghäuser eine schriftliche Aufforderung bekommen, sich in Quarantäne zu begeben. Bei bis zu 100 Neu-Infektionen pro Tag würden es die Mitarbeiter einfach nicht schaffen, alle Kontaktpersonen anzurufen, heißt es.

Update, Montag (19. Oktober), 13.05 Uhr: Das Sauerland in Nordrhein-Westfalen profitiert offenbar vom innerdeutschen Corona-Flickenteppich und den zahlreichen Risikogebieten im Ausland. So soll das Sauerland meldet zur Halbzeit der Herbstferien in NRW eine „sehr gute Buchungslage“ vermelden, berichet die WAZ.

Coronavirus in NRW: Tourismus im Sauerland läuft auf Hochtouren

Laut WAZ würde es derzeit vor allem Gäse aus dem nahegelegenen Ruhrgebiet und dem Niederrhein ins Sauerland ziehen. Besonders Ferienwohnungen und Campingplätze könnten sich dabei über großen Zulauf freuen, berichet ein Sprecher von Sauerland-Tourismus auf Anfrage der WAZ.

Von einem außergewöhnlichen Besucherandrang könne aber nicht die Rede sein – und trotz der aktuellem Zuwächse werde man insgesamt „nicht ansatzweise“ an das Ergebnis von 2019 herankommen.

Update, Montag (19. Oktober), 12.10 Uhr: In Aachen verschiebt der Karnevalsverein die für den 30. Januar 2021 geplante Festsitzung Orden wider den Tierischen Ernst. Der Verein hoffe, seiner designierten Ritterin, der Schauspielerin Iris Berben (70), den Orden stattdessen ein Jahr später, am 12. Februar 2022 verleihen zu können, so der Präsident des Karnevalsvereins.

Coronavirus in NRW: Aachen verschiebt Karnevals-Festsitzung um ein Jahr

Auch die Prinzenproklamation wird demnach nicht wie gewohnt stattfinden. Der bereits bestimmte Prinz Guido Bettenhausen werde in einer kleinen Zeremonie ohne Publikum seine Insignien für die Session 2021 erhalten.

Update, Montag (19. Oktober), 10.55 Uhr: In der Ruhrgebiets-Stadt Essen soll es trotz steigener Corona-Zahlen vorerst keine weiteren Einschränkungen im öffentlichen Leben – wie zum Beispiel eine Maskenpflicht in der Fußgängerzone – geben. Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) soll laut WAZ aktuell „keine Veranlassung“ dazu sehen, das Alltagsleben in Essen weiter einzuschränken.

Coronavirus in NRW: Keine Einschränkungen im Alltagsleben in Essen geplant

In Essen beträgt der Sieben-Tage-Inzidenz-Wert derzeit 61,1 pro 100.000 Einwohner. Sollten die Infektionszahlen in der Stadt im Ruhrgebiet jedoch weiter steigen, wolle Kufen weitere Einschränkungen jedoch nicht ausschließen.

Wie schnell das gehen kann zeigt dieses Beispiel: Noch vor einer Woche hatte Essens Oberbürgermeister sich auch gegen eine Sperrstunde in der Gastronomie ausgesprochen – seit Samstag gibt es die Sperrstunde in Essen nun aber doch. Das Land NRW hatte es so angeordnet.

Update, Montag (19. Oktober), 10.40 Uhr: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat eine bundesweite Maskenpflicht für Regionen mit hohen Corona-Zahlen gefordert – auch Regionen in NRW wären dann davon betroffen.

Coronavirus in NRW: Söder fordert bundesweite Maskenpflicht im öffentlichen Raum

Wie der Ministerpräsident am heutigen Montag (19. Oktober) vor einer Schalte des CSU-Vorstands in Nürnberg bekannt gegeben hat, will er sich bei mehr als 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohnern in sieben Tagen für eine bundesweite Maskenpflicht in Schulen, auf stark frequentierten öffentlichen Plätzen und auch am Arbeitsplatz einsetzen – wenn Mindestabstände nicht eingehalten werden können.

Update, Montag (19. Oktober), 10.20 Uhr: Anlässlich der steigenden Infektionszahlen in NRW hat das Landeskabinett am vergangenen Freitag (16. Oktober) neue, verschärfte Regeln beschlossen. Am heutigen Montag (19. Oktober) tritt deshalb ein weiterer Baustein der aktualisierten Coronaschutzverordnung des Landes in Kraft.

Coronavirus in NRW: Welche Einschränkungen ab heute gelten

Dieser beinhaltet insbesondere Einschränkungen bei privaten Feiern: Bei 35 oder mehr Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen dürfen an Festen aus herausragendem Anlass außerhalb der eigenen vier Wände höchstens 25 Personen teilnehmen.

In Regionen mit mehr als 50 Neuinfenktionen sind dann nur noch höchstens zehn Teilnehmer erlaubt. Zu „herausragenden Anlässen“ zählen etwa Hochzeit, Taufe, Geburtstage, Jubiläum oder eine Abschlussfeier.

Coronavirus in NRW: Private Treffen in der Öffentlichkeit nur noch mit zehn Personen erlaubt

Seit dem vergangenen Wochenende gilt außerdem bereits in „50er-Regionen“ eine landesweite Sperrstunde mit Alkoholverkaufsverbot bis 6 Uhr morgens. Ab einem Wert von 35 gilt eine erweiterte Maskenpflicht auf allen Plätzen und Straßen, wo der Mindestabstands nicht eingehalten werden kann - zum Beispiel in Fußgängerzonen.

Unabhängig von der Infektionslage sind private Treffen in NRW außerdem nur noch mit maximal zehn Personen (oder zwei Haushalte) im öffentlichen Raum gestattet bzw. in 50er-Regionen nur noch mit maximal fünf Personen.

Update, Montag (19. Oktober), 10 Uhr: In Solingen hat sich Oberbürgermeister Tim Kurzbach (SPD) gegenüber dem Radiosender WDR 2 zu der hohen Anzahl an Neuinfektionen geäußert. Solingen stellt mit einem 7-Tage-Inzidenz-Wert von 113,0 derzeit den NRW-Spitzenreiter an Neuinfektionen dar.

Coronavirus in NRW: Fußballer sollen zu Anstieg der Neuinfektionen beigetragen haben

Der starke Anstieg der Coronazahlen sei laut dem Oberbürgermeister allerdings auf kein zentrales Ereignis – wie etwa eine Großhochzeit – zurückzuführen. Dem Radiosender WDR 2 sagte Tim Kurzbach, dass es in Solingen aber „viele kleine Zusammenkünfte“ gegeben habe – etwa ein paar Jungs, die zusammen in einer Halle Fußball gespielt hätten. Diese seien „jetzt alle infiziert.“

Update, Montag (19. Oktober), 9.20 Uhr: Am heutigen Montagnachmittag (19. Oktober) wird eine neue Version der Corona-Warn-App veröffentlicht. Diese soll zwei neue Funktionen beinhalten.

Coronavirus in NRW: Neue Corona-Warn-App startet heute

Nummer eins: Positiv getestete können ab sofort eine Art Tagebuch mit Krankheitssymptomen anlegen. Dadurch soll die App das Risiko einer Infektion besser berechnen können. Außerdem soll die App, laut RKI, nach dem Update auch in anderen europäischen Ländern zu downloaden sein.

Update, Montag (19. Oktober), 9.10 Uhr: In Zeiten, in denen die Corona-Zahlen wieder täglich steigen steigen, sollten Menschen mit Erkältungssymptomen lieber nicht zur Arbeit, in die Schule oder an die Uni gehen. Da viele Menschen aber überfüllte Wartezimmer beim Arzt ebenfalls meiden wollen, ist ab heute wieder eine telefonische Krankschreibung möglich.

Coronavirus in NRW: Krankschreibungen per Telefon ab heute wieder möglich

Die Regelung soll vorerst bis Jahresende gelten. Krankschreibungen per Telefon gibt es jeweils für sieben Tage – sie können einmalig für weitere sieben Tage verlängert werden.

Update, Montag (19. Oktober), 8.45 Uhr: 30 Regionen in NRW haben derzeit die kritische Inzidenz-Marke von 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohnern in NRW überschritten. Kurz vor der kritischen Schwelle sind derzeit außerdem noch vier weitere Landkreise. Dazu zählen:

  • Rheinisch-Bergischer Kreis: 48,0
  • Mönchengladbach: 47,5
  • Oberhausen: 46,0
  • Kreis Borken: 45,5

Update, Montag (19. Oktober), 8.20 Uhr: : NRW – In Nordrhein-Westfalen wurden am heutigen Montag (19. Oktober) um 0 Uhr 863 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Das berichtet das Robert-Koch-Institut. Das sind etwas weniger als noch am gestrigen Sonntag (18. Oktober), an dem 1477 Neuinfektionen in NRW gemeldet wurden.

Coronavirus in NRW: 863 Neuinfektionen in Nordrhein-Westfalen

In Deutschland beträgt die Zahl der Neuinfektionen laut dem RKI heute (19. Oktober, 0 Uhr) 4.325. Da sonntags jedoch nicht alle Gesundheitsämter in Deutschland und NRW neue Daten übermitteln, kann tatsächlich von einer höheren Zahle ausgegangen werden.

Update, Montag (19. Oktober), 6.30 Uhr: Laut den aktuellen Zahlen des RKI haben in NRW am heutigen Montag (19. Oktober) um 0.00 Uhr fünf weitere Regionen den 7-Tage-Inzidenz-Wert von 50 überschritten. In NRW gibt es nun also 30 Risikogebiete.

Coronavirus in NRW: Neue RKI-Zahlen – Fünf neue Risikogebiete in Nordrhein-Westfalen

Als Risikogebiete neu hinzu gekommen sind folgende Städte und Landkreise:

  • Bonn
  • Bottrop
  • Ennepe-Ruhr-Kreis
  • Gütersloh
  • Rhein-Erft-Kreis

Dunkelrot eingefärbt – und somit besonders stark von Neuinfektionen betroffen – sind auf der Grafik des RKI erneut drei Regionen in NRW. Wie schon am gestrigen Sonntag (18. Oktober) wurde in Herne, Wuppertal und Solingen sogar der Grenzwert von 100 überschritten.

Coronavirus in NRW: Das sind die aktuellen 30 Risikogebiete

Immerhin: In einigen Regionen gibt es auch einen Rückgang des 7-Tage-Inzidenz-Werts zu verzeichnen, darunter einige im Ruhrgebiet: So sind die Werte im Kreis Warendorf, Kreis Unna, Kreis Recklinghausen, Kreis Mettmann, Kreis Aachen, Kreis Olpe, Hagen, Gelsenkirchen, Mülheim an der Ruhr, Düsseldorf und Köln niedriger als gestern.

Stadt / Kreis7-Tage-Inzidenz (Quelle: RKI)
Bielefeld58,3 (gestern: 56,6)
Warendorf59,7 (gestern: 60,5)
Hamm88,9 (gestern: 87,8)
Kreis Unna70,7 (gestern: 72,2)
Dortmund68,2 (gestern: 66,5)
Hagen58,8 (gestern: 60,9)
Kreis Recklinghausen85,8 (gestern: 87,8)
Herne111,2 (gestern: 111,2)
Bochum66,2 (gestern: 60,2)
Essen61,1 (gestern: 50,8)
Gelsenkirchen81,3 (gestern: 85,1)
Mülheim an der Ruhr60,9 (gestern: 62,1)
Duisburg93,6 (gestern: 89,6)
Krefeld68,2 (gestern: 60,7)
Düsseldorf50,0 (gestern: 55,0)
Rhein-Kreis Neuss62,9 (gestern: 51,8)
Kreis Mettmann72,3 (gestern: 74,8)
Solingen113,0 (gestern: 109,9)
Wuppertal103,1 (gestern: 103,1)
Remscheid73,6 (gestern: 63,8)
Leverkusen88,6 (gestern: 81,8)
Köln75,4 (gestern: 83,7)
Kreis Düren68,0 (gestern: 67,6)
Kreis Aachen62,7 (gestern: 70,0)
Kreis Olpe53,0 (gestern: 53,3)
Bonn55,5 (gestern: -)
Bottrop52,7 (gestern: -)
Rhein-Erft-Kreis55,0 (gestern: -)
Gütersloh53,7 (gestern: -)
Ennepe-Ruhr-Kreis54,6 (gestern: -)

Update, Sonntag (18. Oktober), 20.24 Uhr: In NRW gibt es Stand heute (laut RKI) 25 Corona-Risikogebiete. Nun gibt es einen weiteren Kreis in Ostwestfalen, der sich der 50er-Marke gefährlich annähert.

Corona-Ausbreitung in NRW nimmt weiter zu: Nächster Kreis kratzt an der 50er-Marke

Denn der Referenzwert im Kreis Gütersloh stieg am Sonntag auf 49,6 an. Am Samstag (17. Oktober) lag der Kreis laut der RKI-Statistik noch bei einer Inzidenz von 48,8. Der Kreis gab deshalb bereits eine neue Allgemeinverfügung bekannt, die ab Montag (19. Oktober) in Kraft treten soll.

Die neue Verordnung soll erst einmal bis zum 31. Oktober gelten. Darin enthalten sind auch die Regeln für den Fall, dass die 50er-Marke überschritten wird. Konkret wird es weitere Kontaktbeschränkungen, ein Alkoholverkaufsverbot zwischen 23 und 6 Uhr sowie für private Feiern geben.

Update, Sonntag (18. Oktober), 18.42 Uhr: Rund 1100 Menschen haben am Sonntag nach Polizeiangaben in der Dortmunder Innenstadt gegen die Corona-Auflagen demonstriert. Viele Teilnehmer der Initiative „Querdenken“ hätten keinen Mund-Nasen-Schutz getragen oder die Maske abgenommen, berichtete die Polizei

Corona-Kritiker in Dortmund: Rund 1100 Demonstranten in der Innenstadt

Der Veranstalter habe sich darauf berufen, dass sehr viele durch ärztliches Attest von der Maskenpflicht befreit seien, sagte eine Sprecherin. Bei Überprüfungen waren am Nachmittag bereits mindestens zwei Fälschungen festgestellt und Strafanzeigen aufgenommen worden.

Auf den Transparenten der „Querdenker“ standen Sprüche wie „Corona Diktatur Union“ oder „Grundgesetz leben - gegen die Impf-Mafia“. Auf einer - unterhalb der Nase getragenen - Maske stand: „Maulkorb“. Ein einsamer Gegendemonstrant hielt in der Menge sein Schild hoch mit der Aufschrift „Corona tötet. Tragt Masken!“ Zu Ausschreitungen kam es nach Angaben der Polizei vom Sonntagnachmittag nicht.

Update, Sonntag (18. Oktober), 16.55 Uhr: Die Stadt Dortmund hat am Nachmittag die aktuellen Corona-Zahlen veröffentlicht. Laut den Angaben sind am Sonntag 28 weitere positive Testergebnisse hinzugekommen.

Neue Corona-Zahlen aus Dortmund: Aktuell 623 Menschen infiziert

Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 67,7 betragen. Der tatsächliche Wert des Robert-Koch-Instituts wird erst ab 0 Uhr abrufbar sein und ist von da an verbindlich – leichte Abweichungen seien bis dahin möglich. Derzeit weist das RKI für Dortmund noch eine Inzidenz von 66,5 auf Basis der Zahlen von gestern aus.

Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 2784 positive Tests vor. 2140 Menschen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Derzeit sind in Dortmund 623 Menschen infiziert.

Corona-Lage in Dortmund: 40 Erkrankte befinden sich im Krankenhaus

Zurzeit werden in der Stadt 40 Corona-Patienten stationär behandelt, darunter neun intensivmedizinisch, davon wiederum drei mit Beatmung. In Dortmund gibt es bislang 14 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19. Weitere sieben mit SARS-CoV-2 infizierte Patienten verstarben aufgrund anderer Ursachen.

Update, Sonntag (18. Oktober), 15.45 Uhr: Aber auch in den NRW-Kliniken steigt die Zahl der Patienten, die aufgrund des Coronavirus auf die Intensivstation müssen. Nach aktuellem Stand der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) sowie des RKI sollen es 226 sein (Stand: Sonntag, 18. Oktober). Noch sollen aber ausreichend Betten vorhanden sein.

Das Problem ist allerdings ein anderes, wie NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann gegenüber dem WDR einräumte. Es gibt zu wenig Personal. „Natürlich sind heute nicht mehr Ärzte und Pfleger da als zu Ostern. Das ist die Wahrheit. Aber woher soll ich sie nehmen?“

Coronavirus in den Niederlanden: NRW bietet Unterstützung an

Update, Sonntag (18. Oktober), 15.15 Uhr: In den Niederlanden greift das Coronavirus in Windeseile um sich und die Krankenhäuser geraten zunehmend an ihre Grenzen. Erste holländische Städte sahen sich bereits aufgrund von Versorgungsengpässen gezwungen, die Notaufnahmen zeitweilig zu schließen.

Nun hat NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) den europäischen Nachbarn Solidarität und Unterstützung seitens der Landesregierung bei der Aufnahme von Covid-Intensiv-Patienten zugesagt. In NRW stehen nach Angaben des Gesundheitsministeriums derzeit 80 Betten zur intensivmedizinischen Versorgung niederländischer Covid-19-Patienten bereit – noch wurden sie nicht in Anspruch genommen.

Die Betten sind auf 48 NRW-Krankenhäuser verteilt, wie die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtet. Aus anderen Ländern habe es bislang keine Anfragen gegeben. Bereits zu Beginn der Pandemie hatte NRW 50 Corona-Patienten aus Holland, zehn aus Italien und acht aus Frankreich aufgenommen.

Coronavirus in NRW: Nur noch wenige Kreise vor kritischem 50er-Wert

Update, Sonntag (18. Oktober),15.00 Uhr: Immer mehr NRW-Landkreise und Städte nähern sich der kritischen 7-Tage-Inzidenz von 50. 25 Regionen haben diesen Wert bereits überschritten, Gütersloh (49,6), der Ennepe-Ruhr-Kreis Kreis (47,5) oder der Rhein-Erft-Kreis Kreis (49,1) sind kurz davor.

Nur noch wenige Regionen liegen unter dem Grenzwert von 35: Dazu gehören der Kreis Höxter (17,8), der Kreis Paderborn (17,2), der Kreis Soest (24,2), der Kreis Coesfeld (24,5) und der Hochsauerlandkreis (17,3).

Coronavirus in NRW: Neue Karte zeigt erstmals Corona-Lage europaweit

Update, Sonntag (18. Oktober), 14.30 Uhr: Trotz steigender Zahlen, scheinen viele Menschen zwar auch wieder vorsichtiger, aber auch streitlustiger zu werden. Zumindest, wenn man nach einer Aussage der Polizeigewerkschaft geht. „Nach wie vor gibt es immer noch eine hohe Akzeptanz für die Corona-Regeln, aber wir spüren auch, dass die Stimmung beginnt, aggressiver zu werden - zum Beispiel, wenn wir als Polizei die Maßnahmen durchsetzen wollen“, sagte der Vize-Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Jörg Radek.

Die Einsätze gingen nicht nur von sogenannten Maskenverweigerern aus. Auch Bürger, die geschützt werden wollen, hätten zuletzt ihre Schutzrechte stärker und zum Teil auch aggressiver eingefordert und zum Beispiel Maskenverweigerer auf ihr Fehlverhalten hingewiesen.

Update, Sonntag (18. Oktober), 12.30 Uhr: Die europäische Gesundheitsagentur ECDC veröffentlichte erstmals eine Europa-Karte, auf denen Regionen je nach Infektionslage grün, orange oder rot markiert sind.

Bürger können sich ab sofort auf einer Ampel-Karte im Internet über die Corona-Lage in Europa informieren. Außerdem soll die Karte die Grundlage für Einreiseverbote sein. Für grüne Gebiete wird es demnach keine Einschränkungen geben. Deutschland ist auf der Karte vorwiegend „orange“ eingefärbt.

Orange sind Regionen, in denen die 14-Tage-Inzidenz unter 50 liegt, aber die Rate positiver Tests bei 4 Prozent oder mehr. Ebenfalls orange sollen Regionen sein, in denen die Inzidenz zwischen 25 und 150 Fällen liegt, die Rate positiver Tests aber unter 4 Prozent.

Liegt die Inzidenz über 50 und die Positivrate übersteigt 4 Prozent, wird die entsprechende Region rot markiert. Zudem gibt es graue Regionen mit unzureichenden Daten, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet. Die ECDC will die Grafiken eigenen Angaben zufolge jeden Donnerstag auf Grundlage der nationalen Daten aktualisieren.

Coronavirus in NRW: Fazit nach erster Nacht mit Sperrstunde

Update, Sonntag (18. Oktober), 12.00 Uhr: In NRW gilt seit diesem Wochenende die Sperrstunde für Städte und Kreise, in denen sich in einer Woche mehr als 50 Menschen pro 100.000 Einwohner angesteckt haben. Da das inzwischen über 20 Regionen in NRW betrifft, mussten in der Nacht auf Sonntag zahlreiche Restaurants, Clubs und Kneipen um 23 Uhr schließen. Außerdem gilt ein Alkoholverkaufsverbot.

Das Ordnungsamt kontrollierte in den NRW-Hotspots, ob das auch funktionierte. Erstes Fazit: Die Stimmung blieb bis auf wenige Ausnahmen ruhig.

Update, Sonntag (18. Oktober), 10.00 Uhr: Karl Lauterbach (SPD) nimmt die Bevölkerung in die Mangel. Von ihrem Verhalten sei es einzig und allein abhängig, ob es zu einem erneuten Lockdown komme oder nicht, so der Gesundheitsexperte gegenüber der WAZ.

Er hält es nicht für sinnvoll, noch weitere Maßnahmen umzusetzen. Die entscheidende Frage sei, einen ausreichend großen Teil der Bevölkerung davon zu überzeugen, die Kontakte einzuschränken. Klappt das nicht, hat das zur Folge, dass die täglichen Fallzahlen innerhalb kürzester Zeit wieder so stark ansteigen, dass Kliniken und Gesundheitsämter an ihre Grenzen stoßen.

„Dann kommen lokale Shutdowns“, warnte Karl Lauterbach. „Wenn wir im exponentiellen Wachstum bleiben, würde in den betroffenen Regionen nach einigen Wochen nichts anderes möglich sein“, so der SPD-Politiker.

Update, Sonntag (18. Oktober), 09.50 Uhr: Obwohl die Zahlen in Dortmund weiter steigen und die 7-Tage-Inzidenz bei über 60 liegt, will die Initiative „Querdenken“ heute gegen die Corona-Auflagen demonstrieren

Bis zu 3000 Teilnehmer seien für die Kundgebung und einen anschließenden Demo-Zug durch die Innenstadt angemeldet, teilte die Polizei mit. Man erwarte von den Teilnehmern die strikte Einhaltung aller Hygiene- und Infektionsschutzregeln, sonst werde man konsequent gegen gesundheitsgefährdendes Verhalten einschreiten.

Die Demonstranten müssen sich an eine Aufteilung in Kleingruppen mit maximal fünf Personen, Mindestabstände und Mund-Nasen-Bedeckung halten. Um 14 Uhr soll die Corona-Demo auf Hansaplatz starten.

Corona: Rund 1500 Neuinfektionen in NRW, deutschlandweit 5.587

Update, Sonntag (18. Oktober), 09.40 Uhr: Den Zahlen des RKI zufolge sind in ganz Deutschland seit gestern (17. Oktober) 5.587 neue Fälle dazugekommen. Den stärksten Zuwachs an Neuinfektionen verzeichnen allerdings NRW und Bayern (+ 1.036). Es sind die einzigen Bundesländer mit einer vierstelligen Zahl.

Update, Sonntag (18. Oktober), 09.30 Uhr: Das RKI meldete am Sonntagmorgen 1477 Neuinfektionen in NRW. Das sind zwar etwas weniger als am Samstag (1889), dennoch sind die Zahlen im Vergleich sehr hoch. Im Frühjahr lag die Zahl der täglichen Neuinfektionen bei maximal 1270. (3. April).

Außerdem ist bei dem heutigen Wert zu bedenken, dass an den Wochenenden die Personalkapazitäten in den Laboren und Gesundheitsbehörden meist niedriger ist und daher auch die Zahlen geringer ausfallen.

Coronavirus in NRW: Drei Städte jetzt „dunkelrot“

Update, Sonntag (18. Oktober), 07.55 Uhr: Laut den aktuellen Zahlen des RKI von Sonntag (18. Oktober) um 0.00 Uhr gibt es in NRW nun 25 Risikogebiete. Krefeld, Solingen und der Kreis Neuss haben den 7-Tage-Inzidenz-Wert  von über 50 nun auch überschritten.

Auch sind auf der Grafik des RKI inzwischen drei Regionen in NRW „dunkelrot“ eingefärbt. Das heißt, hier wurde sogar der Grenzwert von 100 überschritten. Betroffen sind Herne und nun auch Wuppertal und Solingen.

Coronavirus in NRW: Das sind die aktuellen 25 Risikogebiete

Auch wenn die 7-Tage-Inzidenz in den meisten Städten weiterhin gestiegen ist, gibt es doch auch einen Rückgang zu verzeichnen. Insbesondere im Ruhrgebiet ist der Wert heute niedriger als gestern. In Hagen, Essen, Gelsenkirchen, Mülheim an der Ruhr, Herne und im Kreis Olpe ist die Zahl gesunken.

Stadt / Kreis\t7-Tage-Inzidenz (Quelle: RKI)
Bielefeld56,6 (gestern: 50,0)
Warendorf60,5 (gestern: 52,5)
Hamm87,8 (gestern: 85,6)
Kreis Unna72,2 (gestern: 53,7)
Dortmund66,5 (gestern: 60,5)
Hagen60,9 (gestern: 62,5)
Kreis Recklinghausen87,8 (gestern: 84,2)
Herne111,2 (gestern: 115,7)
Bochum60,2 (gestern: 57,4)
Essen50,8 (gestern: 57,5)
Gelsenkirchen85,1 (gestern: 88,2)
Mülheim an der Ruhr62,1 (gestern: 66,2)
Duisburg89,6 (gestern: 82,6)
Krefeld60,7 (gestern: -)
Düsseldorf55,0 (gestern: 63,8)
Rhein-Kreis Neuss51,8 (gestern: - )
Kreis Mettmann74,8 (gestern: 68,8)
Solingen109,9 (gestern: -)
Wuppertal103,1 (gestern: 98,3)
Remscheid63,8 (gestern: 58,4)
Leverkusen81,8 (gestern: 68,4)
Köln83,7 (gestern: 78,7)
Kreis Düren67,6 (gestern: 54,0)
Kreis Aaachen70,0 (gestern: 78,3)
Kreis Olpe53,3 (gestern: 63,5)

Coronavirus in NRW: Angela Merkel mit dringendem Appell an die Mitbürger

Update, Samstag (17. Oktober), 21.48 Uhr: Angesichts der immer weiter steigenden Corona-Infektionen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel heute eine Videobotschaft aufgenommen. Darin äußert die CDU-Politikerin einen dringenden Appell an ihre Mitbürger: „Ich bitte Sie: Verzichten Sie auf jede Reise, die nicht wirklich zwingend notwendig ist, auf jede Feier, die nicht wirklich zwingend notwendig ist.“

Weiter heißt es: „Wir müssen jetzt alles tun, damit das Virus sich nicht unkontrolliert ausbreitet. Dabei zählt jetzt jeder Tag“

Update, Samstag (17. Oktober), 20.51 Uhr: Das Ordnungsamt hat in Hagen erneut eine Hochzeitsfeier auflösen müssen. Der Grund: zu viele Gäste. Zudem sei die Party nicht angemeldet gewesen.

Die Veranstalter sind sauer. Laut eigenen Aussagen hätten sie alle Hygienestandards eingehalten, sogar Fiebermessgeräte bereitgestellt. Doch das reichte den Behörden offenbar nicht aus.

Update, Samstag (17. Oktober), 18.46 Uhr: FC Schalke darf beim Training für das Revierderby gegen den BVB am kommenden Samstag nur 100 Personen zulassen. Geplant waren eigentlich 300 Zuschauer, die sich das Spiel am Mittwoch im Parkstadion hätten ansehen dürfen. Das lässt die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW aber nicht mehr zu.

Update, Samstag (17. Oktober), 16.56 Uhr: Neue Corona-Zahlen für Dortmund. Wie die Stadt am Samstagnachmittag mitteilt, seien über Nacht 77 neue Infektionen dazu gekommen. Damit steige die Zahl aller aktuell Infizierten auf 601.

Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenzwert mit den heutigen Zahlen 66,5 betragen. Der tatsächliche Wert des RKI wird erst ab Mitternacht verfügbar – leichte Abweichungen sind bis dahin möglich. Der aktuelle Inzidenzwert für Dortmund liegt laut RKI-Berechnungen bei 60,5.

Derzeit werden in Dortmund 38 Corona-Patienten stationär behandelt. Neun von ihnen liegen auf der Intensivstation.

Update, Samstag (17. Oktober), 14.05 Uhr: Den aktualisierten Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge, sind seit gestern (16. Oktober) in ganz Deutschland 7830 neue Corona-Infektionen dazu gekommen.

Davon alleine 1889 Fälle in Nordrhein-Westfalen. Das Bundesland ist damit das aktuell am stärksten betroffene Bundesland - gefolgt von Bayern (1224 Fälle) und Baden-Württemberg (1198).

Update, Samstag (17. Oktober), 12.45 Uhr: Seit heute (17. Oktober) gilt die neue Corona-Schutzverordnung des Landes NRW. Diese umfasst unter anderem Regeln für private Feiern, die Sperrstunde oder die Pflicht zum Mund-Nasen-Schutz im öffentlichen Raum.

In Dortmund gilt dies unter anderem für den Westen- und Ostenhellweg, das Brückstraßenviertel, die Münsterstraße und den Nordmarkt sowie für die Fußgängerzonen der einzelnen Stadtbezirke.

„Wir müssen konsequent handeln, um die Ausweitung der Pandemie zu verhindern und rasch unter die 50er-Marke zu kommen“, mahnte Rechtsdezernent Norbert Dahmen aus Dortmund. Ziel sei es, möglichst schnell auch wieder unter einen Inzidenzwert von 35 zu fallen. „Wir wollen verhindern, dass Menschen krank werden und wir wollen einen weiteren Lockdown umgehen.“ Aus diesem Grund sind ab heute Mitarbeiter des Ordnungsamtes unterwegs, um die Einhaltung der Maskenpflicht zu kontrollieren.

Coronavirus in NRW: 70.000 Menschen aktuell in Quarantäne

Update, Samstag (17. Oktober), 12.30 Uhr: Nach Angaben von Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) sind derzeit rund 70.000 Menschen in NRW wegen Corona in Quarantäne.

Die Gesundheitsämter in NRW testen rund 350.00 Menschen pro Woche auf eine Infizierung mit dem Coronavirus. Trotz Personallücken seien die nötigen Tests und Nachverfolgungen der Infektionsketten grundsätzlich gewährleistet, sagte der NRW-Politiker am Samstag im Deutschlandfunk.

Coronavirus in NRW: Herne übersteigt nächsten kritischen Grenzwert

Update, Samstag (17. Oktober), 11.05 Uhr: Alarmstufe „Dunkelrot“ in Herne. Die Stadt im Ruhrgebiet hat den nächsten kritischen Grenzwert bei der 7-Tage-Inzidenz erreicht. Laut dem Robert Koch-Institut liegt der Wert seit heute bei 115,7.

Wie die Stadt Herne heute Morgen mitteilte, wurden bisher bei 861 Personen eine Infektion mit Covid-19 nachgewiesen. Davon sind 560 Personen bereits wieder genesen. Aktuell infiziert sind 292 Personen, von denen sich 24 Personen im Krankenhaus befinden. Neun Personen sind verstorben. Am Montag will die Stadt Einschätzung zu den Entwicklungen am Wochenende geben, so Anja Gladisch, Presssprecherin der Stadt Herne.

In NRW ist das bislang der auf der RKI-Grafik einzige Hotspot, der dunkelrot eingefärbt ist. Aber auch Wuppertal kratzt mit einem Wert von 98,2 bereits an der 100er-Schwelle.

Coronavirus in NRW: Sperrstunde für die Gastronomie seit heute

Update, Samstag (17. Oktober), 10.30 Uhr: Seit heute Nacht um 0.00 Uhr gilt in Nordrhein-Westfalen in allen Kommunen, die als Risikogebiet gelten, eine verpflichtende Sperrstunde für die Gastronomie. Kneipen und andere gastronomische Betriebe müssen ihre Türen zwischen 23.00 Uhr und 6.00 Uhr morgens für Gäste geschlossen halten. Auch der Verkauf von Alkohol ist in dieser Zeit komplett untersagt – das betrifft auch Tankstellen und Kioske.

Zu dieser Regelung gibt es bereits - ähnlich wie bei dem Beherbergungsverbot – zahlreiche kritische Stimmen. In Berlin wurde die Sperrstunde bereits wieder von einem Gericht gekippt.

Coronavirus in NRW: Justiz führt Maskenpflicht ein

Update, Samstag (17. Oktober), 10.00 Uhr: Auch die Justiz in NRW reagiert auf die steigenden Corona-Zahlen: Am vergangenen Dienstag wurde ein interner Erlass verabschiedet, der ermöglicht, dass in öffentlichen Gerichtsgebäuden sowie bei den Staatsanwaltschaften eine Maskenpflicht eingeführt werden kann, wenn sie in einem Risikogebiet liegen.

In Köln wurde die Regel bereits vergangene Woche eingeführt. In Düsseldorf soll die Maskenpflicht ab Montag (19. Oktober) gelten.

Vor allem in den öffentlich zugänglichen Bereichen, wie auf den Fluren, in den Treppenhäusern und Wartebereichen soll dann der Mund-Nasen-Schutz getragen werden, heißt es auf der Webseite des Landgerichts Düsseldorf. Ob auch in den Gerichtssälen die Maskenpflicht gilt, entscheidet der vorsitzende Richter.

Coronavirus in NRW: 22 Regionen gelten als Risikogebiet

Update, Samstag (17. Oktober), 07.40 Uhr: Laut den aktuellen Corona-Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) von Samstag (17. Oktober) gibt es in NRW nun 22 Risikogebiete. Auch im Kreis Warendorf stieg die 7-Tage-Inzidenz nun über 50. In 18 der betroffenen NRW-Regionen gibt es einen Anstieg der Zahlen. Im Kreis Düren ist er gleichgeblieben, im Kreis Unna ist der Wert seit gestern gesunken, ebenso in Bielefeld und im Kreis Mettmann. Das sind die aktuellen Risikogebiete in NRW:

Stadt / Kreis\t7-Tage-Inzidenz (Quelle: RKI)
Bielefeld\t50,0 (gestern: 51,5)
Kreis Warendorf52,5 (gestern:-)
Hamm\t85,6 (gestern: 85)
Kreis Unna53,7 (gestern: 67,4)
Hagen62,5 (gestern: 53,5)
Dortmund60,5 (gestern: 58,8)
Recklinghausen84,2 (gestern: 76,9)
Gelsenkirchen88,2 (gestern: 78,6)
Herne115,7 (gestern: 90,8)
Bochum57,4 (gestern: 55,3)
Essen57,5 (gestern: 54,6)
Mülheim an der Ruhr66,2 (gestern: 68)
Duisburg82,6 (gestern: 72,2)
Kreis Mettmann68,8 (gestern: 70,2)
Düsseldorf63,8 (gestern: 59,3)
Wuppertal98,3 (gestern: 92,6)
Remscheid58,4 (gestern: 51,2)
Leverkusen68,4 (gestern: 62,9)
Köln78,7 (gestern: 75,4)
Kreis Düren54,0 (gestern: 54,0)
Region Aaachen78,3 (gestern: 68,6)
Kreis Olpe63,5 (gestern: 54,5)

Update, Freitag (16. Oktober), 22 Uhr: Die Stadt Essen hat für ihr Risikogebiet die „Gefährdungsstufe 2“ festgelegt. Den Begriff hat das Land NRW eingeführt, um eine Überschreitung der Sieben-Tage-Inzidenz anzuzeigen. Ist der Inzidenz-Wert über 35, so wird für das Gebiet die Gefährdungsstufe 1 festgelegt. Da Essen allerdings einen Inzidenz-Wert von 54,6 hat, muss nun die zweite Gefährdungsstufe greifen.

Update, Freitag (16. Oktober), 18.10 Uhr: In Dortmund gilt seit heute im gesamten Innenstadtgebiet eine Maskenpflicht. Das Land NRW begrüßt diese Vorsichtsmaßnahme. Die Stadt Essen, die ebenfalls ein Risikogebiet ist, möchte an die erweiterte Maskenpflicht jedoch nicht anschließen. „Ohne nachweisbares Infektionsgeschehen werden wir das nicht machen“, äußert sich eine Stadtsprecherin gegenüber waz.

Coronavirus in den Niederlanden: Armin Laschet bietet Corona-Patienten aus Nachbarland Hilfe an

Update, Freitag (16. Oktober), 18 Uhr: Das Coronavirus verbreitet sich auch immer schneller im NRW-Nachbarland Niederlande. Daher bietet die Landesregierung nun den Niederlanden 80 Betten für Intensivpatienten an. „Ministerpräsident Armin Laschet hat den europäischen Nachbarn Solidarität und Unterstützung seitens der Landesregierung bei der Aufnahme von Covid-Intensivpatienten zugesagt.“, so ein Sprecher des Landes NRW gegenüber Bild.

Update, Freitag (16. Oktober), 17.45 Uhr: Angesichts der weiterhin steigenden Zahlen, appelliert die Bundesregierung an die Bürger, die Lage wieder mehr ernst zu nehmen. Deutschland stehe „am Beginn einer wirklich großen zweiten Welle“, und diese „müssen wir jetzt unterbrechen“, sagte Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) gegenüber RTL. Auch Gesundheitsminister Spahn mahnt zur Einhaltung der Hygieneregeln: „Wir wissen, wie es geht. Wir müssen es nur tun.“

Neues Update für Corona-Warn-App mit Tagebuchfunktion

Update, Freitag (16. Oktober), 17.10 Uhr: Die Corona-Warn-App der Bundesregierung wird am Montag (19. Oktober) um zwei neue Funktionen erweitert. Positiv-Getestete Personen können dann in der App in einem Tagebuch ihre Krankheitssymptome eintragen, um die Warnung von Kontakten noch präziser umsetzen zu können. Außerdem wird die App nicht mehr nur in Deutschland zur Verfügung stehen, sondern auch in fast allen europäischen Ländern, berichtet Spiegel.

Update, Freitag (16. Oktober), 16.50 Uhr: Die Zahlen in Dortmund steigen auch heute weiter an. Wie die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt gibt, seien heute 60 positive Tests mit dem Coronavirus dazu gekommen. Von den neuen Fällen sind dreizehn aus vier familiären Zusammenhängen. Weitere vier Fälle sind Reiserückkehrende aus Risikogebieten. Insgesamt lagen bisher in Dortmund 2.679 positive Tests vor. Derzeit sind 545 Menschen akut infiziert.

Coronavirus in Dortmund: Inzidenz-Wert steigt auf 61,2

38 Corona-Patienten davon werden stationär behandelt. Acht von ihnen intensivmedizinisch, wiederum zwei davon mit Beatmung. 14 Menschen sind im ursächlichen Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Weitere Sieben waren infiziert und sind jedoch aufgrund anderer Ursachen gestorben. Nach der Berechnung der Stadt Dortmund anhand der RKI-Methodik wird der Inzidenz-Wert mit den heutigen Zahlen 61,2 betragen.

Krisenstabsleiter Norbert Dahmen wäre es lieber gewesen, wenn die Sperrstunde, die von heute an in Dortmund gilt, nicht auf 23 Uhr, sondern auf 1 Uhr festgesetzt worden wäre: „Um 23 Uhr besteht eine viel höhere Gefahr als um 1 Uhr, dass sich ganze Freundeskreise noch in eine Wohnung zu begeben, um zu Hause weiterzufeiern. Die Hygiene-Konzepte der Gastronomen haben sich bei uns ja richtig gut bewährt. Und solche Bedingungen haben Sie sicher in keiner privaten Wohnung. Das Risiko beim Feiern ist in der eigenen Wohnung definitiv größer und gleichzeitig gar nicht kontrollierbar.“

Stadt Dortmund stellt Maskenpflicht-Schilder in der Innenstadt auf

Zeitgleich hat die Stadt Dortmund heute die Aufstellung von Maskenpflicht-Schildern im Innenstadtgebiet veranlasst. Diese sollen die Bürger auf dem Westen- und Ostenhellweg, sowie auch im restlichen Innenstadtgebiet (unter anderem Brückstraße und Nordmarkt) auf die weiterführende Maskenpflicht hinweisen.

Update, Freitag (16. Oktober), 15.52 Uhr: „Die jüngsten Entwicklungen der Pandemie sind besorgniserregend“, erklärt Armin Laschet in derzeit stattfindenden Pressekonferenz. Das Virus breite sich stark aus und auch die Gesundheitsämter gerieten mittlerweile an ihre Grenzen.

Corona-Pressekonferent: Armin Laschet erklärt Pandemie-Strategie

Update, Freitag (16. Oktober), 15.50 Uhr: Armin Laschet macht in der Pressekonferenz klar, wie sich die steigenden Corona-Zahlen vielleicht doch noch abwenden lassen können: „Der Schlüssel zum Erfolg gegen die zweite Welle ist die Reduzierung der Kontakte.“ In NRW darf man sich weiterhin nur fünf Personen im öffentlichen Raum treffen, wenn man in einem Risikogebiet lebt. Viele Infektionen seien vor allem auf private Feiern zurückzurufen.

Update, Freitag (16. Oktober), 15.47 Uhr: Ein Schüler, der eine Unterrichtsstunde mit einer positiv getesteten Lehrkraft in einem durchgängig gelüfteten Klassenzimmer verbracht hat, muss auf Anordnung des Gesundheitsamtes der Stadt Düsseldorf in häuslicher Quarantäne bleiben. Das hat die 7. Kammer des Verwaltungsgerichts Düsseldorf mit Beschluss vom heutigen Tage entschieden und den gegen die Quarantäneanordnung gerichteten Antrag des Schülers im Eilverfahren abgelehnt.

Corona-Pandemie in NRW: Risikogebiete bekommen Sperrstunden für Gastronomie

Update, Freitag (16. Oktober), 15.45 Uhr: In NRW wird in allen Risikogebieten eine Sperrstunde in der Gastronomie ab 23 Uhr eingeführt. Das hat das Landeskabinett heute beschlossen. Dies soll bis 6 Uhr am nächsten Tag gelten.

15.15 Uhr: Mehr als jeder dritte in NRW lebt mittlerweile in einem Risikogebiet. Dementsprechend sind die Corona-Maßnahmen in NRW hart. Ministerpräsident Armin Laschet möchte von diesen Regeln jedoch nicht abweichen, wie er bereits im Vorfeld seiner Pressekonferenz* klargemacht hat.

Alle Entwicklungen zum Coronavirus in NRW aus der vergangenen Woche gibt es hier*. *RUHR24.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

Rubriklistenbild: © Daniel Bockwoldt/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

Coronavirus/NRW: Merkel greift zu ungewöhnlicher Maßnahme +++ Dortmund meldet Rekord-Zahl
Coronavirus/NRW: Merkel greift zu ungewöhnlicher Maßnahme +++ Dortmund meldet Rekord-Zahl
Coronavirus/NRW: Merkel greift zu ungewöhnlicher Maßnahme +++ Dortmund meldet Rekord-Zahl
Rätselraten um Anzahl der Corona-Tests in Dortmund - Stadt nahezu ahnungslos
Rätselraten um Anzahl der Corona-Tests in Dortmund - Stadt nahezu ahnungslos
Rätselraten um Anzahl der Corona-Tests in Dortmund - Stadt nahezu ahnungslos
Corona in NRW: Weiterer Negativ-Rekord - nur noch diese Regionen unter kritischer Grenze
Corona in NRW: Weiterer Negativ-Rekord - nur noch diese Regionen unter kritischer Grenze
Corona in NRW: Weiterer Negativ-Rekord - nur noch diese Regionen unter kritischer Grenze
Corona in Kitas: Tipps für Erzieher und Eltern – Ärzte aus Dortmund geben Empfehlung
Corona in Kitas: Tipps für Erzieher und Eltern – Ärzte aus Dortmund geben Empfehlung
Corona in Kitas: Tipps für Erzieher und Eltern – Ärzte aus Dortmund geben Empfehlung

Kommentare