Digitalisierung

Club in Dortmund verbannt Bargeld und führt Bezahlung per Implantat-Chip ein

Der Weinkeller in Dortmund bietet seinen Gästen eine neue Zahlungsmethode. Mit „I am Robot“ ist die Zahlung per Implantat möglich.

Dortmund – Eine Szene wie aus einem Science-Fiction-Film – bezahlen per Implantat-Chip. Doch genau das bietet der Weinkeller in Dortmund für seine Gäste und Mitarbeiter seit neuestem an und gehört somit zu den wahrscheinlich digitalsten Clubs in Deutschland. Seit Sonntag (1. Mai) ist zudem die Bargeldzahlung gänzlich abgeschafft worden, berichtet RUHR24.

NameAlter Weinkeller
OrtDortmund
LokalClub

Dortmund: Club Weinkeller digitalisiert die Bestrahlungsmethoden

Durch die Corona-Pandemie hat das bargeldlose Zahlen in Deutschland einen großen Aufschwung erlebt und einen festen Platz in der Gesellschaft eingenommen. Der Dortmunder Club „Weinkeller“ hat in diesem Zuge auf eine rein digitale Bezahlung umgestellt (mehr News aus Dortmund bei RUHR24)..

„Bereits vor der Pandemie haben wir uns dazu entschieden, die alten Papierverzehrkarten abzuschaffen, da diese für uns die Nächte länger gemacht haben, als sie eh schon sind“, erklärt der Betreiber Yves Gredecki. Mit dem alten System habe es demnach einige Probleme gegeben. Manche Gäste verloren die Karten, bei anderen waren sie nach einer gewissen Zeit einfach nicht mehr lesbar – auch die Bargeldzahlung sei schlichtweg „zu aufwändig“ gewesen.

Yves Gredecki betreibt den Weinkeller an der Märkischen Straße in Dortmund und könnte über die Öffnungsperspektive nicht glücklicher sein.

Dortmund: Weinkeller verbannt Bargeld – Bezahlen ab sofort mit Implantat möglich

In Zusammenarbeit mit dem IT-Unternehmen „I am Robot“ wurde die Idee des Implantats nach und nach entwickelt. Aber wie funktioniert das überhaupt?

Grundlage für die Entwicklung ist das sogenannte RFID-System, das auch für ein neues Projekt an der Ruhr-Universität Bochum verwendet wird. Wie bei einer Bankkarte oder einer Gesundheitskarte ermöglichen elektromagnetische Signale die kontaktlose Übertragung von Daten auf ein Lesegerät. Diese Methode verwendet auch der Weinkeller – nur in anderer Form.

Statt auf einer Bankkarte ist der RFID-Chip unter anderem auch in Armbändern oder Aufkleber für die Gäste verbaut, falls es Besucher gibt, die sich nichts unter die Haut stechen lassen möchten. Der Gast kann somit entweder den Aufkleber auf sein Handy kleben und bezahlen oder per Vorzeigen des Handgelenks.

Weinkeller aus Dortmund streicht Bezahlung mit Bargeld – „I am Robot“ ermöglicht Implantate

Dieser RFID-Chip wurde weiterentwickelt und in kleine Piercings eingesetzt. Diese Piercings werden wie gewöhnlich unter die Haut gestochen. Doch die futuristische Erneuerung ist nicht nur Gästen vorbehalten.

„Die ersten Mitarbeiter haben sich nun auch für ein Implantat anstelle des Personalarmbandes entschieden!“, so Gredecki. Die Mitarbeiter könnten somit alle Türen öffnen und die Kasse steuern. „Wir sind gespannt, wieviel Gäste in Zukunft nun nur noch ihre Hand über den Tresen reichen, um mittels des Implantates ihren Drink zu bestellen.“

Rubriklistenbild: © privat

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