Handball

Zweite Überraschung ist unwahrscheinlich

Vorne Freude pur, im HIntergrund Tristesse – so sah es nach dem Hinspiel zwischen dem HSV und Zwickau aus. Foto: Moritz Alex
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Vorne Freude pur, im Hintergrund Tristesse – so sah es nach dem Hinspiel zwischen dem HSV und Zwickau aus.

2. Handball-Bundesliga: Der HSV spielt am Samstag in Zwickau.

Dass die Füchse Berlin die Tabelle der 2. Frauen-Bundesliga anführen, liegt auch am HSV Solingen-Gräfrath. Das Team von Kerstin Reckenthäler schaffte nämlich – wie bereits einige Male erwähnt – am 17. Oktober eine Überraschung und schlug am sechsten Spieltag den BSV Sachsen Zwickau mit 25:24 in der Klingenhalle. In dieser Saisonphase waren die als Abstiegskandidat gehandelten Solingerinnen in absoluter Top-Form. Einige Monate später stellt sich die Situation anders dar. Nach drei Niederlagen in Serie ist der HSV mit 19 Zählern zwar immer noch Fünfter, dafür jedoch inzwischen meilenweit von der Tabellenspitze mit den Füchsen (31 Punkte), Zwickau (29) und Herrenberg (28) entfernt. Immerhin: Das Polster zu den Abstiegsrängen – zurzeit ist der TVB Wuppertal mit acht Punkten Zwölfter – ist ebenfalls riesig.

An diesem Samstag geht es für den HSV nach Zwickau, Anpfiff in der Sporthalle Zwickau-Neuplanitz ist um 17 Uhr. Zwickau holte in Bremen den 14. Sieg um 17. Spiel. Das 27:24 (17:10) war ausgesprochen souverän, auch wenn Werder in der Schlussphase auf 22:25 herankam. „Zwickau hat sich vor allem im Tempospiel deutlich verbessert“, hat Kerstin Reckenthäler eine hohe Meinung vom besonders im Rückraum super besetzten Aufstiegsaspiranten, der wie die Füchse die Lizenz für die 1. Liga beantragt hat – im Gegensatz zu Herrenberg. Reckenthäler: „Zwickau will als Erster aufsteigen, um der Relegation zu entgehen und darf sich gegen uns keine Heimniederlage erlauben.“

Zurück zu der alten Leichtigkeit

Die Wahrscheinlichkeit, dass der HSV eine zweite Überraschung schafft, ist laut der A-Lizenz-Inhaberin ziemlich unrealistisch. „Trotzdem fahren wir mit einem guten Gefühl dorthin.“ Die Trainerin hat gute Eindrücke von den Übungseinheiten gesammelt. „Ich habe auch das Gefühl, langsam kehrt die alte Lockerheit aus der ersten Saisonphase zurück. Das ist auch nötig, um wieder Punkte zu holen.“ In Sachen Körpersprache fordert sie eine Steigerung – gegen Herrenberg habe ihr das letzte Aufbäumen gefehlt.

Der HSV startet am Samstag um 8 Uhr ab Wuppertal-Nord gen Sachsen. Übertragen wird das Spiel per Livestream.

www.sportdeutschland.tv

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