Sportlicher Adventskalender

Zurück zu den Wurzeln: Bliss schwärmt vom neuen Kurs

Ein Paladin durch und durch: Benjamin Bliss spielt schon seit vielen Jahren für den Walder Verein. Foto: Manningeaux FA
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Ein Paladin durch und durch: Benjamin Bliss spielt schon seit vielen Jahren für den Walder Verein.

Türchen Nummer 2 im Adventskalender des ST-Sports mit dem Runningback der Paladins-Footballer.

Von Fabian Herzog

Er steht für die pure Identifikation. Benjamin Bliss ist einer der Footballer bei den Solingen Paladins, die mit dem Verein schon in der 6. Liga gespielt haben und den kompletten Weg bis in die GFL 2 mitgegangen sind. Die Verbundenheit zu seiner derzeitigen Rückennummer hält sich dagegen in Grenzen. „Ich hatte immer die 29 und habe dann zwei Jahre Pause eingelegt. Als ich zurückkam, war meine Nummer vergeben und die einzige in meiner Größe die 2.“ Grinsend sagt der Runningback: „Weniger emotional geht es kaum.“

Dafür ist Bliss Feuer und Flamme für seinen Verein und begeistert davon, was sich beim Zweitligisten derzeit entwickelt. „Wir sind dabei, zu unseren alten Werten zurückzufinden“, schwärmt er vom Impuls durch die neuen Headcoaches, allen voran durch den vorherigen Jugendtrainer Markus Blessmann. So stehe nicht mehr der Erfolgsgedanke über allem, sondern wieder Zusammenhalt und Teamspirit. Dies wurde direkt in den ersten, wenigen Trainingseinheiten vor dem erneuten Lockdown deutlich, als der Platz aus allen Nähten zu platzen drohte. „Die Trainingsbeteiligung war traumhaft“, sagt Bliss. „So, wie lange nicht mehr.“

Statt Trübsal zu blasen, nehmen die Paladins einfach noch mehr Anlauf

Derzeit beschränken sich die Einheiten aufs Digitale. Mittwochs eine Praxis-Einheit, freitags Theorie – jeweils per Videokonferenz. Der Frust, schon über ein Jahr lang kein Spiel mehr absolviert zu haben, sei im Team aber längst der Aufbruchstimmung gewichen. Alle brennen auf das Comeback auf dem Footballfeld in 2021. Benjamin Bliss: „Wir betrachten das einfach als noch mehr Anlauf, den wir nehmen, um dann Vollgas zu geben.“

Er ist sich sicher, dass die Paladins auch erfolgreich sein können, wenn sie auf die Power aus der eigenen Stadt setzen. So wie er selbst mit seinem Flugsimulator-Unternehmen Aerotask. 2011 von ihm „in der Garage“ gegründet, gibt es mittlerweile Standorte in ganz Deutschland, wo man sich auch ohne Pilotenschein den Traum vom Fliegen erfüllen und mit Maschinen wie Airbus oder Boing abheben kann. Hauptsitz ist auf der Merscheider Straße.

Im Dezember wird in Hamburg Nummer acht eröffnet, im neuen Jahr dann der in Berlin. „Wir haben 80 Mitarbeiter“, erzählt Bliss. Und zu denen gehören neben ihm eben auch vier weitere Paladins-Spieler. Darunter Quarterback Jeremy Konzack, der nach Solingen zurückgekehrt ist und damit zur neuen Paladins-Identifikation beiträgt.

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