Handball

Zur Belohnung vier (fast) freie Tage

Aaron Exner und der BHC 2 müssen noch elf Spiele bestreiten. Der Tabellenzweite hat den Aufstieg im Visier. Foto: Kurt Kosler
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Aaron Exner und der BHC 2 müssen noch elf Spiele bestreiten. Der Tabellenzweite hat den Aufstieg im Visier.

Oberliga: Der BHC II fertigt Adler Königshof ab.

Von Lutz Clauberg

Der Bergische HC II ist insbesondere in eigener Halle eine Klasse für sich. Der Oberliga-Zweite – Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach hat vier Pluspunkte, aber auch zwei Minuszähler mehr auf dem Konto – setzte sich mit 38:27 (17:12) gegen Adler Königshof durch. Mirko Bernau war begeistert. „Ich fand’s richtig stark“, sagte der Trainer. Zur Belohnung wird erst nach dem spielfreien Wochenende wieder ab Montag in der Halle trainiert, lediglich je eine Kraft- und eine Laufeinheit stehen bis dahin auf dem Programm. Zwei Trümpfe stachen in der Sporthalle Wittkulle: Die Abwehr arbeitete ausgesprochen stark und setzte den Gegner mit dem herausstechenenden Kreisläufer-Koloss Sebastian Barthmann (zehn Tore) massiv unter Druck. In der Vorwärtsbewegung schaffte der BHC immer wieder Überzahlsituationen. Die Krefelder hatten nur eine gute Phase zwischen der 15. und 20. Minute zum 11:10-Anschluss. „Das passiert halt“, meinte Bernau. Der BHC präsentierte sich sehr homogen. Der lange verletzte Jannis Keull legte sich richtig ins Zeuge. Aaron Exner avancierte zum Haupttorschützen. Auch die Debütanten Maxi Franco (18 Jahre) und Joe Ballmann (17) trugen ihren Teil zum Kantersieg bei.

Derweil wurde bekannt, dass der Verband die Saison generell um 14 Tage bis zum 29. Mai verlängert. Somit ist Luft für Nachholspiele vorhanden. Bis jetzt muss der BHC schon fünf Partien außer der Reihe bestreiten.

BHC: Joest, Johann; Exner (9), Artmann (7, 5), Nippes (5), Berger (5), Keull (3), Franco (2), Leppich (2), Austrup (2), Santos (1), Büscher (1), Ballmann (1)

TSV Aufderhöhe: Die Ausgangslage vor dem Spiel beim Vorletzten Homberg am Samstag (Anwurf 18.30 Uhr) sei, findet Trainer Heino Kirchhoff, so wie vor dem siegreich gestalteten Duell gegen Schlusslicht Angermund. „Wenn wir gewinnen, sind wir weit auf dem Weg. Wenn nicht, haben wir immer noch einen Punkt Vorsprung.“ Da die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass nur ein Oberligist in die Verbandsliga absteigt und der Verband bereits eine Aufstiegsrunde der Verbands- und Landesligisten angesetzt hat, kann der TSV ganz beruhigt in die Zukunft schauen.

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