ST-Fußball-Tipp

Fabian Springob lebt beim Wuppertaler SV seine Freude am offensiven Fußball

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Champion Daniel Kunze tritt in dieser Woche zum nächsten Trainerduell an

Von Moritz Jonas

Solingen. Das Tipp-Duell der Trainer konnte Daniel Kunze, der Coach des VfB Solingen II, für sich entscheiden. Mit 6:5 setzte er sich gegen Timo Rheindorf vom 1. FC Mönchengladbach durch. Geschmälert wurde der Tipp-Sieg nur durch die ersten Punktverluste seiner Mannschaft in dieser Saison, denn die kleinen Baverter kamen nicht über ein 2:2 bei Leichlingen II hinaus.

Der Herausforderer in dieser Woche ist Fabian Springob. Der gebürtige Solinger ist seit dieser Saison Trainer der U19-Bundesligamannschaft des Wuppertaler SV und hat das mit gerade einmal 27 Jahren geschafft. Dieser frühe Weg in den Trainerbereich führte auch bei Springob wie so oft über diverse schwere Verletzungen. So kam es, dass er bereits in sehr jungen Jahren Nachwuchscoach bei Wald 03 wurde. Dort machte er mit guten Leistungen auf sich aufmerksam. So geriet er auf den Radar der Offiziellen in der Nachbarstadt.

Im Sommer 2015 wechselte der damals 21-Jährige zum WSV in die U15. Nach vier Jahren folgte dann die Beförderung zum U17-Coach und seit dieser Spielzeit betreut er nun die U19 der Wuppertaler. „Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen des Vereins in mich“, sagt Springob über seinen rasanten Aufstieg. Dieses Zutrauen zahlt der jüngste Coach der Liga aber auch eindrucksvoll in Form von Ergebnissen zurück. Nach sieben Punkten aus vier Spielen steht der Nachwuchs des WSV im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Das ist etwas, womit vor der Saison nicht unbedingt gerechnet werden konnte. „Da brauchen wir uns nichts vormachen, bei den Möglichkeiten der anderen Mannschaften sind wir der klare Außenseiter. Für uns geht es ums Überleben, auch wenn der Saisonstart ziemlich perfekt war“, erklärt Springob.

Springob setzt auf Offensiv-Fußball

Aber offensichtlich schafft es der junge Trainer, aus seinen Jungs echte Überlebenskünstler zu machen. Sein gewählter Ansatz dafür lautet Offensiv-Fußball: „Ich bin ein Freund vom aktiven Fußball, bei dem nach vorne verteidigt wird“, beschreibt Springob sein taktisches Konzept. Darüber hinaus spielt auch die persönliche Komponente für den Lehramtsstudenten eine wichtige Rolle. „Die Jungs können immer zu mir kommen, auch mit privaten Dingen“, sagt der Trainer.

Sein Ziel sei es, auf und neben dem Platz Professionalität vorzuleben. Bei so viel Pflichtbewusstsein wird der Blick irgendwann aber sicher nicht nur auf seine Talente auf dem Feld gerichtet werden, sondern auch auf das auf der Trainerbank. Dem sieht Springob allerdings entspannt entgegen: „Aktuell genieße ich einfach den Moment, auch wenn ich keinen Hehl daraus machen muss, dass ich mir vorstellen kann, auch noch höher zu trainieren“, sagt der Solinger über seine Zukunft.

Die nächste Chance, sich zu empfehlen hat Springob am 17. Oktober. Dann muss seine Mannschaft zu Tabellenführer Schalke 04 und Trainer Norbert Elgert. Der Entdecker von Größen wie Özil, Neuer oder Sane. Verstecken braucht und will sich der WSV mit seinem Trainer aber sicher nicht. Für Daniel Kunze und den VfB II geht es bereits am Sonntag, 13 Uhr, am Bavert gegen Opladen um die nächsten Zähler.

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