Beachhandball

WMTV schafft mit seinen Turnieren die Basis für mehr

Die WMTV-Erste mit Nina Patzwahl gegen Langenfeld im Angriff und im Sand – eine von unzähligen tollen Szenen. Foto: Christian Beier
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Die WMTV-Erste mit Nina Patzwahl gegen Langenfeld im Angriff und im Sand – eine von unzähligen tollen Szenen.

Beachhandball im Ittertal.

Von Jürgen König

Das Wetter war fast durchweg gut, teilweise sogar herausragend – und das spielte den Veranstaltern des 6. Beachhandball-Cups in die Karten. Wald-Merscheider TV und Freibad Ittertal konnten nach zwei langen Tagen ein sehr erfreuliches Fazit ziehen: „Auch wenn es teilweise fast zu warm war und wir ein großes Pensum zu absolvieren hatten, ist alles gut gelaufen“, resümierte Daniel Konrad, Pressesprecher des Großvereins und zudem Handball-Trainer beim WMTV.

Los ging es am frühen Samstagmorgen mit der Männer-Konkurrenz Hobby bis Kreisliga. „Da war viel auf Spaß angelegt“, sagte Konrad. Wohl wahr, denn auch Stunden später feierten Spieler der beteiligten Teams noch mit dem einen oder anderen Bierchen. Bei den Jugend-Turnieren am Sonntag, die bis in den späten Abend gingen und deren Ergebnisse wir noch nachreichen, war hingegen Alkohol verboten – die Wald-Merscheider gehen schon seit Jahren vorbildlich mit dieser Thematik um. Zurück zum ersten Turnier: Die WMTV-Zweite mit ihrem neuen Trainer Manfred Schmidt-May gewann.

Und auch der Samstagnachmittag stand ganz im Zeichen der Gastgeber. Sie gewannen bei den Damen vor der Vertretung des Bergischen HC. Das direkte Duell gleich zu Beginn war mitentscheidend, beide Teams gewannen jeweils eine Halbzeit. So musste das Shoot-Out mit Alleingängen aufs Tor entscheiden, der WMTV von Coach Marek Czechowski gewann knapp.

Optimaler Umgang mit dem Coronavirus

„Was hier auf die Beine gestellt wird, ist schon sehr bemerkenswert“, lobte Lars Faßbender, Trainer des Oberliga-Neulings BHC, das Event und die zehnköpfige Solinger Organisationscrew. In der Tat: Das Zusammenspiel von Verein und Freibad klappte nicht nur in Sachen Eintrittskarten und Badbenutzung einwandfrei, sondern auch rund um das Thema Corona und damit verbundenen Hygienemaßnahmen. „Mehr kann man nicht machen“, meinte Daniel Konrad, der mit seiner Truppe alles getan hatte, um gesperrte Duschen und Umkleiden – etwa mit einem großen Zelt – zu kompensieren.

Auch das spielt in das Urteil hinein, dass sich der WMTV im Beachhandball für höhere Ambitionen empfohlen hat und in der Region schon eine große Nummer ist. Das höherklassige Männer-Turnier mit den siegreichen „Profis“ Beach Boys Köln 1 und 2 unterstrich dies. Ihr internes Duell war fast ausschließlich von Spezialwürfen geprägt und bot – dazu teilweise noch unter Flutlicht – besten Unterhaltungswert. Was dann auch für das gesamte Wochenende galt.

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