Tennis

Widdert und Ohligs blicken nach oben

Notfalls auch mal durch die Beine – Simon Beaupain vom STC bewies in dieser Szene seine großartige Technik. Foto: Christian Beier
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Notfalls auch mal durch die Beine – Simon Beaupain vom STC bewies in dieser Szene seine großartige Technik.

Im Tennis steht der zweite Spieltag auf Niederrheinebene an.

Von Jürgen König

Damit hatte auch Karsten Saniter nicht gerechnet. Den TV Osterath zum Top-Favoriten in der Niederrheinliga erkoren, unterlag dieser zum Saisonauftakt der Zweitvertretung des Gladbacher HTC mit 4:5. Und der Coach des Solinger TC 02 orientierte sich neu: „Die Osterather Aufstellung ohne Ausländer deutet nicht darauf hin, unbedingt aufsteigen zu wollen.“ Ganz im Gegensatz zu seiner Widderter Crew, die dem lockeren 9:0-Sieg über den Netzballverein Velbert an diesem Samstag ab 13 Uhr den nächsten Coup folgen lassen möchte – in Osterath.

Saniter, stets in engem Austausch mit der Vereinsvorsitzenden Simone Backhaus und Teammanager Kurt-Reiner Witte stehend, kann dabei auf seine Erfolgsformation setzen. Hinter dem Belgier Simon Beaupain und dem Franzosen Romain Arneodo stehen erneut Gero Kretschmer, Moritz Poswiat, Ferdinand Spickhoff und Nico Mertens bereit. Benjamin Loccisano, zuletzt angeschlagen, könnte die Optionen von Karsten Saniter sogar noch vergrößern. Unabhängig vom gelungenen Start weiß dieser, dass der Weg zurück in die 3. Liga noch ein weiter ist. So hat beispielsweise der Oberhausener HTC einen starken Kader beisammen, den es noch zu bezwingen gilt.

Während der STC die Niederrheinliga gerne nach oben verlassen würde, möchte der TC Ohligs 1914 mit seinen ambitionierten Herren dorthin aufsteigen. Das 6:3 bei Blau-Weiß Dinslaken war der erste Schritt, der zweite soll am Samstag ab 14 Uhr vor heimischer Kulisse an der Kiefernstraße folgen. Zu Gast ist der TC Rheinstadion aus Düsseldorf. „Das ist eine vom Papier her durchaus machbare Aufgabe, zumal wir nahezu in Bestbesetzung antreten können“, glaubt Coach Karsten Focke an einen guten Ausgang.

Kopps Empfehlung lässt aufhorchen

Mick Veldheer, Sandro Kopp, Cornell Wette, Till und Karlson Wegner sowie Stan Bormans bilden die favorisierte Formation. Für Aufsehen sorgte kürzlich Kopp, der sich innerhalb einer österreichischen Turnierserie dem Weltranglisten-Dritten Dominic Thiem erst im dritten Satz geschlagen geben musste. An diesem Freitag trainiert der TCO zusammen, es folgt ein gemeinsames Abendessen. „Wir erwarten hochklassige Spiele und hoffen auf zahlreiche Zuschauer“, hat Karsten Focke stellvertretend für den Verein hohe Erwartungen an das Heimdebüt – die Tabellenführung in der 1. Verbandsliga soll auf jeden Fall verteidigt werden.

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