Handball

Wichtige Oberliga-Punkte für fokussierte Aufderhöher

Luka Sikic gefiel gegen Angermund mit guten Durchbrüchen und viel Zug zum Tor. Foto: Kurt Kosler
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Luka Sikic gefiel gegen Angermund mit guten Durchbrüchen und viel Zug zum Tor.

Das Landesliga-Derby geht an den Bergischen HC III.

Von Lutz Clauberg

Am Doppelspieltag ohne Zuschauer in der Sporthalle Heiligenstock gab es einen Sieg und eine Niederlage für die Aufderhöher Teams.

Oberliga: TSV I - TV Angermund 29:24 (16:10). Die Wahrscheinlichkeit, dass Heino Kirchhoffs engagierte Mannschaft auch 2022/23 in der fünften Liga an den Start geht, ist durch den nie gefährdeten Erfolg gegen das Schlusslicht ausgesprochen hoch. „Wir waren 60 Minuten überlegen“, sagte der Trainer nach dem Schlusspfiff des alles andere als überzeugenden Schiedsrichtergespanns Daniel Reich/Malte Schmuck. Nur ab und an verloren die Gastgeber ihre Linie – Angermund, stark ersatzgeschwächt, war aber viel zu unorganisiert und mit den Pfiffen der Referees beschäftigt, um daraus Kapital zu schlagen. „Wir haben krasse Nackenschläge bekommen“, meinte Coach Ulrich Richter – der Angermunder Vertreter am Kampfgericht fand weniger diplomatische Worte. Wolfgang Richter: „Das grenzte an Manipulation.“

Kirchhoff sah die Leistung der Herren in Schwarz weniger einseitig und lobte stattdessen die Herangehensweise seines jung aufgestellten Rückraums mit Luka Sikic vorneweg. „Er hat sein bestes Spiel im TSV-Trikot gemacht.“ Flankiert von den erfahrenen Stützen Florian Felder und Sebastian Pepke, deckte der die Ruhe bewahrende TSV top und fand immer wieder gute Lösungen im Angriff. Auch die Konter – erste und zweite Welle – saßen.

TSV: Diel, Stublla; Pepke (6), Sikic (5), Wiese (5), Becker (5), Felder (3), C. Richter (2), Hammacher (1), Dörner (1), Ktenidis (1, 1), Dungs (nicht eingesetzt = n. e.), Ickler (n .e.), Haarmann (n. e.)

Landesliga: TSV II - BHC III 27:33 (12:13). Der gehandicapte Spitzenreiter – Ruben Heinrichsdorff sowie Florian Hadamek waren angeschlagen –, zuletzt in Hückeswagen schon formschwach, bekam nach Wiederanpfiff kein Bein auf die Erde. BHC-Linksaußen Niklas Hentschke spielte groß auf, der aus dem Oberliga-Team rekrutierte Jannis Keull war in der Start-Viertelstunde top. „Wir waren cleverer und hatten die bessere Bank“, meinte Trainer Max Klemm. TSV-Übungsleiter Andreas Brüser: „Das war schlecht, aber wir kommen wieder.“

TSV-Tore: Jentzsch (9, 1), Schmitz (5), Haarmann (4, 3), Ohliger (3), Heinrichsdorff, Püttbach (beide 2), Heinz und Liebsch

BHC-Tore: Hentschke (7), Keull (7, 2), Grefrath (6), Schnitzker, Manger (beide 4), Esser (2), Schuj, T. Berger und Keller

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