Schwimmen

Wettkampf-Comeback mit Top-Leistungen

Bei 1700 Starts herrschte an zwei Wettkampftagen im Klingenbad absoluter Hochbetrieb. Aber nicht nur die Quantität konnte sich sehen lassen. Fotos: Moritz Alex
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Bei 1700 Starts herrschte an zwei Wettkampftagen im Klingenbad absoluter Hochbetrieb. Aber nicht nur die Quantität konnte sich sehen lassen.

Schwimmen: Die achte Auflage des Stadtwerke-Cups gelingt dem TSV in Perfektion.

Von Moritz Jonas

Die achte Auflage des Internationalen Stadtwerke Solingen Cups am vergangenen Wochenende war eine ganz besondere. Und das nicht nur wegen der herausragenden Leistungen der über 400 Schwimmerinnen und Schwimmern aus 34 Vereinen, sondern auch aufgrund der guten organisatorischen Leistung des TSV Solingen. Thomas Fuhlbrügge, der Leiter der Schwimmabteilung, zeigte sich am Tag nach der Veranstaltung sehr zufrieden: „Wir haben ein durchweg positives Feedback von den Vereinen bekommen. Deshalb bin ich einfach nur stolz auf das gesamte Organisationsteam.“

Eine prall gefüllte Tribüne mit Trainern und Aktiven – wie sehr sich alle nach diesem Umstand gesehnt haben.

Zuvor herrschte eine große Ungewissheit, ob der Wettkampf im Klingenbad überhaupt durchgeführt werden könnte. Erst am 20. September hatte der TSV das Okay für die Durchführung der Veranstaltung bekommen. Für Fuhlbrügge und sein Team stand trotz der kurzen Vorbereitungszeit fest, dass sie den Cup ausrichten: „Wir wollten gucken, wie es ist, einen solchen Wettkampf unter Corona-Bedingungen durchzuführen und gleichzeitig etwas Normalität zurückzubringen.“ Denn für viele sei es eben der erste Wettkampf nach einer langen Pause, erklärt Fuhlbrügge.

Dank tatkräftiger Unterstützung der Solinger Bädergesellschaft und des Hauptsponsors der Veranstaltung, den Solinger Stadtwerken, schafften es Fuhlbrügge und sein Team, alles rechtzeitig für die insgesamt 1700 Starts auf die Beine zu stellen. In diesem Jahr wurde allerdings auf Staffel-Starts sowie Zuschauer in der Halle verzichtet. Fuhlbrügge: „Wir haben uns bewusst für eine Auslastung von nur 50 Prozent entschieden.“

„50 Meter Freistil unter 30 Sekunden, das ist eine magische Marke. Großartig.“

Thomas Fuhlbrügge zur Leistung von TSV-Talent Frederik Geißler

Auch ohne Zuschauer lieferten sich die über 400 Athleten richtig hochwertige Wettkämpfe. Und das, obwohl für viele Trainer zunächst einmal Priorität hatte, überhaupt wieder in den Wettkampfmodus zurückzufinden. So auch für TSV-Coach Dmytro Martynenko: „Für uns ist es erst der dritte Wettkampf seit einer langen Pause. Und einen solchen Wettkampf wie heute ersetzt eben auch kein Training.“

Die meisten seiner insgesamt 16 Schwimmerinnen und Schwimmer brauchten jedoch nicht lange, um den richtigen Zug im Becken wiederzufinden. Bei insgesamt 77 Starts mit TSV-Beteiligung sprangen am Ende 18 Medaillenränge und 22 neue Bestzeiten für das Gastgeberteam heraus. Bemerkenswert ist die Zeit von Frederik Geißler, der im Jahrgang 2007 über 50 Meter Freistil unter 30 Sekunden blieb. „Das ist für jeden Schwimmer eine magische Marke, die zu unterbieten ist. Großartig“, kommentiert Fuhlbrügge die Leistung seines Schützlings.

Die größte Medaillensammlerin beim TSV war Lara Depner. Sechs Mal sprang sie ins Becken und verließ es jedes Mal wieder mit einer Top-Drei-Platzierung. „Wir können mehr als zufrieden mit den Leistungen aller unserer Schwimmer sein“, freute sich Fuhlbrügge. In der Teamwertung landete der TSV am Ende auf dem 14. Platz.

Die beiden anderen Solinger Vertreter Ohligser TV und Schwimm-Club belegten im Gesamtklassement am Ende die Plätze 24 und 25. Sie wussten aber mit Einzelleistungen zu überzeugen. Beim SCS war Angela Pantke nicht zu schlagen, die bei ihren vier Starts im Jahrgang 2007 immer als Siegerin hervorging. Beim OTV war der 2003er-Jahrgang das Paradestück. Pascal Knoch erreichte drei Mal das Podium, Stine Saam landete zweimal über die Kurzdistanz ganz vorne.

Zusatzinfo

Mannschaftswertung: Den Sieg sicherte sich auch gleichzeitig das größte Team: die SG Mönchengladbach. Denkbar knapp dahinter landeten die SG Essen und SG Bayer.

Corona-Bedingung: Alle am Wettkampf im Klingenbad beteiligten Personen waren verpflichtet, sich an die 3G-Regel zu halten.

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