Mein Blick auf die Woche im Sport

Walder Stadion bleibt Basis sportlicher Hoffnungen

juergen.koenig@solinger-tageblatt.de
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Müngstener Brückenlauf feiert sein Comeback. Die „Festung Jahnkampfbahn“ samt des Sportparks erfährt eine spürbare Aufwertung.

Corona hat längst nicht seinen Schrecken verloren, aber schon einiges an der Rolle als übermächtiger Gegner von Veranstaltern eingebüßt. Das spüren wir derzeit auch im Solinger Sport, wo an diesem Sonntag der Müngstener Brückenlauf sein Comeback feiert. Und wo gerade Weichen für bedeutende Stunden gestellt werden – so für die 25. Solinger Sport-Gala am 11. Februar 2023, die nach zweijähriger Pause wieder in gewohntem Rahmen stattfinden soll. Stadt, Sportbund und Solinger Tageblatt haben sich zum zweiten Mal nach 1997 den Förderkreis Jahnkampfbahn als vierten Partner an ihre Seite geholt. Weil die Walder, die ihrerseits aufgrund der Pandemie auf eine Feier zu ihrem 25-Jährigen verzichten mussten, wie kein anderer Verein ein ungemein breites Spektrum an Aktivitäten abdecken – weit über den Sport hinaus.

Aber eben auch im Sport, und da kann das Team um sein Führungsduo Guido Rohn/Gerd König mindestens zwei Trumpfkarten spielen. Zum einen in wenigen Jahren die für eine bessere Fußball-Zukunft mit Weltmeister Christoph Kramer als Taktgeber, zum anderen die mit American Football. Gerade erst gab Rohn ein klares Bekenntnis zu den Paladins mit ihrer Zweitliga-Mannschaft als Aushängeschild ab. Gerade die Corona-Jahre haben den Verein stark gefordert, die Nachwuchsarbeit hat allen Anstrengungen des Vereins zum Trotz gelitten. Und die Akteure der German Football League 2 haben den Klassenerhalt mit Ach und Krach geschafft.

Da ist es wie Balsam auf die strapazierte Football-Seele, dass die „Festung Jahnkampfbahn“ samt des gesamten Sportparks derzeit eine spürbare Aufwertung erfährt. Die Sanierung des Kunstrasen-Trainingsplatzes durch die Stadt fällt ebenso ins Gewicht wie der Neubau des Vereinsheims auf dem Stadiongelände. Die mit Baurecht versehene Gegentribüne steigert die Qualität zudem, die geplante Catering-Lounge hinter der Haupttribüne wäre ein Quantensprung. Bleibt der Naturrasen, der auch mit allen städtischen Pflege-Anstrengungen ein Sorgenkind ist. Hier muss etwas Neues geschaffen werden – damit Fußball und Football gedeihen können. Auch wenn man sich gerade bei Deutschlands Sportart Nummer eins derzeit keine höhere Klassenzugehörigkeit vorstellen kann, darf man sich den Weg nicht verbauen. Als sich der Förderkreis 1995 gründete, hätte auch niemand gedacht, dass aus der „Bruchbude“ Walder Stadion mal ein Schmuckstück werden würde.

TOP Auf allen höheren Ebenen präsent: die Schachgesellschaft.

FLOP Überschaubare Kulisse und kein gutes Los – toller Pokal-Auftritt des BHC hätte mehr verdient gehabt.

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