Handball

Vor dem Göppingen-Kracher Revanche in Harrislee

Jule Polsz und der HSV, hier gegen die Füchse Berlin, möchten am Samstag in Harrislee nicht ins Stolpern geraten. Foto: Christian Beier
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Jule Polsz und der HSV, hier gegen die Füchse Berlin, möchten am Samstag in Harrislee nicht ins Stolpern geraten.

Handball: Zweitligist HSV Solingen-Gräfrath hat noch etwas gutzumachen.

Von Lutz Clauberg

20 von 30 Spielen hat Zweitliga-Tabellenführer HSV Solingen-Gräfrath absolviert. Die Ausbeute ist beeindruckend. 35 Punkte stehen auf der Haben-Seite – 17 Siege, ein Unentschieden und zwei (Auswärts-)Niederlagen. Die einzige Punkteteilung gab es am 30. Oktober in der Klingenhalle gegen den TSV Nord Harrislee. An diesem Samstag steht das Rückspiel vor den Toren Flensburgs in der Holmberghalle an. Anpfiff ist um 17.30 Uhr. Der punktgleiche VfL Waiblingen ist am gleichen Tag ab 18.45 Uhr beim TVB Wuppertal an der Reihe (und haushoher Favorit), Frisch Auf Göppingen – zwei Partien im Rückstand, mit erst vier Minuspunkten am besten aufgestellt – empfängt um 19 Uhr die Kurpfalz Bären aus Ketsch.

„Nord Harrislee ist eins von zehn Top-Spielen.“

HSV-Trainerin Kerstin Reckenthäler

Erleichterung, Freude, Glück – so beschreibt Trainerin Kerstin Reckenthäler die Gefühlslage nach dem Meilenstein gegen die Füchse Berlin. Der erste Sieg im sechsten Anlauf war ein Ausdruck mannschaftlicher Geschlossenheit plus individueller Qualität. Vanessa Brandt spielte beim nie gefährdeten 29:26 unglaublich diszipliniert, leistete sich kaum Fehler oder Fehlwürfe und kommt nun bereits auf 181 Saisontore. Torhüterin Senanur Gün zeigte bei ihrem ersten längeren Einsatz eine famose Leistung – beim TSV Nord Harrislee steht aber die eindeutige Nummer eins zwischen den Pfosten, Natascha Krückemeier, wieder zur Verfügung. „Sie hat trainiert, aber noch nicht unter voller Belastung“, berichtet die Trainerin, die sich wie immer eigentlich kein bisschen aus dem Fenster lehnt und die Aufgabe Harrislee sehr ernst nimmt: „Das ist eins von zehn Top-Spielen. Wir müssen jede Woche abliefern.“ Soll heißen: Bevor sie über das mit Spannung erwartete Duell am 26. März in der Klingenhalle gegen Göppingen laut nachdenkt, muss erst der 18. Sieg eingefahren werden. Und zwar total fokussiert.

Männer, Verbandsliga: SG Überruhr - Solinger TB (Sa., 17.30 Uhr). Unnötige Punktverluste kassierte der Solinger TB in der Handball-Verbandsliga in der Hinserie einige, so dass die Chancen auf die Aufstiegsrunde verschwindend gering sind. Deutlich mehr rechnen sich die Essener aus. Der Tus Lintorf scheint mit 28:4-Zählern sein Ding sehr serös durchzuziehen, dahinter folgen die Bergische Panther (26:8), Überruhr (25:9) und – bereits ziemlich abgeschlagen – der LTV Wuppertal II (22:12) sowie der STB (22:14). „Ich freue mich auf das Spiel. Ein extra Motivations-Kick ist nicht nötig“, sagt Trainer Robert Heinrichs, der sich allerdings unter Umständen von seinem „Co“ Sendi Cestnik vertreten lassen muss.

Landesliga: Heimrecht genießt – wie immer sind keine Zuschauer zugelassen – an diesem Samstag ab 16 Uhr in der Sporthalle Heiligenstock Spitzenreiter TSV Aufderhöhe II gegen den TV Witzhelden. Der wie der TSV sehr ambitionierte Ohligser TV empfängt in der OTV-Halle um 18 Uhr das Schlusslicht ATV Hückeswagen, der Wald-Merscheider TV möchte in der Vogelsang-Sporthalle ab 19.30 Uhr Mettmann-Sport II in die Schranken weisen. Der Bergische HC III ist am Sonntag um 15 Uhr in der Wittkulle gegen Unitas Haan II am Ball.

Bezirksliga: Stark verbessert und top gekämpft – trotzdem reichte es für den TSV Aufderhöhe III nicht zum ersten Sieg in der Abstiegsrunde: Die SG Langenfeld III setzte sich 26:24 (14:11) durch.

TSV-Tore: Tietz (6), Meyerjürgens (5, 5), Butzen, Stock (beide 4), Nowosadtko, Schmeer (je 2) und Nass

Männer-Oberliga

Ausfall: Der TSV Aufderhöhe hat erst 13 Spiele absolviert. Mehr werden es auch nicht am Wochenende, denn der TV Oppum hat abgesagt und sechs Corona-Fälle als Grund dafür genannt. „Das ist das vierte Spiel, das wir nachholen müssen“, sagt Heino Kirchhoff. Der Trainer setzt dabei auf (April-)Termine in der noch wegen umfangreicher Renovierungsarbeiten gesperrten Sporthalle Börkhaus-Siebels: Der heimische „Bunker“ soll ganz bald wieder zur Verfügung stehen, so Kirchhoff.

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