Türchen 11

Adventskalender: Vom Torhüter zum Feldspieler mit der Wunschnummer

Endlich die 11 – Ruben Heinrichsdorff trägt sie als Feldspieler der Handballer des TSV Aufderhöhe II. Foto: Matthias Freund
+
Endlich die 11 – Ruben Heinrichsdorff trägt sie als Feldspieler der Handballer des TSV Aufderhöhe II.

Türchen Nummer elf im Adventskalender des ST-Sports mit Handballer Ruben Heinrichsdorff

Von Moritz Jonas

Solingen. Hinter unserem heutigen Türchen verbirgt sich ein echter Handball-Allrounder. Die Rede ist von Ruben Heinrichsdorff. Zu Beginn seiner Karriere war er als Torhüter für den Ohligser TV, die HG Remscheid und Unitas Haan erfolgreich. Seit 2017 ist er im Feld für den TSV Aufderhöhe II aktiv. Und seit dieser Saison darf der Rückraumspieler endlich auch sein Trikot mit der Wunschnummer 11 tragen. „Ich wollte schon immer die 11 haben, um mit der doppelten 1 meine zweite Karriere als Feldspieler zu begehen“, erklärt der Ex-Keeper. Denn früher zu seiner Zeit zwischen den Pfosten trug er zumeist die 1.

Der Weg zur 11 war allerdings ein steiniger: „Zuerst hatte ich die 31, weil es die 11 im damaligen Trikotsatz nicht mehr gab. Als das Trikot hinüber war, hatte ich die 81“, erinnert sich Heinrichsdorff. Seit dieser Saison läuft er nun endlich mit der Nummer 11 auf. Allerdings habe auch dieses Trikot bereits genäht werden müssen. Bleibt nur zu hoffen, dass es auch den kommenden Zerreißproben standhalten wird.

-

Sportliches Glück scheint ihm die neue Rückennummer allemal zu bringen. In der bisherigen Landesliga-Saison ist er mit 42 Toren aus acht Partien der beste Werfer des TSV II. Neben den individuellen Auftritten stimmt die Teamleistung des Spitzenreiters. Für den Routinier war damit nicht wirklich zu rechnen: „Wir sind selbst etwas überrascht. Den Aufstieg hatten wir uns nicht unbedingt auf die Fahne geschrieben“, erklärt der ehemalige Oberliga-Spieler. Wenn es klappt, würde er sich aber natürlich darüber sehr freuen. Aber im Vordergrund stehe vor allem der Spaß am Handball. Das war nicht immer so. Gerade zum Ende seiner Zeit als Torhüter kam dieser immer häufiger abhanden: „Nach zwei Abstiegen mit Ohligs und Haan ging die Motivation und Lust auf Handball bei mir immer mehr verloren“, erinnert sich Heinrichsdorff.

Über den Hobby-Handball fand er dann nicht nur seine Freude am Spiel wieder, sondern auch die im Feld. Also suchte er sich die neue Herausforderung. „Ich wollte mir beweisen, dass ich auch mit über 30 Jahren noch etwas dazu lernen kann – in dem Sport, den ich liebe.“ Diese Herausforderung hat er eindrucksvoll gemeistert. Und die Freude am Handball lässt sich spätestens dann erkennen, wenn er über die anstehende Top-Partie gegen Vohwinkel spricht: „Erster gegen Zweiter, das wird sicher ein super Spiel. Dafür spiele ich Handball.“

Das könnte Sie auch interessieren

Unsere News per Mail

Nach der Registrierung erhalten Sie eine E-Mail mit einem Bestätigungslink. Erst mit Anklicken dieses Links ist die Anmeldung abgeschlossen. Ihre Einwilligung zum Erhalt des Newsletters können Sie jederzeit über einen Link am Ende jeder E-Mail widerrufen.

Die mit Stern (*) markierten Felder sind Pflichtfelder.

Meistgelesen

BHC 2 kann durch Sieg Überruhr abschütteln
BHC 2 kann durch Sieg Überruhr abschütteln
BHC 2 kann durch Sieg Überruhr abschütteln
Enttäuschungen für 03 und Eintracht
Enttäuschungen für 03 und Eintracht
Enttäuschungen für 03 und Eintracht
André Springob ist der Meister der Finals
André Springob ist der Meister der Finals
André Springob ist der Meister der Finals
ECB schießt sich den Frust von der Seele
ECB schießt sich den Frust von der Seele
ECB schießt sich den Frust von der Seele

Kommentare