Volleyball

Volleys beenden Niederlagen-Serie

Ausgelassen bejubelten die Volleys den Sieg gegen Düren 2. Nachvollziehbar . . . Foto: Michael Linder
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Ausgelassen bejubelten die Volleys den Sieg gegen Düren 2. Nachvollziehbar . . .

Regionalligist gewinnt erstmals seit anderthalb Jahren – Erfolg auch für die Zweite.

Von Sonja Bick

Beim Stand von 16:18 im vierten Durchgang schien das Spiel zu kippen: Zwei Sätze lang hatte Regionalligist Solingen Volleys den ebenfalls noch punktlosen Dürener TV 2 dominiert. Thomas Tauschers Team hatte nahezu fehlerfrei agiert, die Annahme um Libero Julian Stuhlmann stand stabil. „Das war richtig gut. Wir haben Düren unser Spiel aufgedrückt“, sagte der Trainer, der bei der Heimpremiere dann aber mit ansehen musste, wie seine Spieler die Handbremse zogen und aufgrund des möglichen Sieges verunsicherter, ja auch mutloser wirkten.

Fünf Eigenfehler bedeuteten einen 0:5-Rückstand. Die Folge: Satz drei ging verloren, und auch im vierten wurde es gegen risikofreudige Dürener zunächst nicht besser. Bis beim Stand von 16:18 Lars Müller zum Aufschlag kam, der nun druckvoll aufschlug. Und vor allem Paul Habedank, der später als bester Spieler seines Teams ausgezeichnet wurde, drehte richtig auf, agierte mutig und fehlerfrei. Tauscher: „Er hat uns am Leben gehalten.“

„Das hat wahnsinnig gut getan.“
Thomas Tauscher, Volleys-Coach, nach dem ersten Sieg nach knapp anderthalb Jahren

Und mehr noch: Wenig später stand es 22:18 – und der erste Liga-Sieg seit etwa anderthalb Jahren war kurz darauf in der Tasche. Das 3:1 (25:15, 25:18, 20:25, 25:20) sehe zwar recht deutlich aus, „es war aber ein hartes Stück Arbeit. Gerade im vierten Satz hätte es kippen können. Und den fünften Satz hätten wir dann nicht gewonnen“, vermutete der Trainer.

Umso größer fielen der Jubel und die Erleichterung aus. „Das hat wahnsinnig gut getan.“ Nachlegen kann das Tauscher-Team aber erst in drei Wochen. Weiter geht es aufgrund des sehr gestückelten Spielplans am 25. Oktober: Dann steht das Derby gegen die Füchse Düsseldorf an.

Oberliga-Team siegt souverän – Déjà-vu für die Frauen

Einen souveränen Sieg haben die Solingen Volleys 2 in der Oberliga eingefahren. Nach zwei Niederlagen feierte die Mannschaft von Christian Haas beim SVE Bochum-Grumme ein 3:1 (25:19, 25:22, 23:25, 25:14). „Einiges hat einfach besser funktioniert als zuvor“, sagte der Trainer. Sein Team habe weniger Fehler gemacht, zudem standen Annahme und Abwehr sicher. Hier machten vor allem Tomek Konik und Valerij Scherer einen super Job.

So konnte schnell nach vorne gespielt werden, und davon profitierte unter anderem Pouria Tavakoli, der stark punktete. Im dritten Satz wurde es hektischer auf dem Feld, der Durchgang wurde verloren – das Match ging letztendlich trotzdem souverän an die Solinger, die erst Ende Oktober wieder um Punkte spielen.

Wie in einer Zeitschleife gefangen dürfte sich derweil Patrick Ladermann derzeit fühlen. Nach zwei 1:3-Niederlagen der Verbandsliga-Frauen der Solingen Volleys, wobei jeweils der erste Satz souverän gewonnen wurde, setzte es gegen Bayer Wuppertal das nächste 1:3 (25:16, 21:25, 14:25, 14:25) – wieder nach einer Satzführung. „Auch der zweite Satz war noch gut, dann sind wir komplett eingebrochen. Auch die vielen Wechsel brachten nicht den gewünschten Erfolg“, sagte der Trainer, der eine hohe Eigenfehlerquote sowie Probleme in Annahme und Spielaufbau sah.

Eine Ausnahme bildete die 17 Jahre alte Außenangreiferin Lena Deriko, die fast fehlerfrei spielte. Geplant ist nun ein dreitägiges Trainingslager, ehe es Ende Oktober in der Liga weitergeht.

Bescherung

Mit seiner klasse Leistung und dem daraus resultierenden Sieg beschenkte sich Paul Habedank am Samstag quasi selbst. Denn er hatte Geburtstag, wurde 22 Jahre alt.

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