Fußball

4:3 – VfB verarbeitet die Nackenschläge

Endlich Jubel: Maximilian Noll (r.) und Antonio Marinovic. Foto: MA
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Endlich Jubel: Maximilian Noll (r.) und Antonio Marinovic.

Wichtiges Erfolgserlebnis in der Landesliga

Von Jürgen König

Wenn man als Letzter zum Vorletzten fährt und den Rückstand aufs rettende Ufer nicht anwachsen lassen will, muss ein Sieg her. Der VfB Solingen stellte sich dieser Herausforderung, bewies Moral und gewann mit 4:3 (1:2) beim SC Teutonia Kleinenbroich.

Die Gäste zeigten einmal mehr ihre verschiedenen Gesichter. So sprangen gegen lange Kerls gute Gelegenheiten heraus, wenn es mit Flachpässen fußballerisch nach vorne ging – wobei die Abschlussquote erneut zu wünschen übrig ließ. Immerhin zog eine Großchance einen Eckball nach sich und dieser die 1:0-Führung durch einen Kopfball von Maximilian Noll. Aber auch ein weiteres Grundmanko trat wieder zutage, Geschäftsführer Manuel Habljak schilderte es: „Wenn wir nicht konsequent bis zum Ende verteidigen, wird es gefährlich für uns.“ Genau das passierte in weniger als zehn Minuten und ließ die Platzherren mit 2:1 in Front gehen.

Aber die Baverter bewiesen Moral, schafften kurz nach der Pause den Ausgleich durch Giovanni Spinella. Es sollte noch besser kommen, der eingewechselte Marvin Stahlhaus traf sehenswert zur zweiten Führung des VfB. „Und dann war uns nach dem ärgerlichen 3:3 auch endlich mal das Glück hold“, meinte Habljak zur entscheidenden Szene, als sich Kleinenbroichs Schlussmann nach einer Ecke von Altin Shala den Ball ins eigene Tor boxte. Vier Treffer in 90 Minuten – das war dem VfB Solingen zuvor in vollen acht Begegnungen gelungen.

VfB: Emiroglu; La Rosa, Noll, Bastas (38. Motzko), Shala, Marinovic (75. Scheele), Rybicki (68. Adeoye), Santowski, Özgede (46. Stahlhaus), Mangia, Spinella (81. Dittmann)

Tore: 0:1 Noll (32.), 1:1 (32.), 2:1 (40.), 2:2 (49.) Spinella, 2:3 (78.) Stahlhaus, 3:3 (86.), 3:4 (89.) Eigentor

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