Fußball

VfB und 03 planen unter anderen Vorzeichen zweigleisig

Im Hinspiel am Bavert jubelte Wülfrath beim 5:1 reichlich – das will Landesligist VfB unbedingt korrigieren. Foto: Andreas Horn
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Im Hinspiel am Bavert jubelte Wülfrath beim 5:1 reichlich – das will Landesligist VfB unbedingt korrigieren.

Auch ohne regulären Bezirksliga-Spieltag ist das Fußball-Programm groß.

Von Moritz Jonas

Den Fußball-Bezirksligisten beschert der Spielplan ein freies Wochenende, einzig und allein die Sportvereinigung ist an diesem Samstag im Nachholspiel beim TSV Urdenbach gefordert. In der Landesliga muss der VfB zum 1. FC Wülfrath, und in der Kreisliga A geht es nach vierwöchiger Pause in die entscheidende Phase.

Landesliga: 1.FC Wülfrath – VfB Solingen (Sonntag, 15 Uhr, Silberberger Weg). Am vergangenen Sonntag konnte sich der VfB mit einem ganz wichtigen Sieg gegen Schwarz-Weiß Düsseldorf (3:1) im Abstiegskampf zurückmelden. „Das war ein Überlebenssieg“, sagt Manuel Habljak, der Geschäftsführer des VfB. Auch wenn es immer noch acht Punkte bis zum rettenden Ufer sind, die Hoffnung auf ein weiteres Jahr Landesliga lebt am Bavert dennoch. „Der Glaube an die Mannschaft und das Ziel sind auf jeden Fall da“, bekräftigt Habljak. Um diese Zuversicht weiter nähren zu können, wäre ein Auswärtsdreier am kommenden Spieltag von enormer Wichtigkeit.

Beim VfB soll der Druck auf die Mannschaft jedoch so gering wie möglich gehalten werden. „Die Jungs sollen einfach zeigen, dass sie in der Landesliga mithalten können, dann werden sich die Ergebnisse schon von ganz alleine einstellen“, ist sich Habljak sicher. Beim noch klassenhöchsten Verein in der Klingenstadt wird aber auch nicht blauäugig agiert, weshalb natürlich schon die Planungen für einen eventuellen Abstieg in die Bezirksliga laufen. Jetzt steht fest, dass Matteo Agrusa aus zeitlichen Gründen nicht mehr für die erste Mannschaft spielen wird. Stattdessen wird er die Spielzeit mit der zweiten Mannschaft zu Ende bringen. Diese Entscheidung hätten Spieler und Trainer-Team gemeinsam getroffen, erklärt der Geschäftsführer.

Bezirksliga-Nachholspiel: TSV Urdenbach – 1. Spvg. Solingen-Wald 03 (Samstag, 16.30 Uhr, Woermannstraße 1a, Düsseldorf). Entgegengesetzt zum Stadtrivalen laufen die Planungen an der Carl-Ruß-Straße. Auch hier wird sowohl für die Bezirks- als auch für die Landesliga geplant. Bei 03 stehen die Vorzeichen allerdings eher auf Kurs Aufstieg – erst recht, wenn das Nachholspiel bei Urdenbach gewonnen werden kann. Denn dann würden sich die Walder wieder an die Spitze der Bezirksliga-Tabelle setzen. Trainer Kevin Dirks blickt diesem Vorhaben positiv entgegen: „Wir haben die Belastung in dieser Woche gut gesteuert und sind fitnessmäßig entscheidend nach vorne gekommen.“ Trotzdem mahnt Dirks vor dem Spiel beim Tabellensechsten: „Der Gegner ist eine Wundertüte, aber für mich zählt sowieso nur der Sieg.“

Wir hatten auf jeden Fall Höhen und Tiefen dabei.

Sascha Schulz, Trainer des BV Gräfrath

Kreisliga-A-Aufstiegsrunde: Auch in der Kreisliga A rollt wieder der Ball. In der Aufstiegsrunde kämpfen zehn Mannschaften um einen Aufstiegsplatz. Die besten Karten auf diesen hat zum gegenwärtigen Zeitpunkt der BV Gräfrath. Mit sechs Punkten und 10:0-Toren belegt man den ersten Platz. Ob die vier Wochen Pause der Form seiner Mannschaft einen Abbruch getan haben, wagt Trainer Sascha Schulz nicht zu beurteilen: „Das wird sich zeigen, aber wir hatten auf jeden Fall Höhen und Tiefen dabei.“ Effektiv genutzt wurde die Zeit am Flockertsholz, um die Kaderplanungen voranzutreiben. Gleich 19 Spieler versicherten, ligaunabhängig auch nächste Saison für den BVG zu spielen – genauso wie Coach Schulz. Perfekte Voraussetzungen also für das richtungsweisende Spiel bei Inter Monheim (Sonntag, 15 Uhr).

Der direkte Verfolger der Gräfrather kommt ebenfalls aus der Klingenstadt. Dersimspor hat unter seinem neuen Spielertrainer-Gespann Dennis Dudek/Mateusz Jurczak zu alter Stärke gefunden. Auch sie konnten aus den bisherigen Spielen die optimale Punkteausbeute erzielen. Für Vereinsvorstand Arsoy Topuz ist das trotzdem kein Grund, um jetzt vom Aufstieg zu reden: „Wir nehmen es, wie es kommt, aber die Favoriten sind andere.“ Trotzdem solle auch gegen den GSV Langenfeld wieder ein schönes Spiel gezeigt werden, fordert Topuz (Sonntag, 15 Uhr, Carl-Ruß-Straße).

Die dritte Solinger Mannschaft, die Zweitvertretung des TSV, ist das Schlusslicht der Runde. Was beim Trainer-Duo Michael Sagorski und Marvin Spatz allerdings wenig Sorgen auslöst: „Unser Hauptziel ist mit dem Klassenerhalt erreicht“, erklärt Sagorski. Jetzt wartet ein Heimspiel gegen Lützenkirchen (Sonntag, 15.15 Uhr, Höher Heide).

Kreisliga A

In der Abstiegsrunde der Kreisliga A gab es am Donnerstagabend bereits eine Begegnung. In der musste sich die Drittvertretung des TSV Solingen der zweiten Mannschaft des SSV Berghausen mit 3:6 geschlagen geben. Die Tore für die Aufderhöher erzielten Damian Groß, Dennis Nötzel und Maximilian Biermann.

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