Fußball

VfB kassiert noch spät den Ausgleich

Daumen hoch für zwei Tore, aber nur einen Punkt: Davide Mangia. Foto: Moritz Alex
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Daumen hoch für zwei Tore, aber nur einen Punkt: Davide Mangia.

Mangia-Gala beim 2:2 im bergischen Derby der Fußball-Landesliga.

Von Jürgen König

Solingen. Riesig ist die Enttäuschung beim VfB, als auf dem Sportplatz Lüntenbeck der Abpfiff erfolgt. Kurz zuvor hatten die Baverter nach einer erneut sehr couragierten Vorstellung die Riesenchance zum 3:1, doch der Ball wollte einfach nicht ins gegnerische Tor. Was auf der Gegenseite dann dem FSV Vohwinkel in der Nachspielzeit gelang – 2:2 (1:0) zwischen den bergischen Nachbarn.

„Vor dem Spiel hätten wir uns über das Unentschieden gefreut, jetzt ist es natürlich bitter“, sagte Rossi Tilaro, der mit seinem Trainerkollegen Erdim Soysal trotz des späten Verlusts von zwei Zählern weiterhin gut unterwegs ist. Der VfB ist in diesem Jahr ungeschlagen und hat nunmehr schon mehr Punkte als in der verkorksten Hinrunde geholt, als es derer lediglich sieben gab.

Tilaro/Soysal hatten etwas umgestellt, dabei gute Trainingsleistungen berücksichtigt. Und die Rechnung schien aufzugehen, denn zwei sehenswert herausgespielte Tore durch Davide Mangia gaben die Überlegenheit der Gäste in Durchgang eins wieder. „Das war sehr stark von uns“, freute sich Tilaro unter anderem über gekonnte Mittelfeld-Aktionen von Daniel Rybicki und Kapitän Miles Adeoye.

Nach dem Wechsel baute der VfB ab, war nicht mehr so präsent in den Zweikämpfen wie zuvor. Und musste folgerichtig das erste Gegentor schlucken. Äußerst unglücklich kam der Anschlusstreffer für die Wuppertaler zustande. Gleich zwei Mal schien der Pfosten schon für den VfB gerettet zu haben, als es dann doch noch hinter Yannic Kirschner einschlug. Der etatmäßige A-Jugend-Keeper war für den angeschlagenen Dennis Trunschke zwischen die Pfosten gerückt und machte seine Sache ausgezeichnet. Auch beim zweiten Gegentor war er machtlos – und enttäuscht, weil sein Team zuvor selbst die Chance auf den dritten Treffer vergeben hatte. Und auch in anderer Hinsicht frustriert war. Rossi Tilaro: „In der Szene müssen wir einen Elfmeter kriegen.“

VfB: Kirschner; Santowski, Möller, Kawai, Taniguchi, Kaplan (55. Özgede), Rybicki, Marinovic, Adeoye (90. Cucci), Stahlhaus (60. Bastas), Mangia (80. Lee)

Tore: 0:1 (12.) Mangia, 0:2 (36.) Mangia, 1:2 (80.), 2:2 (90.+2)

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