Türchen 17

Adventskalender: VfB-Fußballer geht auf eine große Mission

Wenn es nach dem Wunsch von Maximilian Noll geht, soll das VfB-Trikot mit der Nummer 17 auch zur Saison 2022/23 in der Landesliga zu sehen sein. Foto: Noll
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Wenn es nach dem Wunsch von Maximilian Noll geht, soll das VfB-Trikot mit der Nummer 17 auch zur Saison 2022/23 in der Landesliga zu sehen sein.

Türchen Nummer 17 im ST-Sport-Adventskalender mit Maximilian Noll.

Von Moritz Jonas

Auf Maximilian Noll und seinen VfB wartet nach der Winterpause eine echte Mammutaufgabe, der Klassenerhalt. Um das zu schaffen, wird auch die Nummer 17 des VfB ganz wichtig sein. In bislang 14 Spielen stand Noll zwölf Mal auf dem Platz und erzielte dabei ein Tor. Das ändert trotzdem nichts an der Tatsache, dass sich der VfB bereits jetzt 13 Punkte hinter dem rettenden Ufer befindet.

Um die Komplexität dieser Aufgabe weiß auch der defensive Mittelfeldspieler: „Dass es ganz, ganz schwer werden wird, steht außer Frage.“ Gleichzeitig sei im Sport aber auch alles möglich, führt Noll an. Aus diesem Grund wird der 29-jährige auch weiterhin guten Mutes bleiben. „Ich bin ein sehr positiver Mensch. Wenn ich ein Bein verlieren würde, denke ich daran, dass ich nur noch einen Schuh kaufen muss“, sagt Noll mit einem Lachen.

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Diese positive Einstellung kann nicht nur dem VfB in einer äußerst prekären Situation helfen. Sie half Noll auch schon selbst durch schwere Zeiten in seiner bisherigen Laufbahn. Zum Beispiel, als er sich vor über drei Jahren das Kreuzband riss. Inzwischen spielt der Mettmanner allerdings wieder schmerzfrei und unbeschwert. Nach überstandener Verletzung wechselte er zum VfB, so kam er auch zu seiner Rückennummer: „Da ich im Winter 2019 zum VfB gewechselt bin und es nicht mehr viel Auswahl gab, hat sich das so ergeben“, erklärt Noll. Mittlerweile habe er sich mit der Nummer aber sehr gut abgefunden, weil es sei eine für Allrounder, so wie er einer sei. Denn neben dem Mittelfeld könne er auch problemlos in der Viererkette agieren. Eine Vielseitigkeit, die dem VfB in der Rückrunde nur helfen kann.

Ein weiterer Aspekt, auf den die Baverter bauen können, ist Nolls Erfahrung im Abstiegskampf. Im Winter der Saison 2014/15 ging er vom damaligen Bezirksligisten BSC Union Solingen zu seinem Jugendverein SSVg Haan, um diese vor dem Abstieg aus der Kreisliga A zu retten – mit Erfolg. Bevor beim Landesligisten allerdings ernsthaft über den Klassenerhalt gesprochen werden kann, muss einiges passieren. Maximilian Noll möchte dennoch alles versuchen, um weiterhin in der sechsthöchsten Spielklasse zu spielen. „Erst mal werde ich Weihnachten genießen und dann gleich mit dem individuellen Training anfangen“, zeigt sich Noll motiviert. Mitte Januar geht es dann mit den Kollegen auf den Platz zur Mission Nicht-Abstieg.

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