Fußball

VfB verspielt 2:0-Pausenführung beim Spitzenreiter

Torschütze, aber ohne Punkt: Davide Mangia erzielte das 2:0. Foto: Moritz Alex
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Torschütze, aber ohne Punkt: Davide Mangia erzielte das 2:0.

2:4 – Solinger Fußball-Landesligist verpasst die Überraschung.

Von Jürgen König

Nach 45 Minuten deutete sich der zweite Coup des neuen Trainergespanns Rossi Tilaro/Erdim Soysal an, als ihr VfB Solingen dank sehenswerter Treffer mit 2:0 führte. Doch Landesliga-Primus MSV Düsseldorf bewies langen Atem und setzte sich noch mit 4:2 durch. „Wir hatten acht Stammspieler in Zivil dabei“, schilderte Tilaro das Pech durch Verletzungen und kurzfristige Magen-Darm-Erkrankungen.

Wieder einmal war es Marvin Stahlhaus, der in der ersten Hälfte als Torschütze auf sich aufmerksam machte. Der VfB bot zunächst eine gute Vorstellung, wenngleich der Spitzenreiter den sauberen Umgang mit dem Ball dauerhaft pflegte. Die Baverter hielten aber gut dagegen und ließen sich auch von einem frühen Nackenschlag nicht beeinflussen: Eike Motzko musste verletzt vom Platz. Kurz vor der Pause wurden die Baverter für ihren couragierten Auftritt erneut belohnt: Davide Mangia traf zur 2:0-Führung.

Pech im Abschluss und fehlende Kraft

Doch der MSV Düsseldorf kam mit viel Power aus der Kabine und münzte seinen Druck auch zusehends in Tore um. Beim Stande von 2:2 bot sich den Gästen die Riesenchance zum Konter, aber der Abschluss von Matteo Agrusa ging ebenso nicht ins Tor wie es beim Lattenschuss von Niklas Albrecht der Fall war. „Wir haben sehr gut mitgehalten, aber es war natürlich auch eine Frage der Kraft“, sagte Rossi Tilaro und nannte das Comeback von Mensur Pjetrovic nach sehr langer Pause als Beispiel. Folglich kamen die Landeshauptstädter noch zum Sieg.

Abseits des Spielfeldes hat der VfB Weichen gestellt, so verändert sich Manuel Habljak vom Sportlichen Leiter zum Geschäftsführer des Gesamtvereins. „Natürlich bin ich weiterhin nahe an der Mannschaft dran, aber mein Augenmerk gilt jetzt auch stärker der Jugend“, nennt Habljak einen Schwerpunkt seiner Arbeit. Inno Scialabba und René Kolfhaus bilden als Duo die Nachfolge und sind fortan mit der sportlichen Leitung des Landesliga-Teams betraut.

VfB: Trunschke; Motzko (18. Pjetrovic), Bastas (84. Kicki), Bajut, Noll; Aquila, Agrusa, Solida, Albrecht, Stahlhaus (83. Ipekci); Mangia

Tore: 0:1 (32.) Stahlhaus, 0:2 (44.) Mangia, 1:2 (47.), 2:2 (65.), 3:2 (77.), 4:2 (87.)

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