Handball

Jubel bei den BHC-Jungs, Mädchen müssen mit Pokal vorlieb nehmen

Die Trainer Jens Sieberger (rechts) und Karsten Wefers haben einiges vor mit dem BHC.
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Die Trainer Jens Sieberger (rechts) und Karsten Wefers haben einiges vor mit dem BHC.

Jugendhandball-Bundesliga: Zwei dritte Plätze, aber mit ganz unterschiedlichen Folgen.

Solingen. Jubel und Enttäuschung im BHC-Lager: Die A-Jungen haben das nicht unbedingt für mögliche gehaltene Ziel Meisterrunde und die direkte Bundesliga-Qualifikation erreicht. Die A-Mädchen wurden ebenfalls Gruppendritter, müssen aber mit der Pokalrunde vorliebnehmen.

Jungen: BHC - HSG Handball Lemgo 35:29 (15:13)

Wieder einmal zeigte Joe Ballmann eine krasse Show. 15 Treffer erzielte das Rückraum-Ass gegen den bereits vor dem Anpfiff qualifizierten Gegner. Ein Tor fehlte ihm, um die 100 vollzukriegen. Jens Siebergers Team musste mindestens einen Zähler holen, eine knappe Niederlage hätte allerdings auch gereicht. „Wir sind absolut verdient weitergekommen. Und ich bin mir sicher, wir werden auch in der Meisterrunde unsere Spiele gewinnen. Einige Spieler kommen noch aus Verletzungen zurück.“ Am Wochenende 3./4. Dezember steigt der erste von 14 Meisterrunden-Spieltag beim Süd-Zweiten. Ein Gegner sind auch die Füchse Berlin. Ausführliche Berichterstattung folgt.

BHC: Babic, Reising; Ballmann (15, 4), Wolfram (6), Schwarz (6), Graf (3), Gießelmann (2), Altena (2), Werschkull (1), Mussumeci, Puschmann, Höschler, Merten, Metz

Mädchen: BHC - BV Borussia Dortmund 21:31 (11:16)

Volles Haus und prächtige Stimmung im Leistungszentrum Kanalstraße – zumindest bis zur 39. Minute. Lucy Krahwinkel hatte den Anschluss zum 16:17 markiert und die Hoffnung am Leben erhalten, mit einer Niederlage bis zu fünf Toren Unterschied als Zweiter in die Meisterrunde einzuziehen. Dortmund konterte das BHC-Aufbäumen jedoch mit einem trockenen 6:0-Lauf. Der BHC geht in die Pokalrunde (drei Partien), Bad Schwartau mit Dortmund in die Meisterrunde. Rostock scheidet aus. „Ich sehe eine Entwicklung, der dritte Platz ist okay“, sagte Trainerin Assina Müller und kritisierte die in der Foulahndung überforderten Schiedsrichter. So wurde Lucy Krahwinkel immer wieder hart attackiert – meist folgenlos.

BHC: Lindemann, S. Karsch; Krahwinkel (4), Bassalay (4, 3), A. Karsch (3), Pauls (3), Bauer (3), Becker (2), Barth (2), Tonnius

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