Türchen 23

Adventskalender: Das Tempo ist so hoch wie ewig nicht mehr

Serkan Hacisalihoglu war bereits als Spielertrainer bei Vatanspor erfolgreich. In dieser Saison ist er beim Nachfolge-Verein als Vollblutstürmer unterwegs. Archivfoto: Kurt Kosler
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Serkan Hacisalihoglu war bereits als Spielertrainer bei Vatanspor erfolgreich. In dieser Saison ist er beim Nachfolge-Verein als Vollblutstürmer unterwegs. Archivfoto: Kurt Kosler

Türchen 23 im ST-Sport-Adventskalender mit Fußballer Serkan Hacisalihoglu.

Von Moritz Jonas

Solingen. Serkan Hacisalihoglu ist ein vielseitiger Fußballer, der bereits sämtliche Seiten des Spiels kennenlernen durfte. Er war schon als Trainer aktiv, und an der Pfeife hat er sein Können ebenfalls schon bewiesen. Der Arbeitsbereich des Spielers Hacisalihoglu lässt sich allerdings sehr einfach beschreiben: Er ist ein Vollblutstürmer.

Seit dieser Saison geht der Angreifer für Ditib-Vatanspor in der Bezirksliga auf Torejagd. Er ist dort definitiv kein Unbekannter. Vor der Fusion der beiden Vereine war Hacisalihoglu bereits als Spielertrainer für Vatanspor erfolgreich. Innerhalb von zwei Spielzeiten war er nicht nur bei 24 Siegen Coach, sondern erzielte auch überragende 50 Tore in 48 Begegnungen. Kurz vor dem Zusammenschluss von Vatanspor und Ditib entschied sich der Knipser aber für einen Wechsel in seine Heimatstadt nach Remscheid zum SC Ayyildiz.

Zuvor war Hacisalihoglu bereits lange Jahre für den FC Remscheid in der Landesliga aktiv. Der Wechsel zurück nach Hause hatte allerdings nichts mit der bevorstehenden Fusion zu tun: „Es waren die allgemeinen Umstände, die mir zu dieser Zeit nicht gefallen haben“, begründet Hacisalihoglu seine Entscheidung.

Somit war es auch keine wirkliche Überraschung, als es nach etwas mehr als drei Jahren noch mal zu einem Comeback am Weyersberg kam. Antrittsgeschenke gab es dennoch nicht. Statt mit der von ihm bevorzugten Rückennummer 9 läuft Hacisalihoglu aktuell mit der Nummer 23 auf. „Die 9 war leider schon vergeben und auch nicht mehr in meiner Größe vorhanden, ansonsten hätte ich sie mir sicher gekrallt“, sagt der Torjäger.

Fußballer Serkan Hacisalihoglu steckt hinter Türchen 23.

Ähnlich erstaunt wie über die neue Trikotnummer war er auch angesichts der Intensität des Trainings: „Ich war begeistert. So ein Tempo hatte ich schon ewig nicht mehr.“ Für den mittlerweile 38-Jährigen wird es dadurch aber auch nicht unbedingt einfacher: „Ich kann schon noch mithalten, jedoch habe ich etwas an Spritzigkeit verloren“, gesteht der Mittelstürmer.

Trotzdem: Ans Aufhören denkt er erst einmal noch nicht. Zuvor wolle er mit DV in der Rückrunde noch mal die Aufstiegsränge attackieren. Zwar trennen die Weyersberger aktuell sieben Punkte von Spitzenreiter Wald 03, aber seitdem Trainer Deniz Aktag zwei Spieltage vor Ende der Hinrunde von Alfonso del Cueto übernahm, gab es zwei Siege, und Hacisalihoglu netzte in beiden Begegnungen. „Wenn wir noch mal so eine Serie starten können wie zu Beginn der Saison, ist alles möglich“, zeigt er sich weiterhin siegeshungrig.

Sollte dann aber irgendwann doch mal Schluss mit der aktiven Karriere sein, stehen dem Stürmer alle Türen offen, denn seit 1996 besitzt Hacisalihoglu auch den Schiedsrichterschein. Er selbst sieht sich anschließend jedoch eher im administrativen Bereich.

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