Schwimmen

TSV und Erzgebirge Aue intensivieren die Partnerschaft

Bei einem virtuellen Treffen tauschten sich die Vorstände der beiden Vereine aus. Foto: TSV
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Bei einem virtuellen Treffen tauschten sich die Vorstände der beiden Vereine aus.

Hoffnung auf Normalität im Sommer.

Von Timo Lemmer

Die Partnerschaft zwischen der Klingenstadt und Aue leben die Schwimmer des TSV Solingen ohnehin bereits seit vielen Jahren aktiv. Insbesondere der gegenseitige Besuch zum jeweiligen Schwimmfest samt großer Sportler- und Begleit-Delegation gehört dazu. „Diese Kooperation mit dem FC Erzgebirge Aue sowie die Städtepartnerschaft an sich wollen wir jetzt noch einmal intensiver leben“, sagt TSV-Schwimmchef Thomas Fuhlbrügge.

Er, der auch bei den Veilchen Mitglied ist, hat dazu unlängst ein virtuelles Treffen beider Vorstände durchgeführt. Die Schwimmvorstände beider Seiten tauschten sich insbesondere über die aktuelle Situation und die daraus entstehenden Probleme sowie die jeweiligen Lösungen der Vereine aus. Fuhlbrügge: „Ich denke, da haben beide Vereine gegenseitig etwas mitnehmen und vom anderen Verein etwas lernen können.“

Plan: Workshop-Wochenende mit Kind und Kegel auf halber Strecke

Neben Ideen, wie man der wasserlosen Zwangspause entgegenwirken kann, tauschten sich die Vereine aber vor allem auch darüber aus, wie die noch intensivere Kooperation aussehen kann. „Wir haben einige Ideen gesammelt“, sagt Thomas Fuhlbrügge. „Zum einen werden wir sicherlich erneut versuchen, eine Challenge zwischen beiden Vereinen auf die Beine zu stellen.“ Vermehrte, gemeinsame Aktivitäten sollen nach seinem Geschmack dann aber baldmöglichst auch im Realen stattfinden: „Höhepunkt soll vorerst sein, dass sich die Vorstände irgendwann im nächsten Jahr mit Kind und Kegel auf halber Strecke zu einem Workshop-Wochenende treffen.“

Dieses „irgendwann“ bestimmt unterdessen momentan für Fuhlbrügge und seine Mitstreiter das Tagesgeschäft: „Wir warten sehnsüchtig auf den Startschuss, dass wir wieder ins Wasser kommen“, sagt der Abteilungsleiter, der auf annähernde Normalität nach den Sommerferien hofft. „Bislang sind wir mit einem blauen Auge davongekommen“, berichtet Fuhlbrügge über nur vereinzelte Abteilungsaustritte zum Jahreswechsel. „Zum 30. Juni deutet sich dahingehend nicht viel an, sondern eher, dass uns die Mitglieder treu bleiben, weil sie uns unterstützen möchten. Dafür gehört ihnen mein riesiger Dank.“

Problematisch sei indes, „dass leider nichts nachkommt, da wir keine Schwimmausbildung machen können“. Und ganz problematisch: „Die Schwimmer sind heiß darauf, bald wieder ins Wasser zu kommen. Aber langsam schwindet die Motivation der Kinder.“ Aktuell bietet der TSV sowohl Online-Training als auch Landtraining an, das in Fünfergruppen unter 14 Jahren erlaubt ist. Fuhlbrügge, der sich zuversichtlich äußert, findet: „Es ist daher ganz wichtig, dass wir demnächst wieder ins Klingenbad dürfen.“

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