Schwimmen

TSV-Schwimmabteilung initiiert tolle Spendenaktion

Auch die Jüngsten der TSV-Schwimmabteilung haben verstanden, was in diesen Zeiten wichtig ist. Foto: Christian Beier
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Auch die Jüngsten der TSV-Schwimmabteilung haben verstanden, was in diesen Zeiten wichtig ist.

Überwältigende Anteilnahme der Mitglieder – Trainer Dmytro Martynenko in großer Sorge

Von Moritz Jonas

Auch nach Wochen des Kriegsbeginnes in der Ukraine reißt die Welle der Solidarität nicht ab. Die Schwimmabteilung des TSV Aufderhöhe hat seine Mitglieder nun auch zur Hilfe für das vom Krieg geplagte Land aufgerufen. Am Rande des Trainings am vergangenen Freitag wurde zu einer Spendenaktion aufgerufen. Bei dieser kamen zahlreiche Sach- und Geldspenden zusammen. Von Windeln über Spielzeug bis hin zu Lebensmitteln war alles dabei. Auch die gesammelte Geldsumme von 1890 Euro sorgt bei Abteilungsleiter Thomas Fuhlbrügge für Freude: „Ich bin überwältigt von der Anteilnahme. Mit so viel haben wir gar nicht gerechnet.“

Darüber hinaus erklärt der Abteilungsleiter des TSV, die Abteilung würde die gesammelte Summe auf 2000 Euro aufstocken. Denn diese soll dem CK Meteor zugutekommen. Zu dem Schwimm-Club aus der ukrainischen Millionenstadt Dnjepropetrowsk führt der TSV seit Jahren eine freundschaftliche Beziehung. Auch in der aktuellen Situation hält Fuhlbrügge Kontakt zu den Trainern des Vereins. Mit zwei der drei Coaches stehe er im regelmäßigen Austausch, einer befände sich aber auch an der Front, erklärt Fuhlbrügge. Eine Tatsache, die er mit Sorge betrachtet. Deshalb hat Fuhlbrügge, stellvertretend für den Verein, eine klare Meinung zur momentanen Lage in der Ukraine: „Wir vom TSV wollen Frieden. Den einzigen Kampf, den wir wollen, ist der faire Wettkampf im Wasser.“

Einer, der die Ereignisse ebenfalls mit großer Sorge betrachtet, ist Dmytro Martynenko. Der gebürtige Ukrainer ist Trainer beim TSV und blickt zurzeit mit großer Angst in die Heimat: „Diese Bilder Tag für Tag zu sehen lähmt und schockiert mich“, zeigt sich Martynenko bedrückt. Positiv ist zumindest, dass es seiner in der Ukraine lebenden Familie gut gehe und sie sich noch nicht im direkten Kriegsgebiet befände.

Hoffnung gebe ihm zudem die große Anteilnahme in Richtung seiner Heimat, so Martynenko weiter. Die Spenden der TSV-Schwimmabteilung wurden am Freitagabend in einem Transporter verladen, welcher sich noch am Wochenende in Richtung polnisch-ukrainische Grenze aufmachte, um für möglichst schnelle Hilfe zu sorgen.

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