Fußball

TSV-Nachwuchs will in die Niederrheinliga

Moritz Krause, Jakob Goslawski und Curtis Ikojie (v. l.) wollen nächste Saison mit dem TSV in der Niederrheinliga jubeln. Foto: TSV
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Moritz Krause, Jakob Goslawski und Curtis Ikojie (v. l.) wollen nächste Saison mit dem TSV in der Niederrheinliga jubeln.

Die Solinger, deren Vorbereitung sich aufgrund der Ferien schwierig gestaltet, werden gegen den 1. FC Bocholt nichts unversucht lassen.

Von Fabian Herzog

Der Weg in die Niederrheinliga war für Solinger Jugendfußballerinnen und -fußballer in den vergangenen Jahren extrem steinig und von Saison zu Saison seltener zu meistern. Gehörte früher beispielsweise der Union-Nachwuchs in allen drei Jahrgängen (A-, B- und C-Jugend) zu den Stammgästen auf der höchsten Verbandsebene, schafften diesen Sprung zuletzt kaum noch Teams aus der Klingenstadt.

Für die Saison 2021/22 wurden die Quali-Kriterien seitens des FVN nun noch einmal massiv verschärft, weshalb neben den bereits als Teilnehmerinnen feststehenden U17-Mädchen des BV Gräfrath nur eine Jungen-Mannschaft überhaupt auf die Niederrheinliga hoffen darf. Die C-Junioren des TSV Solingen sind so etwas wie die Auserwählten, die es am 21. und 28. August (jeweils um 13 Uhr) in Hin- und Rückspiel mit dem 1. FC Bocholt zu tun bekommen. „Wenn wir uns durchsetzen, dürfen wir an der Niederrheinliga teilnehmen“, erklärt Ömer Yalman, der das Team gemeinsam mit Dustin Lau trainiert und froh ist, Moritz Weierstall (Co-Trainer) und Christian Friedrich (Torwart-Trainer) an seiner Seite zu haben.

Der in diesem Jahr veränderte Modus – bislang musste man sich meist über die Bergische Leistungsklasse einen Platz sichern und in einer Vierergruppe durchsetzen – ist der Corona-Pandemie geschuldet. Weil die vergangene Saison im Jugendbereich ausfiel und eine reguläre Qualifikation so nicht ausgetragen werden konnte, hat sich der Verband dazu entschlossen, ein Bewerbungsverfahren zu initiieren. Dieses war an zwei maßgebliche Kriterien gebunden. Zum einen musste sich die Mannschaft für 2020/21 mindestens für die nächstniedrigeren Spielklasse unter der Niederrheinliga qualifiziert haben, zum anderen musste sie in der Spielzeit davor schon auf Verbandsebene gespielt haben.

Starker Gegner, ferienbedingt schwierige Vorbereitung

Was auf den ersten Blick extrem kompliziert klingt, konnten nur acht Mannschaften am Niederrhein erfüllen. Dazu gehört der TSV. „Wir wollen diese Gelegenheit nutzen, den Niederrheinliga-Fußball endlich wieder nach Solingen zu bringen“, sagt Yalman. Er ist sich allerdings bewusst, dass dies kein Selbstläufer wird. „Es wird sehr schwierig. Bocholt ist regelmäßig mit Mannschaften in der Niederrheinliga vertreten.“

Die Solinger, deren Vorbereitung sich aufgrund der Ferien schwierig gestaltet, werden aber nichts unversucht lassen und wollen nach Möglichkeit schon im Heimspiel am 21. August den Grundstein fürs Weiterkommen legen. Ob dann auf der Höher Heide gespielt werden kann, wo der Kunstrasen ausgetauscht wird, entscheidet sich noch. Alternativ wird man die Partie an der Neuenkamper Straße austragen.

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