Fußball

TSV-Fußballer präsentieren sich besonders pflegeleicht

Der 19-jährige Max Zäh (am Ball) ist nach vielversprechenden Ansätzen in der Vorsaison nun fest im Team des TSV Solingen.Foto: Michael Schütz
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Der 19-jährige Max Zäh (am Ball) ist nach vielversprechenden Ansätzen in der Vorsaison nun fest im Team des TSV Solingen.

In Aufderhöhe schlagen die Solinger den SC Radevormwald 3:1 und gewinnen damit auch ihren vierten Test.

Von Timo Lemmer

Bei der Trainingsspiel-Planung hat der TSV Solingen blind ein gutes Händchen bewiesen. Die Gruppen-Einteilungen waren lange nicht bekannt, und doch spielt der Solinger Bezirksligist aus Gruppe 2 nur gegen Teams aus anderen Staffeln. So lernte auch der aktuelle Gegner nichts für die anstehende Saison über den neuen TSV: Der SC Radevormwald wurde 3:1 (2:1) bezwungen. Die Elf von Zdenko Kosanovic ist in Gruppe 3 unterwegs.

Der TSV hat derweil vor, seine eigene Bezirksliga-Staffel unsicher zu machen. Denn die Verantwortlichen sind sich sicher, dass im personell ergänzten Team eine Menge Potenzial schlummert. Man wolle sich schrittweise verbessern, wiederholte der Sportliche Leiter Yorik Heiber: „Ich sehe es schon so, dass die Gruppe bis auf ganz wenige Ausnahmen sehr ausgeglichen ist.“

Die Truppe von der Höher Heide möchte da nach Rang elf in der Abbruch-Saison in neuer Konstellation überraschen und sieht sich dazu durchaus imstande. Die ersten gemeinsamen Wochen machen nämlich Mut. Uwe Rütjes spricht von einem pflegeleichten Auftakt. Was dem Trainer gefällt: Es sind immer reichlich Spieler bei den Einheiten, und junge Akteure machen Druck. Das nicht nur durch Anwesenheit, wie Rütjes betont: „Einige sind ganz nah dran an der ersten Elf.“

Davon konnten sich beim vierten Testspielsieg in der vierten Partie die Zuschauer in Aufderhöhe, die beim Betreten der Anlage digital erfasst wurden, in personeller Hinsicht gleich mehrfach überzeugen. Max Zäh (19) bereitete nicht nur die Führung durch Dominik Jüntgen vor, er gefiel links offensiv auch darüber hinaus. Ebenso machten die Einwechselspieler Hannes Bernhard (18) oder Julian Heimann (19) einen guten Eindruck.

Beim TSV ist eben doch nicht alles neu

Derweil geht aber die etwas erfahrenere Garde voran. Rechts bilden beispielsweise Chris Krone und Florian Heuschkel ein gutes Duo – Heuschkel brachte gleich mehrfach gefährliche Bälle vor den Gäste-Kasten, die ungenutzt blieben. Und die beiden weiteren Treffer erzielte mit Niklas Koshorst auch kein Neuling. Die Mischung scheint also zu stimmen. Das musste auch Ex-Profi Kosanovic anerkennen, wenngleich seine Vermutung aus der Schlussphase aufgrund von TSV-Nachlässigkeiten nicht eintraf: „Wir bekommen hier noch drei Tore.“ Es ist eben doch nicht alles neu beim TSV.

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