Tennis

TSG bedient dank guter Strukturen etliche Felder

Die Solinger Tennis-Jugend unter der Lupe.

Von Jürgen König

Ein gesundheitsorientiertes und breitensportliches Lernen in der Sportart Tennis soll bei der TSG Solingen einen Schwerpunkt darstellen. Motorische Grundeigenschaften, Kraft, Ausdauer, Koordinationsfähigkeit – all dies sind Zutaten für ein Programm, das die Jugend und Leitung der Abteilung erarbeitet hat. Die Jugendwartinnen Lisa Schäfer und Marie Sophie Künne sowie Achim Böhm von der Abteilungsleitung stehen am Dingshaus, wo auch Gastronomie angesiedelt ist, für das Konzept.

„Neben dem spielerischen Lernen der Grundschläge bauen wir in Aufwärmphasen auch alternative Trainingsvarianten ein“, blickt Böhm zum Beispiel auf die Bambini, die über ihre eigentliche Sportart hinaus mit Unihockey, Fußball, Indiaca und mehr berührt werden. Eine Vielfalt, die vom Nachwuchs durchaus geschätzt wird. 16 Kinder trainieren jeden Freitag in zwei Gruppen von 15 bis 17 Uhr. In der durch einige Maßnahmen spürbar aufgewerteten Halle am Dingshaus hilft Sportlehrer Böhm tatkräftig mit und unterstützt die Cheftrainerin Indra Riediger, die mit ihrer Tennisschule beim Traditionsverein angestellt ist.

Die 33-jährige Inhaberin des B-Übungsleiterscheins kommt aus Peru und war während ihrer Ausbildung sogar im Pat-Cash-Camp in Australien. Riediger ist als Trainerin von Teams sowohl bei den Erwachsenen wie auch bei der Jugend tätig. Die männliche U12 (Fünfter) und U18 (Vierter) gehörten im Sommer ebenso der Bezirksklasse C an wie die U15-Jungs, die mit einem abschließenden 6:0-Erfolg beim Merscheider TV Platz eins mit 10:0-Punkten behaupteten und dadurch den Aufstieg in die Bezirksklasse B schafften. Dort mussten sich die U15-Juniorinnen mit der Rolle als punktloses Schlusslicht abfinden. Hingegen sieht es bei den U18-Junioren blendend aus, in der Bezirksklasse A führen die Solinger das Feld nach drei von fünf Begegnungen mit 6:0-Zählern an.

Von Camps über Kibaz biszu Kooperationen mit Schulen

Einen Trumpf in der täglichen Arbeit nennt Achim Böhm: „Es fällt nicht eine einzige Stunde Training aufgrund schlechten Wetters aus.“ Sieben Plätze im Freien sowie vier in der Halle bilden beste Voraussetzungen. Die strukturelle Basis ist also gegeben, um viele Aktionen anbieten zu können: Turniere, Ferien-Freizeiten, Camps, Durchführung des Kinder-Bewegungsabzeichens in Kooperation mit dem Solinger Sportbund, Zusammenarbeit in Form einer Arbeitsgemeinschaft mit dem Gymnasium Vogelsang und der Wilhelm-Hartschen- Schule (Förderschule für geistige Entwicklung), Tag des Sports mit der Grundschule Am Rosenkamp – all dies zeigt die Breite auf, in der sich die Tennis-Jugendarbeit bei der TSG Solingen bewegt.

Auch gesellschaftliches und soziales Engagement ist Teil der Aktivitäten. So nahmen im Frühjahr 30 Kinder und Jugendliche an der Kampagne Pink gegen Rassismus im Rahmen eines Turniers teil. Und im kostenlos geförderten Training befinden sich derzeit drei Jugendliche aus der Ukraine. Es läuft also am Dingshaus, wo man sich über weiteren Zulauf freuen würde.

tsg-solingen.de

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