Ironman

Triathlon-Quartett meistert alle Hürden

Glückliche TVW-Triathleten an der Emilia-Romagna: Andreas Frings, Katja Maus, Michael Maus und Thomas Klopp (v.l.).
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Glückliche TVW-Triathleten an der Emilia-Romagna-Küste: Andreas Frings, Michael Maus, Katja Maus und Thomas Klopp (v.l.).

Solinger und Burscheider starten in Italien für den TV Witzhelden.

Von Fabian Herzog

Es hat sich für einige Triathleten des TV Witzhelden zu einer schönen Tradition entwickelt, einmal im Jahr bei einer besonderen Veranstaltung an den Start zu gehen. So hatte die Solingerin Katja Maus schon letztes Jahr angekündigt: „Wir wollen mal nach Italien.“ Diesen Worten ließen sie, ihr Ehemann Michael sowie die Burscheider Andreas Frings und Thomas Klopp nun Taten folgen. Gemeinsam stellte man sich beim Ironman an der Küste der Emilia-Romagna der Herausforderung der sogenannten 70,3-Distanz. Bedeutet: 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren und 21,1 Kilometer Laufen.

Ungeahnte Wetterkapriolen sorgten für zusätzliche Hürden. Weil am ersten von zwei Wettkampftagen ein Orkan samt Überschwemmungen den Start der Langdistanzler unmöglich machte, wurde dieser kurzerhand auf Sonntag verschoben. Dadurch entstand an vielen Stellen eine Überfüllung an Sportlern, was die Aufgabe speziell auf der Radstrecke mit teils engen Straßen nicht leichter machte und sogar zahlreiche Stürze zur Folge hatte. Auch Michael Maus blieb davon nicht verschont, erreichte trotz einiger Blessuren, Prellungen und einem beschädigten Rad aber nach insgesamt 6:29:40 Stunden glücklich das Ziel.

Seine Ehefrau schaffte es, den brenzlichen Situationen auf dem Rad zu entkommen. Katja Maus lieferte nicht nur in der Adria eine klasse Schwimmleistung ab, sondern in 6:07:45 Stunden auch die Tagesbestzeit des Witzhelden-Quartetts.

Andreas Frings hatte den ersten Streckenabschnitt gar als Schnellster des TVW-Teams bewältigt, tummelte sich dann aber fast 13 Minuten lang – die anderen im Schnitt knapp acht Minuten – in der riesigen Wechselzone. Dort hatten durch die Zusammenlegung 6000 Räder ihren Platz. Wegen Krämpfen und vergessener Salztabletten wurde es im weiteren Verlauf auch für ihn ein harter Kampf, aus dem er nach 6:09:41 Stunden aber als Sieger hervorging.

Gut lief es für Thomas Klopp. Er trumpfte in den Wechselzonen wie auf dem Rad auf – und schaffte in 6:22:56 Stunden eine neue persönliche Bestzeit.

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